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Motocross Enduro Ausgabe 02/2018

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Happy new year... Gleich zu Beginn des neuen Jahres können wir über das erste Hallen-Highlight berichten. Die Rede ist vom zweiten Lauf zur SuperEnduro-WM in Riesa. Die Brüder Tobias und Daniel Auerswald haben erneut ein Event der Superlative auf die Beine gestellt. Der Sieg von Kevin Gallas in der Juniorenklasse brachte die SACHSENarena zum Beben. Cody Webb sicherte sich die „Prestige“. Mehr dazu ab Seite 64. Übrigens, der Termin für nächstes Jahr steht auch schon fest: 5. Januar 2019. Auch in diesem Jahr fand der Auftakt zur Supercross-WM im kalifornischen Anaheim statt. Besonders spannend zu erfahren war, wie das Comeback unseres deutschen Aushängeschildes Ken Roczen verlaufen würde. Und Ken enttäuschte seine Fans nicht. Platz 4 hinter Marvin Musquin, Jason Anderson und Justin Barcia nach seiner schweren Verletzung kann sich wirklich sehen lassen. Und auch Justin Barcia konnte endlich wieder zeigen, dass er nicht aufs Abstellgleis gehört. David Millsaps „Ersatzmann“ schlug sich wacker und eroberte den 3. Platz. Mehr dazu auf Seite 8. Ab Seite 20 erfahrt ihr, wie sich die Suzuki RM-Z 450 in unserem Test geschlagen hat. Marko Barthel und Daniel Hänel haben die 450er auf Herz und Nieren geprüft und können euch von so einigen neuen Eigenschaften berichten. Kurz vor Jahresende 2017 machte Marko Barthel noch einen Trip nach Italien. In Rom fand die Präsentation der neuen Honda CRF 250 R statt. Im nahe gelegenen Ponte Sfondato bekam die Fachpresse sodann die Gelegenheit, das Bike zu fahren. Seine Eindrücke schildert er ab Seite 36. Bei der Vorstellung der 2018er-Yamaha YZ 250, bei der das Bike ebenfalls einem kurzen Praxistest unterzogen werden konnte, stellte Marko Barthel unter anderem fest, dass das Bike über eine beachtliche Leistungsentfaltung verfügt. Was es sonst noch über den Zweitakter zu berichten gibt, lest ihr ab Seite 50. Viel Spaß beim Lesen.

PRÄSENTATION: HONDA CRF

PRÄSENTATION: HONDA CRF 250 R 40 MCE Februar '18

Fast gleichauf während des Starts zusammen mit Tim Gajser ;-) Angetestet – Wie fährt sich die CRF 250 R? Der Motor ist definitiv stärker als sein Vorgänger und bietet neben mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich einen Leistungszuwachs bis in die oberen Drehzahlen. Am nächsten Morgen ging es nach Ponte Sfondato, eine wunderschön angelegte 1,4 Kilometer lange Natur-MX-Strecke. Dort hatte das Gariboldi-Racing-Team eine Vielzahl an Motorrädern vorbereitet und wir durften die CRF 250 R in einigen kurzen Sessions über den gesamten Parcours jagen. Immer mit dabei MXGP-Champ Tim Gajser und Ex-Champ Gordon Crockard. Beide Jungs fuhren mit uns auf der Piste und sogar einige Starts waren mit Tim zu absolvieren. Die sehr gut vorbereitete Strecke bot einige Auffahrten sowie eine Vielzahl an Bergabsprüngen, sechs Links- und sechs Rechtskurven. Aber nun zum Motorrad – es wird nur noch über den elektrischen Anlasser gestartet und es ist kein Kickstarter mehr vorhanden. Das Anlassen des Motorrads funktionierte bei uns auch tadellos. Schneller läuft der Motor natürlich im Leerlauf an, also ohne eingelegten Gang. In den ersten Runden fällt die deutlich kürzere Getriebeabstufung auf, was aber einen sehr guten Anschluss von einem zum nächsten Gang bietet. Der Gangwechsel ist leichtgängig und auch ohne Kupplungsbetätigung möglich. Der Motor ist definitiv stärker als sein Vorgänger und bietet neben mehr Drehmoment im unteren Drehzahlbereich einen Leistungszuwachs bis in die oberen Drehzahlen. Klasse – hier wurde genau das verbessert, was dem Vorgängermodell gefehlt hat. Wieder mit an Bord ist eine konventionelle 49-mm-Showa-Telegabel mit Stahlfedern. Das Fahrwerk bügelt jedes Hügelchen weg und baut eine sehr gute Traktion auf. Ein wenig erhöhten wir am Stoßdämpfer die Druckstufe zwischen den Sessions, da bei einigen Kompressions-Passagen das Fahrwerk zu weit durchging. Nach dieser Anpassung harmonierten Stoßdämpfer und Telegabel bestens und sorgten für ausreichend Sicherheit beim Fahrer. In Sachen Agilität und Handling überzeugt die CRF 250 über den ganzen Testtag, was aber auch den Fahrer fordert. Deutlich voran ging es beim Start. Hier durften wir zusammen mit Tim Gajser ans Startgatter und uns von der „Absolute Holeshot“-Philosophie überzeugen. Das Modell lässt sich sehr gut beschleunigen und baut ausreichend Traktion auf, um ganz vorn dabei zu sein. Zu guter Letzt noch etwas zu den Mappingstufen, hier gibt es die Möglichkeit über den Knopf auf der linken Lenkerseite drei Modis einzustellen. Standard, smooth oder aggressive stehen zu Auswahl, wobei smooth und aggressive programmierbar sind. Wir kamen auf der Strecke am besten mit „aggressive“ zurecht und das Motorrad bot den besten Durchzug von unten bis in den oberen Drehzahlbereich. 41 MCE Februar '18

Motocross Enduro / Ausgaben 2014-2022

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