Gesundheitsbote - Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH

Gesundheitsbote - Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH Gesundheitsbote - Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH

31.01.2013 Aufrufe

2 MITTWEIDA Service für hilfesuchende Leser Heute: Angebote der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie der Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH In der Klinik wird das komplette Spektrum operativer und konservativer Behandlungen bei Erkrankungen des Bauchraumes, der Schilddrüse und der Weichgewebe angeboten. Ein Schwerpunkt liegt im Bereich der minimalinvasiven Chirurgie (Schüsselloch). Im März 2012 wurde der Abteilung als erster Klinik in Sachsen die Anerkennung als „Zertifi ziertes Kompetenzzentrum für Minimalinvasive Chirurgie“ verliehen. Eine weitere Hauptaufgabe der Abteilung besteht in der Therapie von Krebserkrankungen des Magen-Darm-Traktes. Insbesondere Tumoren des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, des Enddarmes, der Gallenblase, der Bauchspeicheldrüse und der Leber werden hier behandelt. Die Abteilung ist integraler Bestandteil des „Interdisziplinären Bauchzentrums Mittelsachsen“. Seit Januar 2011 wird am Mittweidaer Krankenhausstandort eine Adipositassprechstunde angeboten. Eine Basisversorgung wird in den Bereichen Gefäßchirurgie (Krampfaderleiden und Notfallchirurgie), Kinderchirurgie sowie Handchirurgie durchgeführt. Seit 2010 werden auch neurochirurgische Operationen mit dem Schwerpunkt Wirbelsäulenerkrankungen und des peripheren Nervensystems realisiert. Das Mittweidaer Krankenhaus ist VON PD DR. LUTZ MIROW Mittweida. Operationen im Bauchraum über nur einen einzigen kleinen Zugang am Nabel, die sogenannte Single- Port-Technik, ermöglicht neue Perspektiven vor allem durch besonders patientenschonende Eingriffe im Bauchraum. Die OP-Methode kommt in Mittweida inzwischen seit rund drei Jahren bei Gallenblasen- und Blinddarmoperationen erfolgreich zum Einsatz. Dabei werden die Instrumente und die Kamera über einen speziellen Kunststoffport in den Bauchraum eingeführt. Die Landkreis Mittweida Krankenhaus gGmbH ist inzwischen die Klinik mit der größ- die einzige Klinik im Landkreis Mittelsachsen, welche dieses Spezialgebiet anbietet. Wir sind bestrebt möglichst viele Eingriffe ambulant durchzuführen. An beiden Standorten gibt es hochmoderne Operationssäle und neueste Medizintechnik. Beispielsweise kann auf HD-Endoskopietechnik,Ultraschallskalpell und Operationsmikroskop zurückgegriffen werden. Für Privatpatienten stehen im Bedarfsfall Einzelzimmer zur Verfügung. Die Behandlung erfolgt durch den Chefarzt. Chefarzt: Privat-Dozent Dr. Lutz Mirow Foto: Peter Hertel Fachärzte: Mittweida: – Leitender Oberarzt Dr. Uwe Seidel – Diplommedizinerin Ines Müller – MU Dr. Michal Lukes – Diplommedizinerin Sylke Müller – Dr. Bara Bensch-Schreiter Rochlitz: – Leitender Oberarzt Dr. Siegfried Schnee – Diplommediziner Reiner Schultz Vier Assistenzärzte in Ausbildung Sprechstunden: Mittweida: Indikationssprechstunde Allgemein- und Viszeralchirurgie, onkologische Chirurgie, MIC sowie Privatsprechstunde bei Chefarzt PD Dr. Lutz Mirow oder dem leitenden Oberarzt Dr. Uwe Seidel: Mittwoch von 13:30 bis 18:00 Uhr und nach Vereinbarung Sprechstunde für vorstationäre Untersuchungen (OP-Vorbereitung): Dienstag von 8 bis 12 Uhr und nach Vereinbarung Proktologische Sprechstunde bei MU Dr. Michal Lukes: Donnerstag von 13 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung Wundsprechstunde (chronische Wunden) bei Diplommedizinerin Ines Müller: Montag von 14 bis 16 Uhr und nach Vereinbarung Adipositassprechstunde bei Dr. Siegfried Schnee (chirurgische Behandlung der Fettleibigkeit): Freitag ab 14:30 Uhr und nach Vereinbarung Anmeldung: Tel. 03727 991240 Rochlitz: Indikationssprechstunde und Sprechstunde für vor- und nachstationäre Untersuchungen/Behandlungen bei Oberarzt Single-Port-Technik macht es möglich Mit nur einem kleinen Schnitt am Darm operiert ten Erfahrung in Mittelsachsen, die diese Technik anbietet. Nun konnten auch erstmals zwei Patienten am Darm auf diese Weise operiert werden. Besonders erfreulich für unsere Klinik ist, dass die Patienten zu uns gekommen sind, obwohl sie nicht aus der direkten Umgebung stammen. Grund für den operativen Eingriff war jeweils eine Divertikulitis. Bei dieser Erkrankung des Dickdarmes bildet sich in Ausstülpungen der Schleimhaut (Divertikel) eine Entzündung. Nicht rechtzeitig behandelt können in Folge Blutungen, Fisteln oder Abszesse entstehen, die auch auf umliegende Organe übergrei- fen oder eine Bauchfellentzündung auslösen. Mit der Single-Port-Technik sind Operationen für die Patienten noch wesentlich schonender als ohnehin schon mit der Schlüssellochchirurgie. Die Narbe ist mit nur etwa zwei Zentimetern Länge später kaum sichtbar. Der Schmerzmittelbedarf ist geringer und die Verweildauer im Krankenhaus beträgt im Fall der Divertikulitis-OP maximal acht Tage. Die Operateure verwenden einen Kunststoffport, über den die nötigen Instrumente in den Bauchraum geführt werden. Im Bild assistiert Oberärztin Ines Müller Dr. Lutz Mirow. Foto: Ines Schreiber Anzeige Ausgabe Juni 2012 LANDKREIS MITTWEIDA KRANKENHAUS GEMEINNÜTZIGE GMBH Dr. Siegfried Schnee bzw. Diplommediziner Reiner Schultz: Dienstag: ab 10 Uhr Freitag: 13 – 15 Uhr Anmeldung: Tel. 03737 7875441 Beispiele aus dem operativen Spektrum 2011 Diagnose/Organ Art der Behandlung Behandlungen im Jahr 2011 Schilddrüse Kleiner Kragenschnitt 79 Gallensteine Minimal-Invasiv 213 Blinddarm Minimal-Invasiv 109 Leistenbruch Minimal-Invasiv 198 Narbenbruch Bauchwandbruch/ Minimal-Invasiv, selten offen 46 Nabelbruch Sodbrennen / Minimal-Invasiv 79 Zwerchfellbruch Minimal-Invasiv 29 Magen Leber (Metas- Offen oder Minimal-Invasiv 31 tasen/ Krebs Offen oder Minimal-Invasiv 25 Gallengang Offen oder Minimal-Invasiv 24 Bauchspeicheldrüse Offen Dickdarm (Krebs/ 39 Entzündung) Minimal-Invasiv, selten Offen 95 Enddarm (Krebs) Minimal-Invasiv, selten Offen, meist Erhalt des Schließmuskels 110 Enddarm (gutartig) transanal 40 Haemorrhoiden Schleimhautlifting oder herkömmlich 116 Dünndarm Offen oder Minimal-Invasiv 49 Milz Retroperiteneum/ Offen 13 Niere/Nebenniere Offen oder Minimal-Invasiv 31 Darmverschluss Offen 30

Anzeige Ausgabe Juni 2012 FREIBERG Freiberger Urologen freuen sich über ihren Neubau n Welche Bedeutung hat Ihre Klinik für den Kreis Mittelsachsen? Wir sind in Mittelsachsen die einzige Klinik für Urologie und Kinderurologie. Das stellt uns vor besondere Herausforderungen, denn die ambulanten Kollegen der Urologischen- und Kinderarztpraxen sowie der Hausärzte in Mittelsachen erwarten von uns eine medizinisch hochwertige Weiterbehandlung ihrer Patienten. n Was sind aus Ihrer Sicht die wichtigsten Verbesserungen im neuen Haus? Geschichte der Freiberger Urologie Die Klinik für Urologie und Kinderurologie hat in Freiberg die kürzeste Geschichte. Bis 1993 wurden die urologischen Fälle weitestgehend von der chirurgischen Klinik übernommen. Mit der zunehmendenSpeziali- sierung der urologischenMedizintechnik und erweitertenBehandlungsmethoden machte sich die Gründung einer separaten Klinik erforderlich. Das stellte sich sowohl räumlich als medizintechnisch und personell als ein sehr komplexes Unterfangen dar. Der Aufbau einer dem neusten Stand der Urologie ent- Urologieersatzneubau nach elf Monaten fertig Am 29. Juni 2011 fand auf dem zukünftigen Gelände des Ersatzneubaus der erste Spatenstich statt. Das neue Gebäude entstand als Anbau an das bestehende Haus 7. Die Baukosten waren mit 4,5 Millionen veranschlagt worden und konnten eingehalten werden. Der Rohbau war Ende November fristgemäß fertig und die Bauleute konnten Richtfest feiern. Drei Viertel der hier tätigen Chefarzt Dr. Andreas Krause leitet die Klinik Dr. Heinz Busch begründete in Freiberg die Klinik für Urologie. Bisher waren die Standorte für unsere Behandlungen im Haus verstreut untergebracht. Das kann jetzt alles im Ersatzneubau zusammengeführt werden. Durch ein vergrößertes Platzangebot für den Bereich der ambulanten Operationen, für die Röntgendurchleuchtung und mit einem eigenen Aufwachraum gibt es auch in diesem Sektor spürbare Verbesserungen. Schließlich sind mit der Schaffung eines Bereiches für die Arztdienstzimmer und der Pflegemitarbeiter auch die sprechenden Klinik ist dem ersten Chefarzt Dr. Heinz Busch zu danken. Er hatte bereits Erfahrungen in anderen Urologischen Kliniken sammeln können. Der Bau des Urologiecontainers als Interimsvariante im Jahr 1997 war vor allem sein Verdienst. Mit Beginn des Ruhestandes von Dr. Busch im Jahr 2003 übernahm Dr. Andreas Krause die Chefarztfunktion und konnte im vergangenen Jahr ähnliche Bauerfahrungen wie sein Vorgänger sammeln, mit dem Unterschied dass der jetzige Ersatzneubau eine Nummer größer ist. Mit dem symbolischen Spatenstich begann der Neubau. Chefarzt Dr. Andreas Krause, Landrat Volker Uhlig und Geschäftsführer Gunter John (v.li.) sorgten für einen erfolgreichen Beginn. Firmen kamen aus der Region Freiberg. Die anspruchsvolle Aufgabe wurde von allen Beteiligten termingemäß beendet. Arbeitsbedingungen für das Personal besser geworden. Die Bettenzahl kann jetzt von 28 auf 31 erhöht werden. n Ist der Urologiechef nun grenzenlos glücklich oder was wäre noch zu wünschen? Natürlich bin ich über die räumlichen Verbesserungen meiner Klinik glücklich. Gleichzeitig sollte aber nie vergessen werden, dass das schönste Krankenhaus und die modernste Medizintechnik nur die eine Seite sind. Das A und O für die erfolgreiche Heilung der Patienten ist der per- Neuer Operationssaal für Laser Im Ersatzneubau hat nun auch der Thulium-Laser Vela XL einen eigenen Raum bekommen. Er dient zum schonenden Abtragen von gutartigem Prostatagewebe. Der Laser wirkt durch den vom Gewebe absorbierten Anteil der Laserenergie. Der Vorgang wird endoskopisch durchgeführt und über Monitore dargestellt. Facharzt Stefan Link bei einer Prostata-Op, rechts das Lasergerät Freiberg und Mittweida Kreißsaalbesichtigungen in Freiberg: jeden zweiten Mittwoch im Monat und nach Absprache, Anmeldung unter Telefon 03731 772641 in Mittweida: Jeden Montag 18 Uhr ohne Voranmeldung Kreiskrankenhaus Freiberg Am 17. Juni fi ndet von 10–12 Uhr eine weitere Sonntagsvorlesung durch die Oberärztin Martina Sperling aus der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe zum Thema „Pränataldiagnostik“ statt. sönliche Einsatz der Ärzte und des Pfl egepersonals. Durch seine geringe Eindringtiefe von 0,2 Millimetern ist er gut steuerbar und schonend für die Umgebungsstrukturen. Ein Vorteil ist eine hervorragende Blutstillung. Neben diesem Haupteinsatzgebiet ergeben sich weitere Einsatzmöglichkeiten vorrangig in der Urologie für laparoskopische und offenchirurgische Operationen. Veranstaltungsplan vom 14. Juni bis 11. Juli 2012 Blutspendetermine Montag 13–19 Uhr Dienstag 7–10 Uhr Donnerstag 9–15 Uhr Gesunde Bergwerksluft atmen: Mo und Di 14–17 Uhr Fr 10–12 Uhr Anmeldung im Vitalshop unter Telefon 03731 772598 Galerieausstellungen Freiberg Neue Ausstellung: Die Dresdnerin Viktoriya Gorodetska stellt Ölma- 3 Moderne und praktische Räumlichkeiten In der Klinik für Urologie und Kinderurologie des Kreiskrankenhauses Freiberg ist nunmehr der Ersatzneubau bezugsfertig. Das zweigeschossige Gebäude mit einem begrünten Flachdach schließt als Kopfbau an die jetzige urologische Station an. In dem Neubau befindet sich ein transurethraler Operationssaal mit Anpassung an den Laserbetrieb für das Prostatazentrum und das digitale Durchleuchtungsgerät sowie ein effektiveres Schleusensystem für die Patientenlagerung. Landrat Volker Uhlig (v.li), Chefarzt Andreas Krause und Jan Stanslowski (Mitglied des Vorstandes der Sanakliniken AG) stoßen auf das gelungene Bauwerk an. Für die Stoßwellentherapie ist ein abgeschlossener Bereich entstanden. Hinzu kommt ein Ruheraum zur Nachbetreuung der operierten Patienten. Texte und Fotos Peter Hertel lereien aus. Themen sind vor allem Landschaften. Mittweida Ausstellung im Erdgeschoss: „Kunst oder Krempel“ – Arbeiten des Fotozirkels Mittweida „Müllerhof“. (noch bis Ende Juli) Rochlitz Seit 24. Mai neue Ausstellungen auf den Stationsgängen: Experimentelle Grafi ken und Zeichnungen von Boris Ostrovski aus Chemnitz sowie Landschaften und Figuren in Aquarell von Prof. Fritz Diedering aus Chemnitz

2 MITTWEIDA<br />

Service für hilfesuchende Leser<br />

Heute: Angebote der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Minimalinvasive Chirurgie der <strong>Landkreis</strong> <strong>Mittweida</strong> <strong>Krankenhaus</strong> <strong>gGmbH</strong><br />

In der Klinik wird das komplette<br />

Spektrum operativer und konservativer<br />

Behandlungen bei Erkrankungen<br />

des Bauchraumes,<br />

der Schilddrüse und der Weichgewebe<br />

angeboten.<br />

Ein Schwerpunkt liegt im Bereich<br />

der minimalinvasiven Chirurgie<br />

(Schüsselloch). Im März 2012<br />

wurde der Abteilung als erster<br />

Klinik in Sachsen die Anerkennung<br />

als „Zertifi ziertes Kompetenzzentrum<br />

für Minimalinvasive<br />

Chirurgie“ verliehen.<br />

Eine weitere Hauptaufgabe der<br />

Abteilung besteht in der Therapie<br />

von Krebserkrankungen<br />

des Magen-Darm-Traktes. Insbesondere<br />

Tumoren des Magens,<br />

des Dünn- und Dickdarmes, des<br />

Enddarmes, der Gallenblase, der<br />

Bauchspeicheldrüse und der Leber<br />

werden hier behandelt.<br />

Die Abteilung ist integraler Bestandteil<br />

des „Interdisziplinären<br />

Bauchzentrums Mittelsachsen“.<br />

Seit Januar 2011 wird am<br />

<strong>Mittweida</strong>er <strong>Krankenhaus</strong>standort<br />

eine Adipositassprechstunde<br />

angeboten. Eine Basisversorgung<br />

wird in den Bereichen<br />

Gefäßchirurgie (Krampfaderleiden<br />

und Notfallchirurgie), Kinderchirurgie<br />

sowie Handchirurgie<br />

durchgeführt.<br />

Seit 2010 werden auch neurochirurgische<br />

Operationen mit<br />

dem Schwerpunkt Wirbelsäulenerkrankungen<br />

und des peripheren<br />

Nervensystems realisiert.<br />

Das <strong>Mittweida</strong>er <strong>Krankenhaus</strong> ist<br />

VON PD DR. LUTZ MIROW<br />

<strong>Mittweida</strong>. Operationen im<br />

Bauchraum über nur einen<br />

einzigen kleinen Zugang am<br />

Nabel, die sogenannte Single-<br />

Port-Technik, ermöglicht neue<br />

Perspektiven vor allem durch<br />

besonders patientenschonende<br />

Eingriffe im Bauchraum.<br />

Die OP-Methode kommt<br />

in <strong>Mittweida</strong> inzwischen seit<br />

rund drei Jahren bei Gallenblasen-<br />

und Blinddarmoperationen<br />

erfolgreich zum Einsatz.<br />

Dabei werden die Instrumente<br />

und die Kamera über<br />

einen speziellen Kunststoffport<br />

in den Bauchraum eingeführt.<br />

Die <strong>Landkreis</strong> <strong>Mittweida</strong><br />

<strong>Krankenhaus</strong> <strong>gGmbH</strong> ist inzwischen<br />

die Klinik mit der größ-<br />

die einzige Klinik im <strong>Landkreis</strong><br />

Mittelsachsen, welche dieses<br />

Spezialgebiet anbietet. Wir sind<br />

bestrebt möglichst viele Eingriffe<br />

ambulant durchzuführen.<br />

An beiden Standorten gibt es<br />

hochmoderne Operationssäle<br />

und neueste Medizintechnik.<br />

Beispielsweise kann auf HD-Endoskopietechnik,Ultraschallskalpell<br />

und Operationsmikroskop<br />

zurückgegriffen werden.<br />

Für Privatpatienten stehen im<br />

Bedarfsfall Einzelzimmer zur Verfügung.<br />

Die Behandlung erfolgt<br />

durch den Chefarzt.<br />

Chefarzt:<br />

Privat-Dozent Dr. Lutz Mirow<br />

Foto: Peter Hertel<br />

Fachärzte:<br />

<strong>Mittweida</strong>:<br />

– Leitender Oberarzt Dr. Uwe<br />

Seidel<br />

– Diplommedizinerin Ines Müller<br />

– MU Dr. Michal Lukes<br />

– Diplommedizinerin Sylke Müller<br />

– Dr. Bara Bensch-Schreiter<br />

Rochlitz:<br />

– Leitender Oberarzt Dr. Siegfried<br />

Schnee<br />

– Diplommediziner Reiner Schultz<br />

Vier Assistenzärzte in Ausbildung<br />

Sprechstunden:<br />

<strong>Mittweida</strong>:<br />

Indikationssprechstunde Allgemein-<br />

und Viszeralchirurgie,<br />

onkologische Chirurgie, MIC sowie<br />

Privatsprechstunde bei Chefarzt<br />

PD Dr. Lutz Mirow oder dem<br />

leitenden Oberarzt Dr. Uwe Seidel:<br />

Mittwoch von 13:30 bis<br />

18:00 Uhr und nach Vereinbarung<br />

Sprechstunde für vorstationäre<br />

Untersuchungen (OP-Vorbereitung):<br />

Dienstag von 8 bis 12<br />

Uhr und nach Vereinbarung<br />

Proktologische Sprechstunde<br />

bei MU Dr. Michal Lukes: Donnerstag<br />

von 13 bis 16 Uhr und<br />

nach Vereinbarung<br />

Wundsprechstunde (chronische<br />

Wunden) bei Diplommedizinerin<br />

Ines Müller: Montag von 14 bis<br />

16 Uhr und nach Vereinbarung<br />

Adipositassprechstunde bei Dr.<br />

Siegfried Schnee (chirurgische<br />

Behandlung der Fettleibigkeit):<br />

Freitag ab 14:30 Uhr und nach<br />

Vereinbarung<br />

Anmeldung: Tel. 03727 991240<br />

Rochlitz: Indikationssprechstunde<br />

und Sprechstunde für vor-<br />

und nachstationäre Untersuchungen/Behandlungen<br />

bei Oberarzt<br />

Single-Port-Technik macht es möglich<br />

Mit nur einem kleinen Schnitt am Darm operiert<br />

ten Erfahrung in Mittelsachsen,<br />

die diese Technik anbietet.<br />

Nun konnten auch erstmals<br />

zwei Patienten am Darm auf<br />

diese Weise operiert werden.<br />

Besonders erfreulich für unsere<br />

Klinik ist, dass die Patienten<br />

zu uns gekommen sind, obwohl<br />

sie nicht aus der direkten<br />

Umgebung stammen.<br />

Grund für den operativen<br />

Eingriff war jeweils eine Divertikulitis.<br />

Bei dieser Erkrankung<br />

des Dickdarmes bildet<br />

sich in Ausstülpungen der<br />

Schleimhaut (Divertikel) eine<br />

Entzündung. Nicht rechtzeitig<br />

behandelt können in Folge<br />

Blutungen, Fisteln oder Abszesse<br />

entstehen, die auch auf<br />

umliegende Organe übergrei-<br />

fen oder eine Bauchfellentzündung<br />

auslösen.<br />

Mit der Single-Port-Technik<br />

sind Operationen für die Patienten<br />

noch wesentlich schonender<br />

als ohnehin schon<br />

mit der Schlüssellochchirurgie.<br />

Die Narbe ist mit nur etwa<br />

zwei Zentimetern Länge später<br />

kaum sichtbar. Der Schmerzmittelbedarf<br />

ist geringer und<br />

die Verweildauer im <strong>Krankenhaus</strong><br />

beträgt im Fall der Divertikulitis-OP<br />

maximal acht Tage.<br />

Die Operateure verwenden einen<br />

Kunststoffport, über den die nötigen<br />

Instrumente in den Bauchraum<br />

geführt werden. Im Bild assistiert<br />

Oberärztin Ines Müller Dr. Lutz Mirow.<br />

Foto: Ines Schreiber<br />

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Ausgabe Juni 2012<br />

LANDKREIS MITTWEIDA KRANKENHAUS<br />

GEMEINNÜTZIGE GMBH<br />

Dr. Siegfried Schnee bzw. Diplommediziner<br />

Reiner Schultz:<br />

Dienstag: ab 10 Uhr<br />

Freitag: 13 – 15 Uhr<br />

Anmeldung: Tel. 03737 7875441<br />

Beispiele aus dem operativen Spektrum 2011<br />

Diagnose/Organ Art der Behandlung Behandlungen<br />

im Jahr 2011<br />

Schilddrüse Kleiner Kragenschnitt 79<br />

Gallensteine Minimal-Invasiv 213<br />

Blinddarm Minimal-Invasiv 109<br />

Leistenbruch Minimal-Invasiv 198<br />

Narbenbruch<br />

Bauchwandbruch/<br />

Minimal-Invasiv, selten offen 46<br />

Nabelbruch<br />

Sodbrennen /<br />

Minimal-Invasiv 79<br />

Zwerchfellbruch Minimal-Invasiv 29<br />

Magen<br />

Leber (Metas-<br />

Offen oder Minimal-Invasiv 31<br />

tasen/ Krebs Offen oder Minimal-Invasiv 25<br />

Gallengang Offen oder Minimal-Invasiv 24<br />

Bauchspeicheldrüse Offen<br />

Dickdarm (Krebs/<br />

39<br />

Entzündung) Minimal-Invasiv, selten Offen 95<br />

Enddarm (Krebs) Minimal-Invasiv, selten Offen,<br />

meist Erhalt des Schließmuskels 110<br />

Enddarm (gutartig) transanal 40<br />

Haemorrhoiden Schleimhautlifting oder herkömmlich 116<br />

Dünndarm Offen oder Minimal-Invasiv 49<br />

Milz<br />

Retroperiteneum/<br />

Offen 13<br />

Niere/Nebenniere Offen oder Minimal-Invasiv 31<br />

Darmverschluss Offen 30

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