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6 Spatenstich für einen Schulneubau - Stadt Heidelberg

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STADTBLATT<br />

AMTSANZEIGER DER STADT HEIDELBERG � 13. JAHRGANG � AUSGABE NR.<br />

31 � 3. AUGUST 2005<br />

+++ STADTBLATT online +++ Jeden Mittwoch ab 14 Uhr im Internet +++ www.heidelberg.de/stadtblatt +++ STADTBLATT online +++ Jeden Mittwoch ab 14 Uhr im Internet +++<br />

<strong>Spatenstich</strong> <strong>für</strong> <strong>einen</strong> <strong>Schulneubau</strong><br />

Die Gregor-Mendel-Realschule wird Ende 2006 von Rohrbach nach Kirchheim umziehen<br />

Die Gregor-Mendel-Realschule<br />

erhält in der Carl-Diem-Straße –<br />

in unmittelbarer Nachbarschaft<br />

des Sportzentrums Süd – <strong>einen</strong><br />

Neubau. Den ersten <strong>Spatenstich</strong><br />

vollzogen am 27. Juli OB Beate<br />

Weber, der Erste Bürgermeister<br />

Prof. Dr. Raban von der Malsburg,<br />

Schulleiter Claus Heinrich,<br />

Architekt Michael Weindel und<br />

weitere Beteiligte.<br />

Kirchheim ist mit über 17.000<br />

Einwohner/innen zweitgrößter<br />

<strong>Stadt</strong>teil. Hier befi nden<br />

sich gegenwärtig zwei Grundschulen<br />

(Kurpfalzschule, Geschwister-Scholl-Schule),eine<br />

Hauptschule (Geschwister-Scholl-Schule)<br />

und eine<br />

Förderschule (Robert-Koch-<br />

Schule). Eine weiterführende<br />

Schule fehlt bisher.<br />

Die Gregor-Mendel-Realschule<br />

mit rund 450 Schüler/innen<br />

(jeweils zwei Klassen in den<br />

Klassenstufen 5 bis 7 und jeweils<br />

drei Klassen in den Klassenstufen<br />

8 bis 10) platzt an<br />

ihrem bisherigen Standort in<br />

Rohrbach aus allen Nähten.<br />

Mehrere so genannte „Wanderklassen“<br />

verfügen über k<strong>einen</strong><br />

festen Raum. Das denkmalgeschützte<br />

Gebäude lässt aber<br />

Tanztheater<br />

Die Tanztheaterkooperation<br />

mit Freiburg wird bis 2008 fortgesetzt.<br />

Einen entsprechenden<br />

Beschluss fasste der Gemeinderat<br />

am 27. Juli. In einem Erfahrungsbericht<br />

über die erste gemeinsame<br />

Spielzeit 2004/2005<br />

hatten sich der <strong>Heidelberg</strong>er<br />

Intendant Günther Beelitz<br />

und seine Freiburger Kollegin<br />

Amélie Niermeyer nachdrücklich<br />

<strong>für</strong> eine Fortsetzung<br />

der Kooperation über die Spielzeit<br />

2005/2006 hinaus ausgesprochen.<br />

„Das Ensemble des<br />

Tanztheaters Freiburg-<strong>Heidelberg</strong><br />

konnte sich wegen seiner<br />

hohen Qualität in beiden Städten<br />

künstlerisch erfolgreich behaupten“,<br />

so die Intendanten.<br />

Den symbolischen <strong>Spatenstich</strong> vollzogen (v. l.) Hans Rüger, ehemaliger Leiter der Gregor-Mendel-Ralschule,<br />

Uwe Lingnau, Leiter des Schulverwaltungsamtes, Elternbeiratsvorsitzender Hans Thiel, Oberbürgermeisterin<br />

Beate Weber, Schulleiter Claus Heinrich, der Leiter des Staatlichen Schulamts Detlef Böhme,<br />

Erster Bürgermeister Prof. Dr. Raban von der Malsburg und Architekt Michael Weindel. Foto: Rothe<br />

keinerlei Erweiterung zu. Deshalb<br />

beschloss der Gemeinderat<br />

1998 im Rahmen des Schulentwicklungsprogramms,<br />

die<br />

Schule in <strong>einen</strong> Neubau nach<br />

Kirchheim zu verlagern.<br />

Oberbürgermeisterin Beate Weber:<br />

„Mit der Verlegung der Gregor-Mendel-Realschule<br />

von ihrem<br />

bisherigen Standort Rohr-<br />

Begegnung<br />

Das Katholische Dekanat erwartet<br />

zu den „Tagen der Begegnung“<br />

vom 11. bis 15. August<br />

rund 1.000 junge Menschen aus<br />

der ganzen Welt. Die Veranstaltung<br />

im Rahmen des XX. Weltjugendtages<br />

bietet Gelegenheit<br />

zum kulturellen Austausch sowie<br />

die Chance, Kirche im<br />

Land der Reformation zu entdecken.<br />

Das Programm sieht<br />

unter anderem am 12. August<br />

ab 18 Uhr <strong>einen</strong> Gottesdienst<br />

auf dem Universitätsplatz vor,<br />

dem sich ein „Fest der Begegnung“<br />

anschließt. Am 13. August<br />

ist eine „Lange Nacht der<br />

Kirchen“ geplant. Zu den Veranstaltungen<br />

sind auch die <strong>Heidelberg</strong>er/innen<br />

eingeladen.<br />

bach in <strong>einen</strong> <strong>Schulneubau</strong><br />

nach Kirchheim verbessern<br />

wir die räumliche Situation<br />

der Schule, schaff en <strong>für</strong> die<br />

Realschülerinnen und Realschüler<br />

erheblich bessere Lernbedingungen<br />

und kommen<br />

gleichzeitig dem Kirchheimer<br />

Wunsch nach, auch in diesem<br />

<strong>Stadt</strong>teil eine weiterführende<br />

Schule zu errichten.“<br />

Ferienkurs<br />

Am Sonntag wurde der Internationale<br />

Ferienkurs <strong>für</strong> deutsche<br />

Sprache und Kultur eröff net.<br />

Das diesjährige Rahmenthema<br />

lautet „Auf der Suche nach<br />

dem neuen Europa“. Der <strong>Heidelberg</strong>er<br />

Ferienkurs ist der<br />

größte und einer der ältesten in<br />

Deutschland. Zu den rund 600<br />

Teilnehmenden aus fast 60 Nationen<br />

gehören wieder Stipendiaten<br />

von den Partneruniversitäten<br />

Cambridge, Krakau, Budapest,<br />

Prag, St. Petersburg und<br />

New Delhi sowie 103 DAAD-<br />

Stipendiaten. Viele lassen sich<br />

durch den ersten Kontakt mit<br />

der Universität <strong>Heidelberg</strong> begeistern<br />

und nehmen hier später<br />

ein Studium auf.<br />

Bereits heute kommen rund 30<br />

Prozent der Realschüler/innen<br />

aus Kirchheim. Durch den Bau<br />

der Straßenbahn in den <strong>Stadt</strong>teil<br />

und eine Anpassung des<br />

RNV-Busliniennetzes wird<br />

die neue Schule auch aus anderen<br />

<strong>Stadt</strong>teilen gut erreichbar<br />

sein.<br />

Fortsetzung auf Seite 4<br />

Triathlon<br />

Am Sonntag, 7. August, veranstalten<br />

der SV Nikar und der<br />

Skiclub <strong>Heidelberg</strong> zum zehnten<br />

Mal den Triathlon „<strong>Heidelberg</strong>Man“.<br />

Um 9 Uhr starten<br />

die Schwimmer an der Alten<br />

Brücke. Bei der DLRG-Station<br />

beginnt ab 9.20 Uhr das<br />

Radfahren und ab etwa 10.20<br />

Uhr der Lauf, der über Philosophenweg/Haarlassweg<br />

und<br />

zurück führt. Zum ersten Mal<br />

wird in diesem Jahr der/die<br />

<strong>Stadt</strong>meister/in geehrt. Den<br />

Preis hat der <strong>Stadt</strong>teilverein<br />

Neuenheim gestiftet. Wer am<br />

Sonntagvormittag mit dem<br />

Auto unterwegs sein will, sollte<br />

sich über die Straßensperrungen<br />

informieren (Seite 8).<br />

INHALT<br />

3<br />

Metropolregion<br />

Die Region steuert auf<br />

Erfolgskurs: Ein neuer<br />

Staatsvertrag bringt eine<br />

einheitliche, grenzüberschreitendeRegionalplanung<br />

sowie mehr Befugnisse<br />

und Aufgaben<br />

<strong>für</strong> die Metropolregion<br />

Rhein-Neckar.<br />

4<br />

Sicherheit<br />

„Jede Schlägerei ist eine<br />

zuviel“: Der Gemeinderat<br />

diskutierte in einer teilweise<br />

emotional geführten<br />

Kurzdebatte über Sicherheit<br />

und Ordnung<br />

in der <strong>Heidelberg</strong>er Altstadt.<br />

5<br />

Straßenbahn<br />

Baustelle ist bald mitten<br />

in Kirchheim: Beim<br />

Kirchheim Forum wurden<br />

die Bewohner/innen<br />

über den Bauablauf informiert<br />

.<br />

6<br />

Die HVV-Seite<br />

Die eigene Haut richtig<br />

schützen und die Sommersonne<br />

genießen: Die<br />

<strong>Stadt</strong>werke <strong>Heidelberg</strong><br />

unterstützen Lichtschutz-<br />

Aktion im Freibad Tiergartenstraße.<br />

7<br />

Praktikum<br />

Pionierarbeit in Sachen<br />

Nachwuchsförderung:<br />

Professor Hentze und Dr.<br />

Blaschkowski zur 10. International<br />

Summer<br />

Science School.<br />

12<br />

Ausstellung<br />

Malerei im Dialog: Bis<br />

zum 12. September<br />

kommt es bei einer Ausstellung<br />

im Haus Cajeth<br />

zur Begegnung von Werken<br />

eines professionellen<br />

Künstlers mit naiver Malerei.<br />

Stimmen aus dem Gemeinderat 2<br />

Bekanntmachungen 8 / 9<br />

Aus dem Gemeinderat 9<br />

Termine 10 / 11<br />

Infos / Service 11<br />

Impressum 11<br />

2005_31_01.indd 1 02.08.2005 11:59:11


Seite 2 Stimmen aus dem Gemeinderat STADTBLATT Nr. 31<br />

CDU<br />

CDU<br />

Schuljahresende –<br />

Schuljahrsbeginn<br />

Eigentlich wollte ich diesmal<br />

nicht über Schule<br />

Ernst Gund<br />

schreiben, aber der Artikel<br />

von SPD-<strong>Stadt</strong>ratskollegin Dr. Anke Schuster<br />

mit dem Titel „Bildungspolitik im Land auf<br />

Abwegen“ kann nicht unerwidert bleiben. Die<br />

„teilgebundene Ganztagsgrundschule“ auf<br />

dem Emmertsgrund eine „Mogelpackung<br />

des Landes“ zu nennen kann nur mit Wahlkampfpolemik<br />

erklärt werden. Das Land hat<br />

102 Lehrerstunden als Ganztagszuschlag gewährt.<br />

Wo sind diese Stunden geblieben? Bei<br />

12 Klassen hätte man damit an vier Nachmittagen<br />

je zwei Pfl icht-Unterrichtsstunden oder<br />

Förderstunden geben können. Gerade mal 24<br />

Stunden (zwei pro Klasse) werden an einem<br />

Nachmittag als Pfl ichtunterricht erteilt. Wie<br />

viel der verbliebenen 78 Stunden sind wieder<br />

am Vormittag gelandet, zur Freude der Lehrkräfte<br />

und zum Nachteil der Kinder? Wo wird<br />

hier gemogelt, Frau Schuster? Statt unsere Kultusministerin<br />

anzugreifen, sollten Sie mal vor<br />

der eigenen SPD-Haustür kehren. Was sind<br />

denn die Ergebnisse Ihrer Bildungspolitik? Bei<br />

der PISA-Studie liegen die CDU-Länder alle<br />

im oberen Drittel, die SPD-Länder im unteren.<br />

In Nordrhein-Westfalen, 39 Jahre SPD-regiert,<br />

hätte man ja Zeit genug <strong>für</strong> mogelfreie<br />

Bildungspolitik gehabt. Bayern ist dagegen in<br />

die Weltspitze aufgerückt und liegt im Staatenvergleich<br />

nach Finnland, Korea, Niederlande<br />

und Japan auf Rang 5. Baden-Württemberg<br />

und Sachsen streiten sich um den 2. Platz im<br />

PISA-Ranking. Länder, die vor einigen Jahren<br />

eine CDU-Regierung bekamen, sind alle aufgestiegen:<br />

Sachsen-Anhalt, Hessen, Saarland.<br />

Das wünschen wir nun auch Schleswig-Holstein<br />

und Nordrhein-Westfalen. Also bitte die<br />

Fakten beachten! Die Emmertsgrundschule<br />

hat im übrigen das heuristische Modell der<br />

IGH übernommen, d. h., sie ist in ihrer Struktur<br />

nicht festgelegt, sondern kann sich den Erfahrungen<br />

und Gegebenheiten der nächsten<br />

Jahre anpassen. Zudem gibt es ein Vergleichsmodell,<br />

die Ganztagesgrundschule am E. I., die<br />

ebenfalls im September ihre Pforten öff net.<br />

Hier kann man studieren, wie eine pragmatisch<br />

geführte Schule ohne Unterrichtsausfall<br />

den Bedürfnissen der Schüler und Eltern gerecht<br />

wird. Gladys Fischer, die vor 60 Jahren das<br />

Englische Institut E. I. gegründet hatte, erläuterte<br />

beim Festakt zum 60-jährigen Jubiläum<br />

der Schule: „Die englische Grundschule geht<br />

von 9.00 bis 12.30 und von 14.00 bis 16 Uhr“.<br />

Die Emmertsgrundschule, typisch deutsch<br />

überfrachtet, soll von 7.30 bis 17.00 Uhr gehen.<br />

– Aber es soll auch Lobenswertes berichtet<br />

werden: die Festakte zum 100-jährigen Jubiläum<br />

der Mönchhofgrundschule und zum<br />

60-jährigen des E. I. wurden mit viel Mühe<br />

und Fantasie von Schülern, Eltern und Lehrkräften<br />

gestaltet. Da sie an Samstagen stattfanden,<br />

war damit kein Unterrichtsausfall<br />

verbunden. Die verlässliche Schule nimmt<br />

in <strong>Heidelberg</strong> weiter zu, fünf Grundschulen<br />

fangen inzwischen <strong>für</strong> alle Klassen gemeinsam<br />

an, so dass Geschwisterkinder zusammen<br />

zur Schule gehen können. Die Einschulung<br />

der Fünftklässler 2005 fand am Helmholtz-Gymnasium<br />

am Montag, 25. Juli, um 16<br />

Uhr statt. Die Kinder lernten ihre künftigen<br />

Klassenlehrer, die Klassenzimmer und den<br />

Fächerkanon kennen, die Schulleitung informierte<br />

die Eltern über den Ablauf des Schuljahres<br />

2005/2006. Fazit: Die Schule kann am<br />

12. September pünktlich beginnen. Das wäre<br />

nachahmenswert besonders <strong>für</strong> die Grundschulen,<br />

die sich bisher eine Woche Zeit <strong>für</strong><br />

die Einschulung nahmen.<br />

SPD<br />

Europäisch denken –<br />

regional handeln.<br />

Der Verband Region<br />

Rhein-Neckar<br />

Karl Emer<br />

Mit historischen Vergleichen<br />

soll man sparsam umgehen. Aber etwas<br />

von der alten Kurpfalz wurde letzte Woche in<br />

frischem Gewand aus der Taufe gehoben. Mit<br />

der Unterzeichnung des neuen Staatsvertrages<br />

<strong>für</strong> unsere europäische Metropolregion Rhein-<br />

Neckar durch die Ministerpräsidenten von<br />

Rheinland-Pfalz, Hessen und Baden-Württemberg<br />

beginnen wir „hiwwe und driwwe“ des<br />

Rheins mitsamt der hessischen Bergstraße eine<br />

neue Ära des Zusammenwachsen. Aufbauend<br />

auf die in den letzten 35 Jahren mit dem ersten<br />

Staatsvertrag von 1969 gewachsenen Strukturen,<br />

sind wir die einzige Region in Deutschland,<br />

die länderübergreifend per Staatsvertrag<br />

verfasst ist. Mit dem Inkrafttreten des Vertrags<br />

am 1. Januar 2006 werden zahlreiche weitere<br />

regionale Aktivitäten und neue Strukturen initiiert.<br />

Regionalplanung ist künftig einfacher<br />

und transparenter. An die Stelle von drei Verbänden<br />

tritt einzig der Verband Region Rhein-<br />

Neckar, der fünf neue Koordinierungsaufgaben<br />

in der Wirtschaftsförderung, der Naherholung,<br />

der Verkehrs- und Energiedienstleistung,<br />

der Messe- und Veranstaltungskonzeption sowie<br />

dem Tourismusmarketing erhält. Damit<br />

können wir uns im Europa der Regionen optimal<br />

platzieren und die Wettbewerbsfähigkeit<br />

und Attraktivität des Lebens- und Wirtschaftsraums<br />

Rhein-Neckar verbessern. Aber auf den<br />

Lorbeeren des Staatsvertrages samt der vor drei<br />

Monaten erfolgten Anerkennung als europäische<br />

Metropolregion dürfen wir uns nicht ausruhen.<br />

Mehr denn je gilt es ab jetzt auszuloten,<br />

welche kommunalen Aufgaben(bereiche)<br />

besser lokal und welche besser regional (auch<br />

kleinräumig) bearbeitet werden. Das verlangt<br />

von der 96-köpfi gen Verbandsversammlung,<br />

deren Mitglieder alle aus den Kommunen und<br />

Kreisen kommen, ein sehr ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein.<br />

Gewiss wäre es besser gewesen,<br />

die Direktwahl der Versammlung jetzt<br />

festzuschreiben. Doch an diesem Punkt hielten<br />

die drei Landesregierungen an „ihren“ Rechten<br />

fest und lehnten ein unmittelbar gewähltes<br />

Kurpfalzparlament ab. Ich hege die Zuversicht,<br />

dass hierzu das letzte Wort nicht gesprochen ist<br />

und vertraue darauf, dass die demokratisch legitimierten<br />

Vertreter in der Verbandsversammlung<br />

allein um der besseren Regionalidentität<br />

willen auf dieses Ziel hinarbeiten. Und noch<br />

etwas erwartet die SPD von der künftigen Regionalentwicklung:<br />

Wirtschaftsförderung darf<br />

sich nicht allein auf namhafte Großunternehmen<br />

und Spitzentechnologie konzentrieren.<br />

Sie muss den Mittelstand und das Handwerk<br />

genauso im Blick haben wie großräumig angelegte<br />

„normale“ und einfache Arbeitsplätze.<br />

Für uns misst sich der Erfolg der Region nicht<br />

nur in der Spitze, sondern auch in der Breite.<br />

Wir erwarten, dass sich dies in der jetzt zu erarbeitenden<br />

Verbandssatzung niederschlägt.<br />

– Wir wünschen Ihnen eine erholsame Sommerferienzeit!<br />

Mehr Informationen unter<br />

www.spd-fraktion-heidelberg.de.<br />

GAL<br />

Spielfläche<br />

Anna-Blum-Platz<br />

Uns erreichte folgender<br />

Susanne Bock Brief von Gabi Faust-Exarchos,<br />

jahrelang Kinderbeauftragte und<br />

unsere Bezirksbeirätin der Altstadt (der ich<br />

an dieser Stelle ganz herzlich, stellvertretend<br />

<strong>für</strong> alle anderen Mitstreiter/innen, <strong>für</strong> ihre<br />

jahrelanges, nicht nachlassendes Engagement<br />

danken möchte): „Der Gemeinderat<br />

hat mit Mehrheit zugestimmt, endlich die<br />

seit mehr als zehn Jahren von Kindern und<br />

Eltern gewünschte Spielfl äche in der Theaterstraße<br />

zu erstellen. Eigentlich kann jetzt<br />

sofort mit dem ersten Bauabschnitt begonnen<br />

werden! Seit Jahren wird argumentiert,<br />

insbesondere von CDU und <strong>Heidelberg</strong>ern,<br />

diese Spielfl äche könne erst entstehen, wenn<br />

die dort existierenden Parkplätze anderweitig<br />

untergebracht werden können. Bisher haben<br />

diese Vertreter/innen der Bürgerschaft<br />

und andere, von denen man es nicht erwartet<br />

hätte, sich wohl nicht gefragt, wie die Kinder<br />

der Altstadt versorgt sind und besser versorgt<br />

werden könnten. Dazu hätten sie nur<br />

das Spielfl ächenkonzept, das der Gemeinderat<br />

vor längerem beschlossen hat, lesen müssen.<br />

Außerdem zeigt ein Blick in den Haushalt<br />

05/06, dass da<strong>für</strong> Gelder eingestellt sind. In der<br />

letzten GR-Sitzung am Mittwoch entstand<br />

der Eindruck, dass viele <strong>Stadt</strong>räte weder die<br />

Beschlussvorlagen noch die „unendliche Geschichte“<br />

dieses Platzes kennen (wollen) und<br />

der politische Wille fehlt, die Priorität eindeutig<br />

zugunsten der Interessen von Kindern<br />

und Bewohner/innen dieses <strong>Stadt</strong>teils zu setzen.<br />

Das angeblich „hohe Gut“ eines Parkplatzes<br />

ist wichtiger und dabei vergisst man, dass<br />

hier Privatinteressen gegen eine öff entliche,<br />

soziale Verantwortung stehen; nämlich den<br />

kl<strong>einen</strong> Mitgliedern unserer Gesellschaft, die<br />

noch nicht die Macht und die Lobby haben,<br />

ihre Interessen in Leserbriefen und Einsprüchen<br />

vehement vorzutragen, Gehör zu verschaff<br />

en. Dies ist übrigens eine der wichtigen<br />

Aufgaben von Kinderbeauftragten in unserer<br />

<strong>Stadt</strong>! Woher kommen diese Emotionalität<br />

und Feindseligkeit? Diejenigen, die jetzt Krokodilstränen<br />

vergießen, weil man nicht zulassen<br />

könne, dass Kinder „neben einem Parkplatz“<br />

spielen, auf einer Spielfl äche, die „viel<br />

zu klein“ und deshalb „nur ein Provisorium“<br />

sei, sind unglaubwürdig. Sie haben auch einer<br />

großen Lösung seit 1996 nicht zugestimmt.<br />

Im Übrigen wurde durch den mehrfachen<br />

Wechsel vom Bau- zum Umweltdezernat das<br />

Verfahren jahrelang gekonnt verschleppt. Die<br />

Schreibtischschubladen der Verwaltung bergen<br />

seit Jahren planerische Schätze zu diesem<br />

Projekt! Laut GR-Beschluss ist die Verwaltung<br />

jetzt aufgefordert, binnen drei Monaten<br />

eine Lösung <strong>für</strong> die noch verbliebenen<br />

Parkplätze zu suchen und eine restliche Planung<br />

vorzulegen. Für diejenigen (Zukunftswerkstatt<br />

Altstadt, Schule, Elternbeirat, Initiative<br />

Anna-Blum-Platz, Kinderbeauftragte<br />

u.a.), die sich so lange <strong>für</strong> diese Spielfl äche<br />

eingesetzt haben, die in mehreren „Runden<br />

Tischen“ mit Herrn Dr. Würzner <strong>einen</strong> Stufenplan,<br />

der zunächst diese kleine Planung<br />

vorsieht, zähneknirschend akzeptierten, können<br />

die Bagger nicht schnell genug anrollen.<br />

Diese Fläche zu entsiegeln und den älteren<br />

Kindern neue Spiel-, Bewegungs- und Treff -<br />

möglichkeiten in einem Gesamtkontext von<br />

Märzgassenspielplatz , Anna-Blum-Platz und<br />

Schulhof zu erschließen, ist längst überfällig<br />

und ein Grund zur Freude!<br />

FDP<br />

Sicherheit in der<br />

Altstadt<br />

Die FDP im Gemeinderat<br />

Uwe Morgenstern nimmt das Thema „Sicherheit<br />

und Ordnung in der Altstadt“ ernst. Aus<br />

diesem Grund haben wir es auch unterstützt,<br />

dass sich der Gemeinderat im Rahmen einer<br />

Kurzdebatte noch vor der Sommerpause mit<br />

diesem dringenden Problem befasst hat. Wir<br />

müssen die Ursachen <strong>für</strong> die Zunahme der Anzahl<br />

der Schlägereien in den letzten Wochen<br />

genau untersuchen und dann überlegt und<br />

entschlossen handeln: Jede Schlägerei ist eine<br />

Schlägerei zuviel! In diesem Zusammenhang<br />

ist es jedoch positiv, dass die ganz überwiegende<br />

Mehrheit der Altstadt-Wirte bereits heute hervorragend<br />

mit der Polizei zusammenarbeitet.<br />

Für Ihre Unterstützung an dieser Stelle herzlichen<br />

Dank. Verschiedentlich ist vergangene<br />

Woche auch die Einführung der Videoüberwachung<br />

in der Altstadt gefordert oder zumindest<br />

diskutiert worden. Die Videoüberwachung ist<br />

das völlig falsche Mittel, um die Sicherheit in<br />

der Altstadt zu verbessern. Durch die Videoüberwachung<br />

würde schwerwiegend in die<br />

Persönlichkeitsrechte aller unbescholtenen<br />

Altstadt-Bewohner, Passanten und Touristen<br />

eingegriff en. Und außerdem: Die verfügbaren<br />

Polizeikräfte gehören auf die Straße und nicht<br />

hinter Überwachungsbildschirme!<br />

FWV<br />

Sommerpause!<br />

Die von den „Freien Wählern“<br />

beantragte Kurzde-<br />

Hermann Gundel batte: „Sicherheit in der Altstadt“<br />

prägte die letzte Sitzung des Gemeinderates<br />

vor den Sommerferien. Anlass dazu<br />

waren die vermehrten Schlägereien und Sachbeschädigungen<br />

in der Altstadt. Herr Fuchs,<br />

Chef der <strong>Heidelberg</strong>er Polizeidirektion, versuchte<br />

in seinem ausführlichen Vortrag, mit<br />

umfangreichem Zahlenmaterial untermauert,<br />

die Gemüter der <strong>Stadt</strong>räte zu beruhigen und<br />

die Vorkommnisse, im Vergleich zu den hohen<br />

abendlichen Besucherzahlen, zu relativieren.<br />

Das mag rein statistisch zwar richtig sein!<br />

Meine Bemerkungen zu den Ausführungen<br />

von Herrn Fuchs, dass die gefühlte und wahrgenommene<br />

Sicherheit der Altstadtbewohner<br />

vor Randale, Lärm, Sachbeschädigungen und<br />

Verunreinigungen der besonderen Art eine andere<br />

wäre, fand Zustimmung. Eine verstärkte<br />

und über <strong>einen</strong> längeren Zeitraum durchgeführte<br />

Polizeipräsenz, vor allem in den frühen<br />

Morgenstunden ist nicht nur nach meiner Meinung<br />

eine der wichtigsten Gegenmaßnahmen.<br />

Dass die Polizei alleine die Auswüchse nicht<br />

verhindern kann, sondern auch die Wirte rund<br />

um die „Untere Straße“ in Zusammenarbeit<br />

mit der Verwaltung gefordert sind, wurde in der<br />

Diskussion sehr deutlich angemahnt. Dass die<br />

Finanzlücke im Haushalt zurzeit, entgegen<br />

der Planung, 4-5 Mio. Euro beträgt, regt kaum<br />

noch jemanden ernsthaft auf. Im letzen Jahr<br />

waren es vor den Sommerferien 9 Mio. Wo es<br />

Schatten gibt, muss es auch Licht geben und<br />

da gibt es in <strong>Heidelberg</strong> im Moment zum<br />

Teil recht helles. Beispiele: <strong>Spatenstich</strong> <strong>für</strong> eine<br />

neue Schule in Kirchheim und nochmals<br />

in Kirchheim nahezu ein Luxus-Bürgerzentrum,<br />

erfolgreiche Schlossfestspiele, die Verlängerung<br />

der gelungenen Tanzkooperation<br />

mit Freiburg, nach zehn Jahren Diskussion<br />

der Spielplatz in der Theaterstraße jetzt<br />

endgültig beschlossen etc.<br />

Die „Freien Wähler“ wünschen Ihnen, vor<br />

allem ihren treuen <strong>Stadt</strong>blatt-Lesern, eine<br />

schöne Ferienzeit!<br />

Die STADTBLATT-Redaktion ist verpflichtet, unter der<br />

Rubrik „Stimmen aus dem Gemeinderat“ alle Beiträge<br />

abzudrucken, die nicht gegen die Vorschriften des<br />

Landespressegesetzes verstoßen. Die Beiträge müssen<br />

nicht die Meinung der Redaktion wiedergeben.<br />

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STADTBLATT 3.8.2005 Thema der Woche Seite 3<br />

Die Region steuert auf Erfolgskurs<br />

Neuer Staatsvertrag bringt einheitliche Regionalplanung und mehr Befugnisse <strong>für</strong> die Metropolregion Rhein-Neckar<br />

Eine Region wächst zusammen.<br />

Was über viele Jahre angestrebt<br />

wurde, haben die Ministerpräsidenten<br />

Günther Oettinger (Baden-Württemberg),<br />

Kurt Beck<br />

(Rheinland-Pfalz) und Roland<br />

Koch (Hessen) vergangene Woche<br />

im Mannheimer Congress<br />

Center Rosengarten mit ihrer<br />

Unterschrift unter dem neuen<br />

Staatsvertrag <strong>für</strong> die Metropolregion<br />

Rhein-Neckar besiegelt.<br />

Nachdem die Region schon vor<br />

einiger Zeit als so genannte Europäische<br />

Metropolregion die<br />

Anerkennung als wirtschaftlich<br />

bedeutender Ballungsraum<br />

erhielt, wurde jetzt auch<br />

von politischer Seite ihre Einheit<br />

über Landesgrenzen hinweg<br />

bestätigt. Das neue Vertragswerk<br />

vereinfacht die auf<br />

Länderebene geschaff enen Planungsstrukturen<br />

und eröff net<br />

Handlungsspielräume <strong>für</strong> eine<br />

einheitliche, grenzüberschreitende<br />

Regionalplanung<br />

und Regionalentwicklung.<br />

Bisher mussten drei Regionalverbände<br />

diese Planungen zusammenführen.<br />

Ab 1. Januar<br />

2006 wird ein neuer Verband<br />

mit der Bezeichnung „Region<br />

Rhein-Neckar“ <strong>für</strong> das gesamte<br />

Gebiet <strong>einen</strong> einheitlichen<br />

Regionalplan erstellen. „Dann<br />

startet eine neue Ära der regionalen<br />

Kooperation“, ist Wolfgang<br />

Pföhler, Vorsitzender<br />

des Raumordnungsverbandes<br />

Rhein-Neckar, überzeugt.<br />

Dieser neue Verband hat aber<br />

auch noch weiter gehende Befugnisse:<br />

Er übernimmt wesentlicheEntwicklungsaufga-<br />

Die Region in Zahlen<br />

In der Metropolregion<br />

Rhein-Neckar leben auf 418<br />

Quadratkilometern rund 2,4<br />

Millionen Menschen. Damit<br />

ist die Region der siebtgrößte<br />

Ballungsraum Deutschlands.<br />

39,6 Prozent der rund<br />

785.000 sozialversicherungspfl<br />

ichtig Beschäftigten arbeiten<br />

im Dienstleistungssektor,<br />

rund 38 Prozent im<br />

produzierenden Gewerbe,<br />

21 Prozent in Handel, Gastgewerbe<br />

und Verkehrswesen<br />

und knapp ein Prozent in<br />

Forst- und Landwirtschaft.<br />

Das Rhein-Neckar-Dreieck<br />

ist eine der führenden europäischen<br />

Regionen im<br />

Bereich der „Life Sciences“<br />

in Medizin, Biotechnologie<br />

und Pharmazie.<br />

Mit ihren Unterschriften unter dem Staatsvertrag bestätigten die Minsterpräsidenten Günther Oettinger,<br />

Roland Koch und Kurt Beck (vorne, v.l.),dass die Metropolregion Rhein-Neckar eine einheitliche Planungskompetenz<br />

und mehr Zuständigkeiten erhält. Hinter ihnen verfolgen Wolfgang Pföhler (l.), Vorsitzender<br />

des Raumordnungsverbandes Rhein-Neckar, und Eggert Voscherau, Präsident der Zukunftsinitiative<br />

Metropolregion Rhein-Neckar, die richtungweisende Unterzeichnung. Foto: Metropolregion<br />

ben auf Regionalebene, wie<br />

Standortmarketing und Wirtschaftsförderung,<br />

er ist Träger<br />

von Erholungseinrichtungen,<br />

er koordiniert<br />

Aktivitäten<br />

auf dem Gebiet<br />

der Verkehrsplanung<br />

und<br />

Energieversorgung<br />

ebenso wie<br />

Kongresse, Messen, Kultur-<br />

und Sportveranstaltungen<br />

und ist zudem <strong>für</strong>s regionale<br />

Tourismusmarketing zuständig<br />

(siehe auch Kasten „Aufgaben<br />

des Verbandes Region<br />

Rhein-Neckar). Die Kompetenzen<br />

des Verbandes reichen<br />

damit deutlich über die Planung<br />

hinaus. Für seine Arbeit<br />

erhält der Verband Zuschüsse<br />

von den drei Ländern und<br />

kann auch, wenn die sonstigen<br />

Einnahmen nicht ausreichen,<br />

bei den Städten, Gemeinden<br />

und Landkreisen eine Umlage<br />

erheben.<br />

Der nun unterzeichnete zweite<br />

Staatsvertrag bildet die Grundlage<br />

<strong>für</strong> den neuen Verband Region<br />

Rhein-Neckar, der ab 1.<br />

Januar 2006 seine Arbeit aufnehmen<br />

soll. Mit der Konstituierung<br />

des neuen Verbands werden<br />

die bisherigen Planungsgremien<br />

Raumordnungsverband<br />

Rhein-Neckar, Regionalverband<br />

Rhein-Neckar-Odenwald<br />

und die Planungsgemeinschaft<br />

Rheinpfalz aufgelöst.<br />

Eine Regelung <strong>für</strong> die künftige<br />

Zusammenarbeit des neuen<br />

Verbands mit den bestehenden<br />

Institutionen Regionalmarketing<br />

GmbH, Rhein-Neckar-Dreieck<br />

e.V. und Zukunftsini-tiative<br />

wird in den nächsten<br />

Monaten<br />

getroffen.<br />

Damit werden<br />

die Voraussetzungengeschaffen,<br />

um die<br />

Region als<br />

<strong>einen</strong> der attraktivsten<br />

Standorte im europäischen<br />

Wettbewerb zu positionieren.<br />

Vor genau einem Jahr waren<br />

Kurt Beck und Roland Koch gemeinsam<br />

mit dem damaligen<br />

baden-württembergischen Ministerpräsidenten<br />

Erwin Teufel<br />

zusammengekommen, um die<br />

Weiterentwicklung des Staatsvertrages<br />

von 1969 zu vereinbaren.<br />

Dem Vertrag müssen jetzt<br />

noch die drei Länderparlamente<br />

zustimmen.<br />

Verbandsorgane<br />

In der neuen Verbandsversammlung<br />

mit 96 Sitzen wird<br />

Rheinland Pfalz mit 39, Hessen<br />

mit 11 und Baden-Württemberg<br />

mit 46 Sitzen vertreten<br />

sein. Die Versammlung besteht<br />

aus den Oberbürgermeister/innen<br />

und Bürgermeister/<br />

innen der Städte mit mehr als<br />

25.000 Einwohnern, aus den<br />

Landrätinnen und Landräten<br />

der Kreise, sowie aus weiteren<br />

Vertretern, die von Wahlorganen<br />

der Landkreise und Städte<br />

und Gemeinden über 25.000<br />

Einwohner gewählt werden.<br />

Aufgaben des Verbandes Region Rhein-Neckar<br />

Artikel 3 „Aufgaben des<br />

Verbandes“ regelt die Kompetenzen<br />

des neu zu gründenden<br />

Verbandes Region<br />

Rhein-Neckar. Über die<br />

bisherige Planungskompetenz<br />

hinaus, übernimmt<br />

der Verband folgende „umsetzungsorientierteAufgaben<br />

und Zuständigkeiten:<br />

• Trägerschaft und Koordinierung<br />

<strong>für</strong> die regionalbedeutsameWirtschaftsförderung<br />

und das<br />

regionalbedeutsame Standortmarketing,<br />

• Trägerschaft und Koordinierung<br />

<strong>für</strong> <strong>einen</strong> regionalbedeutsamenLandschaftspark<br />

sowie Träger-<br />

schaft und Koordinierung<br />

von regionalbedeutsamen<br />

Erholungseinrichtungen,<br />

• Koordinierung von Aktivitäten<br />

im Bereich der integrierten<br />

Verkehrsplanung<br />

und des Verkehrsmanagement<br />

sowie der Energieversorgung<br />

auf der Grundlage<br />

von regionalen Entwicklungskonzepten,<br />

• Trägerschaft und Koordinierung<br />

<strong>für</strong> regionalbedeutsame<br />

Kongresse, Messen,<br />

Kultur- und Sportveranstaltungen,<br />

• Trägerschaft und Koordinierung<br />

des regionalen Tourismusmarketings.“<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Beate<br />

Weber: „Ich freue<br />

mich natürlich sehr,<br />

dass durch die<br />

Unterzeichnung<br />

des Staatsvertrages<br />

die Metropolregion Rhein-Neckar<br />

noch enger zusammenwächst.<br />

Besondere Bedeutung hat <strong>für</strong> mich<br />

nun die nachhaltige Entwicklung<br />

der Region. Wirtschaft, Wissenschaft,<br />

die Bildungsstätten, unsere<br />

Umwelt und die Lebensqualität<br />

haben ein Niveau, mit dem wir werben<br />

können und das wir gemeinsam<br />

weiterentwickeln müssen. Nachhaltigkeit<br />

muss als herausragendes<br />

Markenzeichen unserer Region<br />

weltweit bekannt werden.“<br />

Dr. Klaus Plate,<br />

Geschäftsführer<br />

der <strong>Heidelberg</strong>erWirtschaftsentwicklungsgesellschaft:<br />

„Die<br />

Unterzeichnung<br />

des Staatsvertrages macht den<br />

Weg frei zu einer neuen wesentlich<br />

vereinfachten Struktur der Region<br />

Rhein-Neckar. Die regionalen<br />

Planungsverfahren werden sich<br />

verkürzen. Alle regional bedeutsamen<br />

Projekte werden von der damit<br />

verbundenen Zeitersparnis unmittelbar<br />

profitieren. Viel wichtiger<br />

noch als diese ganz konkrete Auswirkung<br />

ist jedoch die Signalwirkung<br />

<strong>für</strong> die Wirtschaftsregion insgesamt.<br />

Diese Unterzeichnung hat<br />

gezeigt, dass sich in dieser Region<br />

etwas bewegen lässt. Das ist die eigentliche<br />

positive Botschaft.“<br />

Hans-Martin<br />

Mumm,<br />

Leiter des Kulturamts:<br />

„Es ist<br />

zu begrüßen,<br />

dass mit Gründung<br />

des Verbandes<br />

Region Rhein-Neckar <strong>für</strong><br />

die Zusammenarbeit eine verbindliche<br />

Rechtsform geschaffen wird.<br />

Mit der im Staatsvertrag benannten<br />

Aufgabe „Trägerschaft und Koordination<br />

<strong>für</strong> regionalbedeutsame<br />

... Kulturveranstaltungen“ ist eine<br />

neue Verwaltungszuständigkeit<br />

eingerichtet worden und ein Rahmen,<br />

den die Menschen der Region<br />

mit Leben zu füllen haben. Es liegt<br />

nun bei den Kommunen und Kultureinrichtungen,<br />

durch gemeinsame<br />

Projekte die gegenseitige Wahrnehmung<br />

innerhalb und die Ausstrahlung<br />

der Region nach außen<br />

zu steigern. Schon jetzt arbeiten die<br />

Theater der drei Städte zusammen,<br />

gibt es eine Veranstaltungskoordination<br />

zum Mozartjahr 2006, treten<br />

das Internationale Filmfestival<br />

und Enjoy Jazz in der gesamten<br />

Region auf. Ein regionaler Verband<br />

mit kulturpolitischer Zuständigkeit<br />

wird diesen Prozess des Zusammenwirkens<br />

stärken.“<br />

2005_31_03.indd 1 02.08.2005 12:01:12


Seite 4 <strong>Stadt</strong> und Leute STADTBLATT Nr. 31<br />

„Jede Schlägerei ist eine zu viel“<br />

Gemeinderat diskutierte über Sicherheit und Ordnung in der Altstadt<br />

„Die Zahlen sind keine Entwarnung,<br />

aber den in der Presse<br />

vermittelten dramatischen Anstieg<br />

der Körperverletzungen in<br />

der Altstadt gibt es nicht.“<br />

In einer teilweise emotional geführten<br />

Kurzdebatte des Gemeinderates<br />

zum Thema „Sicherheit<br />

und Ordnung in der<br />

Altstadt“ fand Kriminaldirektor<br />

Bernd Fuchs klare Worte und<br />

präsentierte neueste Zahlen: So<br />

verzeichnet die Statistik des Polizeireviers<br />

Mitte zwar von Januar<br />

bis Juni 2005 mehr Körperverletzungen<br />

in der Altstadt als im gleichen<br />

Zeitraum 2004 (121 gegenüber<br />

90). Entwarnung gibt es aller-<br />

dings im Kneipenviertel rund um<br />

den Marktplatz, Fischmarkt oder<br />

die Untere Straße. Hier wurden<br />

im ersten Halbjahr 2005 nur 30<br />

Körperverletzungen angezeigt,<br />

im ersten Halbjahr 2004 waren<br />

es 31. Bei den Ordnungsstörungen<br />

sind die Zahlen sogar stärker<br />

rückläufi g: 150 in 2005 und 171 in<br />

2004. Eine Lanze brach Fuchs <strong>für</strong><br />

die Jugendlichen, die nur zu 14<br />

Prozent an den Straftaten beteiligt<br />

seien, den größten Anteil der<br />

Straftäter stellen die 21- bis 30-Jährigen.<br />

Eine klare Absage erteilte<br />

der Kriminaldirektor der Videoüberwachung.<br />

Da die Altstadt<br />

k<strong>einen</strong> eindeutigen Kriminalitätsbrennpunkt<br />

darstelle, sei Vi-<br />

Unsicher ist sie nun wirklich nicht, die Altstadt. Das zeigen auch die<br />

neuesten Zahlen des Polizeireviers Mitte. Foto: Rothe<br />

deoüberwachung weder rechtlich<br />

möglich noch sinnvoll.<br />

Auch Oberbürgermeisterin Beate<br />

Weber plädierte da<strong>für</strong>, die<br />

Diskussion auf eine sachliche<br />

Grundlage zu stellen, aber sie<br />

stellte unmissverständlich klar:<br />

„Jede Schlägerei ist eine zu viel<br />

und wir müssen alles tun, um<br />

die Situation zu entschärfen.“<br />

Beispielsweise durch Polizeipräsenz.<br />

Jedes Wochenende sind<br />

20 Beamtinnen und Beamten in<br />

der Altstadt unterwegs und das<br />

sei ausreichend, teilte Fuchs mit.<br />

Zumal die Zusammenarbeit<br />

mit den Gastronomen hervorragend<br />

sei. Mehr Polizeipräsenz<br />

<strong>Spatenstich</strong> <strong>für</strong> <strong>einen</strong> <strong>Schulneubau</strong><br />

Die Gregor-Mendel-Realschule zieht nach Kirchheim um – Fortsetzung von Seite 1<br />

Im Jahr 2002 lobte die <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong><br />

<strong>einen</strong> Realisierungswettbewerb<br />

aus, aus dem der<br />

Waldbronner Architekt Michael<br />

Weindel als Sieger hervorging.<br />

„Ein tolles Ergebnis, wir<br />

sind hochzufrieden“, lobte Jury-<br />

Mitglied Prof. Dr. Raban von der<br />

Malsburg den Entwurf.<br />

Architekt Weindel entwarf eine<br />

zwei- bis dreizügige Realschule<br />

als zweigeschossigen<br />

Flachbau mit off enem Innenhof.<br />

Das Gebäude ist teilweise<br />

unterkellert. Das Gebäude<br />

stellt eine eindeutige, kompakte<br />

städtebauliche Ergänzung<br />

im bestehenden Grünzug zwischen<br />

den Sportfl ächen im<br />

Norden und dem Wohnquartier<br />

von Kirchheim im Süden<br />

dar. Der Hauptzugang des Gebäudes<br />

liegt im Süden an der<br />

verlängerten Königsberger<br />

Straße, wo sich auch die Bushaltestelle<br />

befi ndet.<br />

Innenhof und zentrale Halle<br />

bilden die „schulische Mitte“,<br />

die alle schulischen Funktionen<br />

zusammenbindet. Flure<br />

und Halle sind natürlich belichtet<br />

und belüftet. Die Unterrichtsräume<br />

orientieren<br />

sich im wesentlichen an den<br />

Außenseiten des Gebäudes<br />

zum Grünen hin. Alle Fachklassen(naturwissenschaftlicher,<br />

musischer und technischer<br />

Bereich) sind im Erdgeschoss<br />

untergebracht.<br />

An der Eingangshalle, die gekoppelt<br />

mit dem Musiksaal<br />

auch als Aula genutzt werden<br />

kann, befi nden sich außerdem<br />

der Hausmeister-, Kiosk- und<br />

Aufenthaltsraum als zentrale<br />

Anlaufstellen. Klassenräume<br />

und der Verwaltungsbereich<br />

mit Lehrerzimmer sind<br />

im Obergeschoss ringförmig<br />

angeordnet.<br />

Das Gebäude ist ein Stahlbetonskelettbau<br />

mit extensiv begrüntem<br />

Massivdach <strong>für</strong> ein<br />

stabiles, ausgewogenes Raumklima.<br />

Es sind großzügige Verglasungen<br />

vorgesehen. Vor<br />

Überhitzung schützt ein außenliegender,<br />

regelbarer Sonnenschutz<br />

sowie im Oberge-<br />

Satzungen werden überprüft<br />

Die städtische Genehmigungspraxis<br />

<strong>für</strong> Sondernutzungen<br />

– das Herausstellen von Waren<br />

oder Werbeträgern vor Geschäften<br />

– ist mehrfach in der<br />

Presse kritisiert worden und<br />

war auch Thema beim Branchentreff<br />

en mit dem Hotel- und<br />

Gaststättengewerbe. „Wir verfolgen<br />

die öff entliche Diskussion<br />

aufmerksam und nehmen<br />

die Kritikpunkte sehr ernst“, be-<br />

schoss ein breiter Dachüberstand.<br />

Das Energie-Konzept sieht vor,<br />

die Wärmedämmung des Gebäudes<br />

sowie die Verglasungen<br />

im Niedrigenergiestandard<br />

auszuführen. Die Wärmeerzeugung<br />

erfolgt durch zwei gasbefeuerte<br />

Brennwertkessel.<br />

Das anfallende Dach- und<br />

Oberfl ächenwasser versickert<br />

über off ene Mulden auf dem<br />

Gelände, so dass das gesamte<br />

Oberfl ächenwasser dem<br />

Grundwasser wieder zugeführt<br />

und das öff entliche Kanalsystem<br />

dadurch entlastet<br />

wird. Die Außenanlagen einschließlich<br />

eines attraktiven<br />

Innenhofs plant das städtische<br />

Landschaftsamt.<br />

Bauherr ist das städtische<br />

Schulverwaltungsamt, die Projektsteuerung<br />

obliegt dem Gebäudemanagement<br />

der <strong>Stadt</strong>.<br />

Für die Bauzeit sind sechzehn<br />

Monate vorgesehen. Die Gesamtkosten<br />

betragen 9,7 Millionen<br />

Euro. rie<br />

und ein beherzteres Eingreifen<br />

in kritischen Situationen,<br />

wünschte sich allerdings CDU-<br />

<strong>Stadt</strong>rätin Kristina Essig.<br />

Nicht die Schlägereien, sondern<br />

die Lärmbelästigungen und<br />

andere Unannehmlichkeiten<br />

<strong>für</strong> die Altstadtbewohner/innen<br />

seien das Problem, meinte<br />

SPD-<strong>Stadt</strong>rätin Karin Werner-<br />

Jensen. Sie regte eine „ständige<br />

Ansprechperson“ an. „Wir drehen<br />

uns bei dem Thema immer<br />

wieder im Kreis“, bilanzierte<br />

GAL-<strong>Stadt</strong>rätin Susanne Bock.<br />

Letztlich sei es ein sozialpolitisches<br />

Problem, das der Gemeinderat<br />

so nicht lösen könne. hei<br />

tonte OB Beate Weber. „Möglicherweise<br />

ist die eine oder andere<br />

Richtlinie, die der Gemeinderat<br />

teilweise vor vielen Jahren<br />

verabschiedet hat und an die wir<br />

uns halten müssen, nicht mehr<br />

zeitgemäß. Als bürgerfreundliche<br />

Verwaltung sehen wir uns<br />

selbstverständlich dazu verpfl<br />

ichtet, unser Handeln immer<br />

wieder kritisch zu hinterfragen<br />

und unsere Handlungsgrundlagen<br />

zu überprüfen.“ Die OB<br />

hat inzwischen eine Überprüfung<br />

der Richtlinien und Satzungen<br />

angeordnet und wird<br />

dem Gemeinderat <strong>einen</strong> Vorschlag<br />

unterbreiten.<br />

Bauduin<br />

informiert<br />

Baustellen in dieser Woche:<br />

Umgehungsstraße Ziegelhausen<br />

(L 534): Bis 30. September<br />

einspurige Verkehrsführung;<br />

Verkehr durch Baustellenampel<br />

geregelt; Umleitungsempfehlung:<br />

B 37.<br />

Kirchheimer Weg zwischen<br />

Rudolf-Diesel-Straße und Mörgelgewann:<br />

einspurige Verkehrsführung;<br />

Verkehr durch<br />

Baustellenampel geregelt; Umleitungsempfehlung:<br />

Cuzaring/<br />

Speyerer Straße.<br />

Iqbal-Ufer (B 37): Sperrung der<br />

Auffahrt zur Ernst-Walz-Brücke;<br />

Umleitung aus Osten über Fehrentzstraße<br />

zur Bergheimer Straße,<br />

von der Mittermaierstraße/<br />

Vangerowstraße zur B 37 Umleitung<br />

in Richtung Westen über<br />

Vangerowstraße/Fehrentzstraße<br />

zur Bergheimer Straße.<br />

B 37: In Fahrtrichtung Mannheim<br />

Anschlussstelle Wieblingen<br />

vom 1. bis 27. August gesperrt;<br />

Umleitung über Autobahnkreuz<br />

<strong>Heidelberg</strong> bzw. Anschlussstelle<br />

Seckenheim.<br />

Klingenteichstraße: Wegen<br />

Stützmauersanierung bei Haus<br />

Nr. 28 einspurige Verkehrsführung<br />

bis Mitte Oktober; Verkehr<br />

durch Baustellenampel geregelt.<br />

Nur fast ein Abschied. Seit 1991 ist päd-aktiv, der gemeinnützige<br />

Verein zur Förderung von Kindern und Jugendlichen im Schul- und<br />

Freizeitbereich, im Emmertsgrund aktiv. Kürzlich feierten die Einrichtungen<br />

Hort und Betreuung sowie die Lern- und Hausaufgabenhilfe,<br />

die päd-aktiv im <strong>Stadt</strong>teil im Auftrag der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> anbietet,<br />

ihr Abschlussfest mit rund 300 Gästen, darunter viele der betreuten<br />

Kinder. Die Angebote werden zum Schuljahresende mit Einrichtung<br />

der Ganztagesschule aufgelöst. Doch es gibt ein Wiedersehen<br />

im kommenden Schuljahr: Der Verein wird weiterhin die Schulsozialarbeit<br />

und zukünftig auch die Gestaltung der Mittagspause von<br />

12.30-14.30 Uhr und eine feste Nachmittagsgruppe bis 17 Uhr in<br />

der neuen Ganztagesschule übernehmen. Foto: päd-aktiv<br />

2005_31_04.indd 1 02.08.2005 12:02:04


STADTBLATT 3.8.2005 <strong>Stadt</strong> und Leute Seite 5<br />

Baustelle ist bald mitten in Kirchheim<br />

3. Straßenbahn-Bauabschnitt wird in sechs Unterabschnitten realisiert – Neue Verkehrsführung – „Kirchheim Forum“ informierte<br />

Der Bau der Straßenbahn nach<br />

Kirchheim geht in seine möglicherweise<br />

schwierigste Phase:<br />

Ab September wird der dritte<br />

Bauabschnitt in Angriff genommen,<br />

der sich vom Franzosengewann<br />

bis zur Wendeschleife<br />

am Friedhof erstreckt und somit<br />

die gesamte Ortsdurchfahrt<br />

von Kirchheim umfasst.<br />

Über Bauablauf und Verkehrsführungen<br />

während der bis<br />

Dezember 2006 veranschlagten<br />

Bauzeit (Restarbeiten sind<br />

bis März 2007 möglich) konnten<br />

sich die Bewohner Kirchheims<br />

beim „Kirchheim Forum“<br />

des <strong>Stadt</strong>teilvereins am<br />

Dienstag vergangener Woche<br />

im neuen Bürgerzentrum informieren.<br />

Der Saal des Bürgerzentrums<br />

war voll besetzt, als <strong>Stadt</strong>teilvereinsvorsitzender<br />

Dieter Berberich<br />

auf dem Podium Ersten<br />

Bürgermeister Prof. Dr. Raban<br />

von der Malsburg, den Leiter<br />

des städtischen Verkehrsreferats,<br />

Günther Weist, Andreas<br />

Vogt vom Ingenieurbüro Kittel-<br />

Echte Elefanten-Fußarbeit<br />

T-Shirt-Aktion des Zoos <strong>für</strong> neues Elefantenhaus – Geschenkpapier aus Elefantenmist<br />

<strong>Heidelberg</strong>s Zoo-Elefant Ilona<br />

betätigt sich als Künstlerin. Unter<br />

Anleitung ihrer Pfleger Rolf<br />

Mitter und Benedikt Körner<br />

„bedruckt“ die Elefantendame<br />

T-Shirts. Diese werden im Zooshop<br />

verkauft. Der Erlös ist <strong>für</strong><br />

den Neubau eines Elefantenhauses<br />

bestimmt.<br />

„Wir brauchen ein<br />

neues Elefantenhaus<br />

und tun alles, um da<strong>für</strong><br />

zu werben,“ erklärt<br />

Zoodirektor Dr. Klaus<br />

Wünnemann. Alle im<br />

Zoo helfen dabei mit.<br />

Die Elefantenpfl eger<br />

haben sich dazu die<br />

T-Shirt-Aktion einfallen<br />

lassen.<br />

Bei jeder Elefantenvorführung<br />

werden<br />

T-Shirts mit Elefantenfußabdruckhergestellt.<br />

Die Auforderung<br />

„Heb den Fuß,<br />

Ilona!“ ist jeweils Auftakt<br />

zu einer drucktechnischenVorführung<br />

etwas abseits<br />

Gutenberg’scher Tradition.<br />

Der angehobene<br />

Elefantenfuß wird<br />

berger sowie Norbert Buter und<br />

Franz Wilhelm Coppius, die Leiter<br />

Infrastruktur und Fahrdienst<br />

bei der RNV, begrüßte.<br />

Die Straßenbahn Kirchheim<br />

sei das größte Bauvorhaben<br />

der RNV (Rhein Necker Verkehr<br />

GmbH, in der sich die<br />

Verkehrsbetriebe <strong>Heidelberg</strong>s,<br />

Mannheims und Ludwigshafens<br />

zusammengeschlossen<br />

haben), sagte Norbert Buter<br />

und versicherte, dass die Geschäfte<br />

im Ortskern von Kirchheim<br />

in den Vorweihnachtszeiten<br />

2005 und 2006 nicht beeinträchtigt<br />

werden sollen.<br />

Während der erste Straßenbahn-Bauabschnitt<br />

im Kirchheimer<br />

Weg bald fertig ist,<br />

tritt Abschnitt zwei (Römerkreis<br />

bis Mörgelgewann) jetzt<br />

in die eigentliche Bauphase,<br />

erläutere Andreas Vogt. Der<br />

dritte Bauabschnitt beginnt<br />

am Friedhof Kirchheim und<br />

endet am Übergang zum Bauabschnitt<br />

eins. Er besteht aus<br />

sechs Unterabschnitten. Parallel<br />

zum Bau des Gleiskörpers<br />

dick mit Textilfarbe beschichtet.<br />

Dann wird ein weißes T-<br />

Shirt auf die hölzerne Druckunterlage<br />

gelegt und ein höchst<br />

lebendiger Druckstempel verwandelt<br />

es in ein Unikat.<br />

„Jedes T-Shirt ist echte Elefantenfußarbeit“,<br />

betont Elefantenpfl<br />

eger Rolf Mitter und jedes<br />

Mit großem Elan bedruckt Elefantendame Ilona mit<br />

dem Fuß die ihr vorgelegten T-Shirts. Foto: Rothe<br />

werden Kanäle und Versorgungsleitungen<br />

neu verlegt.<br />

Die beiden ersten Unterabschnitte<br />

(UA) sind der Bau der<br />

Wendeschleife beim Friedhof<br />

und die Querung des Cuzarings,<br />

auf dem es keine wesentlichenVerkehrseinschränkungen<br />

geben wird. Der 3. UA<br />

umfasst den Heuauer Weg. Der<br />

wird während der Bauzeit als<br />

Einbahnstraße nach Westen<br />

(Richtung Friedhof) geführt,<br />

ist aber später wieder gegenläufi<br />

g befahrbar.<br />

Spinne und westlicher Eingang<br />

der Schwetzinger Straße<br />

(bis Türmergasse) bilden<br />

den 4. UA. An der Spinne bleiben<br />

alle bestehenden Abbiegebeziehungen<br />

erhalten, erklärte<br />

Günther Weist. Dies ist ebenso<br />

Teil der künftigen Verkehrsführung<br />

in Kirchheim wie die<br />

Führung der Schwetzinger<br />

Straße als Einbahnstraße in<br />

Richtung <strong>Stadt</strong>mitte.<br />

Im Unterabschnitt fünf (bis<br />

Alstater Straße), der auch die<br />

sieht auch ein wenig anders aus.<br />

Pro Vorführung werden maximal<br />

drei T-Shirts hergestellt.<br />

Denn die Shirts sollen etwas<br />

besonderes sein und bleiben.<br />

Sie können nach den Vorführungen<br />

bei den Pfl egern und im<br />

Zooshop <strong>für</strong> 15 Euro (Kindergrößen)<br />

oder 20 Euro (Erwachsene)<br />

erworben werden.<br />

Im Zooshop gibt’s noch<br />

mehr vom Elefanten:<br />

Elefantenkissen, geschnitzte<br />

Elefanten und<br />

– eine neue Kreation aus<br />

Sri Lanka – Geschenkpapier<br />

aus Elefantenmist.<br />

Das handgeschöpfte Papier<br />

ist in verschiedenen<br />

Farbtönen erhältlich –<br />

und es riecht nicht.<br />

Der Hersteller in Sri Lanka<br />

fi nanziert mit dem<br />

Erlös ein Programm,<br />

das Konfl ikte zwischen<br />

wild lebenden Elefanten<br />

und Menschen mildern<br />

soll. Denn immer wieder<br />

kommt es vor, dass wilde<br />

Elefanten in Felder einbrechen<br />

und von aufgebrachten<br />

Bauern verletzt<br />

oder getötet werden.<br />

Neugestaltung des Odenwaldplatzes<br />

einschließt, wird wegen<br />

der geringen Straßenbreite<br />

zwischen Odenwaldstraße<br />

und Alstater Straße eine Vollsperrung<br />

erforderlich. Fußgänger<br />

dürfen die Baustelle passieren,<br />

der Anliegerverkehr auch,<br />

soweit das möglich ist. Der Verlauf<br />

der Umleitungsstrecke<br />

steht noch nicht fest.<br />

Die Linienbusse nach und<br />

durch Kirchheim rollen unabhängig<br />

vom Fortschritt des<br />

Straßenbahnbaus und trotz<br />

gesperrter Straßen weiter. An<br />

der Führung der Linie 11 än-<br />

Plöck <strong>für</strong> Radfahrer in Richtung Westen gesperrt. Bis Mitte August<br />

können Radfahrer in Richtung Westen die Plöck zwischen Parkhaus<br />

Kaufhof und Neugasse nicht befahren. Der Grund liegt in der Sanierung<br />

des Kaufhof-Parkhauses. Dessen östliche Auffahrt ist vorübergehend<br />

gesperrt, Zu- und Abfahrt werden über die westliche Ausfahrt<br />

abgewickelt. Auf der Plöck wurde eine linke Abbiegespur zum Parkhaus<br />

ab der Neugasse angelegt, so dass der Verkehr zum Friedrich-Ebert-<br />

Platz rechts vorbeifahren kann. Fußgänger werden über <strong>einen</strong> provisorischen<br />

Zebrastreifen auf die Südseite der Plöck geführt. Wegen der<br />

beiden parallel angelegten Auto-Fahrspuren in Richtung Osten können<br />

Radfahrer in Richtung Westen diesen Teil der Plöck noch während der<br />

nächsten zwei Wochen nicht benutzen. Foto: Rothe<br />

Nach Straßburg<br />

Eine Fahrt zum Europäischen<br />

Parlament in Straßburg veranstalten<br />

der Kurpfälzer Reiseclub<br />

und die Volkshochschule<br />

am Dienstag, 6. September.<br />

Vorgesehen sind der Besuch einer<br />

Plenarsitzung, ein Abgeord-<br />

dert sich gar nichts. Die Linien<br />

41 und 42 fahren ab Kirchheim-<br />

Nord über die Breslauer Straße<br />

und Pleikartsförster Straße zur<br />

Spinne und nehmen ab dort ihre<br />

gewohnten Wege.<br />

Als Ansprechpartner der Bürgerinnen<br />

und Bürger, der wegen<br />

Anregungen oder Beschwerden<br />

während der Bauarbeitenmit<br />

den verantwortlichen Stellen<br />

in Verbindung steht, stellte<br />

der Erste Bürgermeister den<br />

Augenoptikermeister Günther<br />

W. Rehm vor. Er ist in seinem<br />

Geschäft, Schwetzinger Straße<br />

77, zu erreichen. br.<br />

Sommerschnitt an Obstbäumen<br />

Zu Baumschnitt und sommerlichen<br />

Pfl egemaßnahmen<br />

führt die Beratungsstelle <strong>für</strong><br />

Obst- und Gartenbau beim<br />

Landschaftsamt am Samstag,<br />

6. August, 13.30 Uhr, <strong>einen</strong><br />

praktischen Kurs im Handschuhsheimer<br />

Feld durch. Dabei<br />

erfahren die Teilnehmer/innen,<br />

dass ein fachgerechter Schnitt<br />

im Sommer das Wachstum der<br />

Gehölze im Folgejahr bremst<br />

und die Fruchtbarkeit fördert.<br />

Treff punkt ist an der KreuzungTiergartenstraße/Mittelfeldweg<br />

(Altes Pumpwerk). Informationen<br />

und Anmeldung<br />

unter Telefon 58-28040.<br />

neten-Gespräch, Besichtigung<br />

des Münsters und eine Bootsfahrt<br />

auf der Ill. Informations-<br />

und Anmeldeunterlagen unter<br />

Telefon 911934 oder per E-Mail<br />

unter henn@vhs-hd.de. Anmeldeschluss<br />

ist der 10. August.<br />

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STADTBLATT 3.8.2005 <strong>Stadt</strong> und Leute Seite 7<br />

Pionierarbeit in Sachen Nachwuchsförderung<br />

Professor Matthias Hentze und Dr. Hans Peter Blaschkowski zur 10. International Summer Science School <strong>Heidelberg</strong><br />

Weltoffen, international, wissenschaftsstark<br />

– so kennt man<br />

<strong>Heidelberg</strong> im Ausland. Damit<br />

das so bleibt, geht <strong>Heidelberg</strong><br />

seit zehn Jahren <strong>einen</strong> außergewöhnlichen<br />

Weg der Wissenschaftsförderung:Alljährlich<br />

absolvieren im Rahmen<br />

der International Summer Science<br />

School (ISH) naturwissenschaftlich<br />

begabte Abiturienten<br />

aus den <strong>Heidelberg</strong>er Partnerstädten<br />

in ausgewählten<br />

Forschungseinrichtungen ein<br />

Praktikum – und legen nicht selten<br />

den Grundstein <strong>für</strong> eine wissenschaftliche<br />

Karriere.<br />

Anlässlich des zehnten Jubiläums<br />

der ISH sprach das<br />

STADTBLATT mit dem neuen<br />

Vorsitzenden des wissenschaftlichen<br />

Beirates,<br />

Prof. Dr. Matthias Hentze<br />

(EMBL), und dem langjährigen<br />

wissenschaftlichen Betreuer<br />

Dr. Hans Peter Blaschkowski<br />

(Zentrum <strong>für</strong> Molekulare<br />

Biologie der Universität<br />

<strong>Heidelberg</strong>).<br />

? Welchen Stellenwert messen Sie<br />

der ISH bei?<br />

Hentze: Die ISH ist eine außergewöhnliche<br />

Einrichtung. Schon<br />

in einem sehr frühen Ausbildungsstadium<br />

wird das Wissenschaftsinteresse<br />

junger Erwachsener<br />

gefördert. Gleichzeitig werden<br />

zwei<br />

Kerngedankenwissenschaftlichen<br />

Schaffens,<br />

Zusammenarbeit<br />

und Internationalität,<br />

vermittelt und gelebt. <strong>Heidelberg</strong><br />

darf stolz darauf sein,<br />

seit zehn Jahren Pionierarbeit<br />

auf diesem Gebiet zu leisten.<br />

? Wer profi tiert von der ISH? Allein<br />

der wissenschaftliche Nachwuchs<br />

aus den Partnerstädten<br />

oder auch die beteiligten <strong>Heidelberg</strong>er<br />

Forschungsinstitute?<br />

Hentze: Die ISH stellt eine typische<br />

„win-win Situation“ dar.<br />

Natürlich profi tiert zunächst<br />

eine kleine Zahl von Teilnehmern<br />

in jedem Jahr sehr von<br />

dem Angebot der ISH. Im Lau-<br />

fe der Jahre wird aus dieser kl<strong>einen</strong><br />

Zahl schon eine sehr ansehnliche.<br />

Andererseits profi<br />

tieren die <strong>Heidelberg</strong>er<br />

Forschungsinstitute indirekt<br />

dadurch, dass sie sich als weltoffene,<br />

internationale, exzellente<br />

und freundliche Forschungsstätten<br />

darstellen können. Die<br />

damit verbundenen Multiplikatoreff<br />

ekte dürfen nicht unterschätzt<br />

werden. Schließlich<br />

sollte man wissen, dass die Teilnehmer<br />

der ISH sehr kreative<br />

junge Menschen sind, die uns<br />

Wissenschaftlern mit ihren<br />

Fragen schon zu manch guter<br />

Idee verholfen haben.<br />

? Was lernen die ISH Absolventen<br />

in <strong>Heidelberg</strong>?<br />

Blaschkowski: Ziel des ISH-Programms<br />

ist es, den jungen Teilnehmern<br />

eine erste Einführung<br />

in die Praxis des Forschungslabors<br />

zu geben. Schwerpunkt ist<br />

die dreiwöchige Mitarbeit in<br />

ausgesuchten Forschergruppen<br />

<strong>Heidelberg</strong>er Institute der molekularen<br />

Biowissenschaften,<br />

der Physik oder Medizin. Hier<br />

lernen die angehenden Natur-<br />

EU brachte viele Annehmlichkeiten<br />

Hinter zahlreichen positiven Veränderungen stecken Entscheidungen der Europäischen Union<br />

Ein Großteil unseres alltäglichen<br />

Lebens wird durch Entscheidungen<br />

auf EU-Ebene geregelt. Auch<br />

wenn uns das nicht immer bewusst<br />

ist – die EU hat uns zahlreiche<br />

Annehmlichkeiten gebracht,<br />

die <strong>für</strong> viele schon selbstverständlich<br />

geworden sind.<br />

Gerade im bevorstehenden<br />

Sommerurlaub werden die<br />

Vorteile deutlich: In den meisten<br />

Urlaubsländern Europas<br />

können wir heute bequem mit<br />

dem Euro zahlen. Durch Öff -<br />

nung der Binnenmärkte gibt es<br />

europaweit mehr Fluganbieter,<br />

der größere Wettbewerb lässt<br />

die Preise sinken. Auch die<br />

Rechte der Fluggäste bei Gepäckverlust,<br />

Annullierungen<br />

oder Verspätungen von Flügen<br />

sind durch europäische Verordnungen<br />

erweitert worden.<br />

Schon längst ist es <strong>für</strong> uns<br />

selbstverständlich, dass wir<br />

im Supermarkt das ganze Jahr<br />

über preisgünstig Obst und Gemüse<br />

aus europäischen Nachbarländern<br />

einkaufen können.<br />

Darüber hinaus hat die EU da<strong>für</strong><br />

gesorgt, dass diese Agrarprodukte<br />

strengen Kontrol-<br />

len unterliegen. Seit 1. Januar<br />

2005 müssen alle Lebensmittel<br />

in ihrer Erzeugung zurückverfolgbar<br />

sein – nicht nur bis<br />

zu dem Bauernhof, auf dem<br />

beispielsweise die Salatköpfe<br />

angepfl anzt beziehungsweise<br />

die Rinder gezüchtet wurden.<br />

Darüber hinaus muss nachvollziehbar<br />

sein, woher der Bauer<br />

das Futter <strong>für</strong> seine Kühe bezogen<br />

hat und welche Inhaltsstoffe<br />

es enthielt. Durch die strenge<br />

Kennzeichnungspfl icht <strong>für</strong> Lebensmittel<br />

kann der Kunde außerdem<br />

auf <strong>einen</strong> Blick erkennen,<br />

welche Farbstoff e, Nahrungsergänzungsmittel<br />

oder<br />

Hormone enthalten sind oder<br />

ob es sich um gentechnisch veränderte<br />

Organismen handelt.<br />

Viele der Errungenschaften in<br />

diesen Einzelgebieten, welche<br />

von der EU stammen, sind <strong>für</strong><br />

unser tägliches Leben schon<br />

so sehr zu einer Selbstverständlichkeit<br />

geworden, dass<br />

viele ihre Bedeutung aus dem<br />

Blick verloren haben. Noch viel<br />

wichtiger als diese kl<strong>einen</strong> Errungenschaften<br />

sind die großen<br />

Ziele: Dass das vereinte<br />

Europa zu einem Raum der<br />

wirtschaftlichen Stabilität,<br />

der persönlichen Freizügigkeit<br />

und des politischen Friedens<br />

geworden ist.<br />

Doch haben sich diese Erfolge<br />

der EU in den Köpfen der Europäer/innen<br />

schon festgesetzt?<br />

Wenn jetzt Niederländer und<br />

Franzosen die europäische Verfassung<br />

abgelehnt haben, dann<br />

sicher nicht, weil sie die Errungenschaften<br />

nicht würdigen,<br />

sondern weil sie Angst vor einer<br />

Union haben, die an ihrer<br />

Größe und an den zu verschiedenen<br />

Lebensverhältnissen in<br />

den einzelnen Mitgliedsstaaten<br />

scheitern könnte. Dieser<br />

Sorge wollen sich die Europapolitiker/innen<br />

stellen und<br />

stärker als bisher vermitteln,<br />

welche Chancen eine erweiterte<br />

EU bringt, wenn diese sorgfältig<br />

vorbereitet wurde.<br />

Bei Fragen und Anregungen<br />

zum Thema EU steht das Europa-Büro<br />

der <strong>Stadt</strong> unter Telefon<br />

58-10350 oder E-Mail<br />

Europa-Buero@<strong>Heidelberg</strong>.<br />

de gerne zur Verfügung.<br />

wissenschaftler das intensive<br />

experimentelle Arbeiten an packenden<br />

neuen wissenschaftlichen<br />

Fragestellungen kennen.<br />

In dem von Mitarbeitern des<br />

Rathauses gestalteten Beiprogramm<br />

wird ihnen gleichzeitig<br />

unsere <strong>Stadt</strong> mit ihrer reichen<br />

Geschichte und ihrem lebendigen<br />

kulturellen Leben gezeigt.<br />

Nach der Rückkehr in ihre Heimatstadt<br />

werden unsere Gäste<br />

Botschafter<strong>Heidelberg</strong>s,<br />

einer<br />

attraktiven,weltoffenen<br />

<strong>Stadt</strong><br />

mit internationalherausragenden<br />

wissenschaftlichen Einrichtungen<br />

sein.<br />

? Ist die ISH eine deutschlandweit<br />

einmalige Einrichtung?<br />

Blaschkowski: Die ISH kann<br />

in der Tat als einmalig bezeichnet<br />

werden. Zum Erfolg<br />

hat vor allem die sehr gute Zusammenarbeit<br />

von Vertretern<br />

der <strong>Stadt</strong> und den beteiligten<br />

Wissenschaftlern beigetragen<br />

– und natürlich auch das große<br />

Interesse der Partnerstädte.<br />

Von diesen werden immer angehende<br />

Naturwissenschaftler<br />

mit großem Interesse an wissenschaftlichem<br />

Arbeiten nominiert,<br />

die oft überraschend<br />

gute fachliche Kenntnisse mitbringen<br />

und mit denen es eine<br />

Freude ist, zusammenzuar-<br />

beiten. Herausragend ist aus<br />

meiner Sicht das stetige Engagement<br />

aller Beteiligten, <strong>für</strong><br />

unsere Gäste aus den Partnerstädten<br />

<strong>Heidelberg</strong>s ein guter<br />

Gastgeber und ein begeisternder<br />

Wissenschaftler zu sein.<br />

? Herr Prof. Hentze, Sie sind neuer<br />

Vorsitzender des wissenschaftlichen<br />

Beirates der ISH. Welche<br />

(neuen) Schwerpunkte wollen<br />

Sie setzen?<br />

Hentze: Die ISH ist eine hervorragende<br />

Einrichtung, die ich in<br />

diesem Jahr zum ersten Mal<br />

mitbetreuen darf. Ich möchte<br />

zuerst <strong>einen</strong> „fi rst hand“-<br />

Eindruck gewinnen. Außerdem<br />

denke ich, dass die <strong>Stadt</strong><br />

<strong>Heidelberg</strong> und ihre Gymnasien<br />

einerseits und die Teilnehmer<br />

andererseits von der ISH<br />

noch stärker profi tieren könnten,<br />

wenn die Interaktion von<br />

ISH-Teilnehmern und <strong>Heidelberg</strong>er<br />

Schülern weiter intensiviert<br />

würde. eu<br />

Die International Summer<br />

Science School <strong>Heidelberg</strong><br />

ermöglicht seit 1996 naturwissenschaftlich<br />

begabten<br />

Abiturienten aus den <strong>Heidelberg</strong>er<br />

Partnerstädten erste<br />

Einblicke in die Welt der Forschung.<br />

Sie wird finanziell<br />

von der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> getragen<br />

und organisiert, und<br />

sowohl personell als auch<br />

materiell durch die beteiligten<br />

Institute unterstützt.<br />

Kinder spendeten <strong>für</strong> Tsunami-Opfer. Tollen Einsatz zeigten die ABC-<br />

Schützen der Klasse 1a in der Tiefburgschule, die jüngst auf dem Flohmarkt<br />

der evangelischen Friedenskirche <strong>für</strong> Tsumami-Opfer Geld verdienten.<br />

Sie verkauften selbst hergestelltes Brief- und Packpapier,<br />

gebrauchte Bücher und Kleidungsstücke, um den Erlös <strong>für</strong> das Patenschaftsprojekt<br />

der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> zu spenden. Mit Spenden der Mütter,<br />

Väter und der Lehrerin kamen 850 Euro <strong>für</strong> den Bau einer Mädchenschule<br />

in Sri Lanka zusammen. Notar Peter Frauenfeld kümmert sich vor<br />

Ort persönlich um die Umsetzung des Projekts. Zwei Kinder von der Insel,<br />

die hoffentlich bald die neue Schule besuchen können, kamen sogar<br />

in die Tiefburgschule und besuchten die Klasse 1a. Foto: privat<br />

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Seite 6 Aktuelles von der HVV STADTBLATT Nr. 31<br />

Die eigene Haut richtig schützen und die Sommersonne genießen<br />

<strong>Stadt</strong>werke <strong>Heidelberg</strong> unterstützen Lichtschutz-Aktion im Freizeit-Bad Tiergartenstraße<br />

Die <strong>Heidelberg</strong>er <strong>Stadt</strong>werke<br />

als Betreiber der <strong>Heidelberg</strong>er<br />

Bäder, darunter auch das Tiergartenschwimmbad,<br />

haben das<br />

Angebot des <strong>Heidelberg</strong>er Qualitätszirkels<br />

Dermatologie gern<br />

angenommen, die Badegäste in<br />

der heißesten Zeit des Jahres<br />

über den Umgang mit der Sonne<br />

aufzuklären. Wie man das<br />

Hautkrebsrisiko beim Sonnenbaden<br />

im Schwimmbad minimieren<br />

kann, erklärt Dr. med.<br />

Thomas H. Wetzel, Mitglied des<br />

Qualitätszirkels Dermatologie<br />

in <strong>Heidelberg</strong> im Gespräch mit<br />

Sandra Schwarzweller.<br />

Herr Dr. Wetzel, Sie bzw. Ihre<br />

Kollegen haben den <strong>Stadt</strong>werken<br />

<strong>Heidelberg</strong> den Vorschlag<br />

gemacht, am 23. Juli die<br />

Schwimmbadbesucher über die<br />

Sonne und das damit verbundene<br />

Hautkrebsrisiko aufzuklären.<br />

Wie kam es dazu?<br />

Dr. Wetzel: Wir sind Mitglieder<br />

des Qualitätszirkels<br />

Margot Kieslinger (im Bild mit<br />

dem Leiter der Personalabteilung,<br />

Dr. Peter Wildner) beschäftigt als<br />

Impressum:<br />

<strong>Heidelberg</strong>er Versorgungs- und Verkehrsbetriebe<br />

GmbH (HVV) mit Tochtergesellschaften:<br />

<strong>Stadt</strong>werke <strong>Heidelberg</strong> AG (SWH),<br />

<strong>Heidelberg</strong>er Straßen- und Bergbahn AG (HSB),<br />

<strong>Heidelberg</strong>er Garagengesellschaft mbH (HGG)<br />

Dermatologie in <strong>Heidelberg</strong>.<br />

Mit den Kollegen, Dr. Bachmann,<br />

Dr. Bondt, Dr. Durani,<br />

Dr. Heidemann, Dr. Jansen,<br />

Dr. Kulozik, Dr. Siebold, Dr.<br />

Wirth-Grüber und Dr. Wirth<br />

haben wir in einer unserer Sitzungen<br />

beschlossen, eine größere<br />

Bevölkerungsgruppe wie<br />

beispielsweise Schwimmbadbesucher<br />

über Lichtschutz und<br />

Hautkrebsrisiko zu informieren<br />

und Fragen zum Thema Sonnenschutz<br />

und Haukrebs zu<br />

beantworten. Auf Wunsch werden<br />

die Pigmentmale der Badegäste<br />

von uns inspiziert. Bei verdächtigen<br />

Malen bitten wir die<br />

Badegäste, zur genaueren Abklärung<br />

<strong>einen</strong> Hautarzt ihres<br />

Vertrauens aufzusuchen.<br />

Was ist denn nun ein Sonnenbrand?<br />

Dr. Wetzel: Sonnenbrand ist<br />

eine schmerzhafte Rötung<br />

bzw. Entzündung der Haut,<br />

bis hin zur Blasenbildung. Son-<br />

40-jähriges Arbeitsjubiläum bei der HSB<br />

Sekretärin des Betriebsrates<br />

in der Organisationseinheit<br />

BR-HD bei der neu<br />

gegründeten Rhein-<br />

Neckar Verkehr GmbH<br />

(RNV), feierte in diesen<br />

Tagen ihr 40. Arbeitsjubiläum.<br />

Kieslinger begann bei<br />

der <strong>Heidelberg</strong>er Straßen-<br />

und Bergbahn<br />

AG (HSB) als kaufmännische<br />

Angestellte in der<br />

Abteilung Einkauf, war beschäftigt<br />

in der Abteilung Verkaufs-<br />

Verantwortung Redaktion:<br />

Brigitte Neff,<br />

Leiterin der Stabsstelle<br />

Unternehmenskommunikation<br />

nenbrand entsteht insbesondere<br />

durch UV-B-Strahlen. Viele<br />

Sonnenbrände, vor allem aus<br />

der Kindheit, können zur Entstehung<br />

von Hautkrebs, dem<br />

sogenannten malignen Melanom<br />

beitragen. Beim Kauf<br />

von Sonnenschutzprodukten<br />

sollte man auch darauf achten,<br />

dass auch ein Schutz vor<br />

UV-A-Strahlen enthalten ist.<br />

Diese Strahlen bewirken die<br />

vorzeitige Hautalterung und<br />

sind mit beteiligt an der Entstehung<br />

der Sonnenallergie<br />

und des Hautkrebses.<br />

Wer ist besonders empfindlich<br />

und somit gefährdet?<br />

Dr. Wetzel: Besonders gefährdet<br />

sind die Hauttypen I und<br />

II (helle Hautfarbe, Haarfarbe<br />

Rot-Blond) sowie Kinder.<br />

Säuglinge und Kleinkinder unter<br />

12 Monaten sollte man<br />

gänzlich vor direktem Sonnenlicht<br />

schützen.<br />

Wie lange kann man ungeschützt<br />

in der Sonne sein?<br />

Dr. Wetzel: Das ist ganz abhängig<br />

vom Hauttyp. Während<br />

bei Typ I nur etwa 10<br />

Minuten ungeschützt in der<br />

Sonne ausreichen, um <strong>einen</strong><br />

Sonnenbrand zu bekommen,<br />

kann dies bei Typ IV bis zu 30<br />

Minuten dauern. Empfehlenswert<br />

ist es jedoch grundsätzlich<br />

nicht, sich ungeschützt in<br />

der Sonne aufzuhalten.<br />

Welcher Lichtschutz <strong>für</strong> welchen<br />

Hauttyp ist angemessen?<br />

Dr. Wetzel: Generell empfehlen<br />

wir <strong>einen</strong> wasserfes-<br />

abrechnung bei den <strong>Stadt</strong>werken<br />

<strong>Heidelberg</strong> und trat schließlich<br />

eine Stelle als Sachbearbeiterin<br />

beim Betriebsrat der<br />

HSB an. Im März 2005 wechselte<br />

sie zur neu gegründeten<br />

Rhein-Neckar Verkehr GmbH<br />

(RNV).<br />

In einer kl<strong>einen</strong> Feierstunde<br />

sprachen der Vorstand, Betriebsrat<br />

und Vorgesetzte der Jubilarin<br />

ihren Dank aus <strong>für</strong> die erbrachte<br />

Leistung und Treue. Neben<br />

einer Urkunde wurde ihr auch<br />

ein Präsent als Anerkennung<br />

überreicht.<br />

Kur<strong>für</strong>sten-Anlage 50<br />

69115 <strong>Heidelberg</strong><br />

Telefon 06221/513-2609<br />

E-Mail info@hvv-heidelberg.de<br />

ten Breitbandschutz (UVA und<br />

UVB). Je nach Örtlichkeit –<br />

im Schwimmbad, Hochgebirge<br />

oder am Mittelmeer ist die<br />

Sonneneinstrahlung natürlich<br />

aufgrund der Reflektion noch<br />

intensiver und daher der Lichtschutzfaktor<br />

zu erhöhen. Je<br />

nach Hauttyp, also Hautfarbe<br />

hell (Typ 1) bis dunkel (Typ<br />

4) kann ein Lichtschutzfaktor<br />

zwischen 50 (Typ 1) und 16<br />

(Typ 4) empfohlen werden.<br />

Was ist denn der Unterschied<br />

zwischen Sonnenbrand und<br />

Hautkrebs?<br />

Dr. Wetzel: Bereits wenige<br />

Stunden nach Sonnenbestrahlung<br />

kann ein Sonnenbrand<br />

auftreten. Hautkrebs kann<br />

nach Jahren durch Sonnenbrand<br />

oder übermäßige Sonnenbestrahlung<br />

– übrigens<br />

auch im Solarium – auftreten.<br />

Wie behandelt man <strong>einen</strong> Hautkrebs?<br />

Dr. Wetzel: Es wird eine operative<br />

Entfernung durchgeführt<br />

und – je nach Stadium, Eindringtiefe<br />

und Art des Hautkrebses<br />

– eine anschließende<br />

Chemotherapie, Immuntherapie<br />

oder Interferongabe.<br />

Was sind die Folgen einer Hautkrebserkrankung?<br />

Dr. Wetzel: Bei Früherkennung<br />

des „hellen“ und „schwarzen“<br />

Hautkrebses ist eine Heilung<br />

immer möglich. Ist jedoch,<br />

je nach Eindringtiefe, insbesondere<br />

beim schwarzen<br />

Hautkrebs bereits eine Me-<br />

Nach Schätzungen von Versicherungen<br />

entstehen in Deutschland<br />

durch Gewitter jährlich<br />

mehrere hundert Millionen<br />

Euro Schaden an Elektrogeräten.<br />

Der Grund: Einschlagende<br />

Blitze, die zu kurzfristigen Überspannungen<br />

in den Strom- und<br />

Anschlussleitungen führen und<br />

damit die empfindlichen Teile in<br />

Elektrogeräten zerstören. Ob-<br />

�<br />

tastasierung, d.h. eine Absiedelung<br />

in andere Organe erfolgt,<br />

kann diese auch zum<br />

Tode führen.<br />

Muss man sich im Schwimmbad<br />

beim Sonnenbaden anders<br />

verhalten als beispielsweise zu<br />

Hause im Garten? Haben Sie<br />

vielleicht ein paar Tipps <strong>für</strong><br />

die Schwimmbad-Besucher der<br />

<strong>Heidelberg</strong>er <strong>Stadt</strong>werke?<br />

Dr. Wetzel: Wasser reflektiert<br />

und intensiviert somit die Strahlung<br />

der Sonne. Das erhöht<br />

natürlich die Sonnenbrandgefahr.<br />

Das Sonnenschutzmittel<br />

sollte man bereits 30 Minuten<br />

vor dem Sonnenbad auftragen.<br />

Nach dem Schwimmen sollten<br />

sich die Badegäste gut abtrocknen<br />

– wir raten davon ab,<br />

sich von der Sonne trocknen<br />

zu lassen. Den Sonnenschutz<br />

– auch den wasserfesten – sollte<br />

man nach dem Schwimmen<br />

erneuern, wobei die Zeit des<br />

Sonnenbades dadurch nicht<br />

verlängert werden kann. Am<br />

Besten hält man sich stets im<br />

Schatten der Bäume auf. Bedenken<br />

sollte man außerdem,<br />

dass die Sonneneinstrahlung<br />

zwischen 11 Uhr und 15 Uhr<br />

am stärksten ist – also in dieser<br />

Zeit die Sonne möglichst meiden.<br />

Nimmt man Medikamente<br />

ein, sollte man den Arzt vor<br />

dem Sonnenbad befragen.<br />

Die Sommerfrage:<br />

Wie geht man bei Gewitter mit<br />

elektrischen Geräten um?<br />

wohl es immer bessere Schutzsysteme<br />

an Sicherungskästen,<br />

Steckdosen und in den Geräten<br />

gibt, sollten Sie dennoch<br />

auf Nummer sicher gehen und<br />

bei Gewitter einfach die Stecker<br />

von sämtlichen Elektrogeräten<br />

wie Fernseher, Computer, Fax<br />

und Telefonanlagen herausziehen.<br />

Sicher ist sicher.


Seite 8 Bekanntmachungen STADTBLATT Nr. 31<br />

Satzung<br />

zur Änderung der Satzung über den<br />

Schutz von Bäumen in <strong>Heidelberg</strong><br />

(Baumschutzsatzung) (<strong>Heidelberg</strong>er<br />

<strong>Stadt</strong>blatt vom 26.09.1996)<br />

Aufgrund von § 4 der Gemeindeordnung<br />

<strong>für</strong> Baden-Württemberg (GemO) in der<br />

Fassung vom 24. Juli 2000 (GBl. S. 582,<br />

ber. S. 698), zuletzt geändert durch Gesetze<br />

vom 14. Dezember 2004 (GBl. S. 882,<br />

884, 887, 895, 901), und §§ 25, 58 Absatz<br />

6, 59 des Gesetzes zum Schutz der Natur,<br />

zur Pflege der Landschaft und über die Erholungsvorsorge<br />

in der freien Landschaft<br />

(Naturschutzgesetz - NatSchG -) in der<br />

Fassung vom 29. März 1995 (GBl. S. 386),<br />

zuletzt geändert durch Gesetz vom 01. Juli<br />

2004 (GBL. S. 469), hat der Gemeinderat<br />

der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> am 27.07.2005 folgende<br />

Satzung zur Änderung der Satzung<br />

über den Schutz von Bäumen in <strong>Heidelberg</strong><br />

(Baumschutzsatzung) beschlossen:<br />

Artikel I<br />

Die Satzung über den Schutz von Bäumen<br />

in <strong>Heidelberg</strong> (Baumschutzsatzung) – <strong>Heidelberg</strong>er<br />

<strong>Stadt</strong>blatt vom 26.09.1996 – wird<br />

wie folgt geändert:<br />

1. § 2 wird wie folgt geändert:<br />

Absatz 1 erhält folgende neue Fassung:<br />

„In der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> werden alle Bäume<br />

des Gemarkungsgebietes innerhalb<br />

der im Zusammenhang bebauten Ortsteile<br />

und des Geltungsbereichs der rechtswirksamen<br />

Bebauungspläne unter Schutz gestellt,<br />

sofern sie in Höhe eines Meters über<br />

dem Erdboden <strong>einen</strong> Stammumfang von<br />

mehr als 100 cm (Obstbäume von mehr als<br />

80 cm) haben.“<br />

2. § 6 Absatz 2 wird wie folgt<br />

geändert:<br />

Satz 4 erhält folgende neue Fassung:<br />

„Im Zusammenhang mit Bauanträgen<br />

erfolgt die Entscheidung mit der Baugenehmigung.<br />

Vorzulegen ist ein Lageplan<br />

nach der Bauvorlagenverordnung, auf<br />

dem alle von dem Bauvorhaben auf dem<br />

Baugrundstück und Nachbargrundstücken<br />

möglicherweise betroffenen, durch diese<br />

Satzung geschützten Bäume mit ihrem<br />

Standort eingemessen sind, unter Angabe<br />

der Art, der Höhe und des Stamm- sowie<br />

Kronenumfangs.“<br />

3. § 8 Absatz 1 wird wie folgt<br />

geändert:<br />

Nach Satz 2 wird folgender neuer Satz 3<br />

eingefügt:<br />

„In diesem Zusammenhang verweisen wir<br />

auf das im Amt <strong>für</strong> Baurecht und Denkmalschutz<br />

erhältliche Merkblatt „Baumschutz<br />

auf Baustellen“.<br />

Artikel II<br />

Diese Satzung tritt am Tag nach ihrer öffentlichen<br />

Bekanntmachung in Kraft.<br />

<strong>Heidelberg</strong>, 27.07.2005<br />

Beate Weber<br />

Oberbürgermeisterin<br />

Hinweis nach § 4 Abs. 4 und 5 GemO:<br />

Eine Verletzung von Verfahrens- oder<br />

Formvorschriften der Gemeindeordnung <strong>für</strong><br />

Reinigung der Biotonnen<br />

Derzeit werden im Auftrag des Amts<br />

<strong>für</strong> Abfallwirtschaft und <strong>Stadt</strong>reinigung<br />

alle Biotonnen in <strong>Heidelberg</strong> gereinigt.<br />

Jene Biotonnen, bei denen die Reinigung<br />

noch nicht durchgeführt wurde,<br />

werden in dieser oder in der nächsten<br />

Woche (bis 12. August) sauber gemacht.<br />

Das Reinigungsfahrzeug kommt<br />

am Tag der Müllabfuhr, nachdem die<br />

Biotonnen geleert wurden. Wer seine<br />

Tonne selbst raus- und reinstellt, sollte<br />

sie ab 6 Uhr am Straßenrand bereit<br />

stellen und bis 15 Uhr dort stehen<br />

lassen. Für Fragen steht das Amt <strong>für</strong><br />

Abfallwirtschaft und <strong>Stadt</strong>reinigung<br />

(Telefon 58-29570 oder 58-29580) zur<br />

Verfügung.<br />

Baden-Württemberg oder aufgrund dieses<br />

Gesetzes beim Zustandekommen dieser<br />

Satzung, mit Ausnahme der Vorschriften<br />

über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung<br />

oder die Bekanntmachung der<br />

Satzung, ist gemäß § 4 Abs. 4 und 5 der<br />

Gemeindeordnung <strong>für</strong> Baden-Württemberg<br />

unbeachtlich, wenn nicht der Bürgermeister<br />

dem Beschluss nach § 43 der Gemeindeordnung<br />

<strong>für</strong> Baden-Württemberg wegen<br />

Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder<br />

wenn nicht vor Ablauf eines Jahres nach<br />

Bekanntmachung die Rechtsaufsichtsbehörde<br />

den Beschluss beanstandet hat oder<br />

wenn nicht die Verletzung der Verfahrens-<br />

oder Formvorschrift unter Bezeichnung des<br />

Sachverhalts, der die Verletzung begründen<br />

soll, schriftlich geltend gemacht worden ist.<br />

Ist eine Verletzung in der beschriebenen<br />

Art geltend gemacht worden, so kann auch<br />

nach Ablauf der genannten Frist jedermann<br />

diese Verletzung geltend machen.<br />

Öffentliche Bekanntmachung<br />

Aufstellung des Bebauungsplans<br />

Kirchheim – Bebauung Spinne/Ecke<br />

Heuauer Weg mit integriertem Einzelhandelsmarkt<br />

Der Gemeinderat der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> hat<br />

in öffentlicher Sitzung am 30.06.2005<br />

gemäß § 2 Abs.1 Satz 1 Baugesetzbuch<br />

(BauGB) beschlossen, <strong>für</strong> den Bereich<br />

Kirchheim – Spinne/Ecke Heuauer Weg <strong>einen</strong><br />

Bebauungsplan aufzustellen.<br />

Die Grenze des Geltungsbereichs des Bebauungsplans<br />

ist dem abgedruckten Lageplan<br />

zu entnehmen.<br />

Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit gemäß<br />

§ 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB öffentlich<br />

bekannt gemacht.<br />

Ziele der Planung<br />

Mit der Aufstellung des Bebauungsplans<br />

sollen die planungsrechtlichen Voraussetzungen<br />

<strong>für</strong> eine städtebauliche Neuordnung<br />

in diesem Bereich geschaffen<br />

werden. Die geplante Ansiedlung eines<br />

Einzelhandelsmarktes soll darüber hinaus<br />

dazu beitragen, die Nahversorgung der angrenzenden<br />

Wohnbereiche zu verbessern.<br />

<strong>Heidelberg</strong>, 25.07.2005<br />

<strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong><br />

<strong>Stadt</strong>planungsamt<br />

Öffentliche Bekanntmachung<br />

Örtliche Bauvorschrift „Boxberg<br />

– Waldparksiedlung“<br />

Aufstellungsbeschluss<br />

Der Gemeinderat der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> hat<br />

in öffentlicher Sitzung am 27.07.2005 die<br />

Einleitung eines Verfahrens zur Aufstellung<br />

einer örtlichen Bauvorschrift <strong>für</strong> den Bereich<br />

Boxberg – „Waldparksiedlung“ gemäß<br />

§ 74 Landesbauordnung (LBO) i.V.m.<br />

§ 2 Baugesetzbuch (BauGB) beschlossen.<br />

Die Grenze des Geltungsbereichs der örtlichen<br />

Bauvorschrift ist dem abgedruckten<br />

Lageplan zu entnehmen.<br />

Der Aufstellungsbeschluss wird hiermit<br />

gemäß § 2 Abs. 1 Satz 2 BauGB öffentlich<br />

bekannt gemacht.<br />

Öffentliche Auslegung<br />

Der Gemeinderat der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong><br />

hat in der selben Sitzung am 27.07.2005<br />

dem Entwurf der örtlichen Bauvorschrift<br />

zugestimmt und die öffentliche Auslegung<br />

gem. § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen.<br />

Es besteht nun Gelegenheit, die Unterlagen<br />

zur örtlichen Bauvorschrift in der<br />

Zeit vom 11.08.2005 bis einschließlich<br />

12.09.2005 im Technischen Bürgeramt der<br />

<strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> einzusehen und sich dazu<br />

zu äußern.<br />

Technisches Bürgeramt<br />

Verwaltungsgebäude Prinz Carl, EG<br />

Kornmarkt 1, 69117 <strong>Heidelberg</strong><br />

Telefon (06221) 58-25250<br />

Öffnungszeiten<br />

Montag 8.00 bis 12.00 Uhr<br />

Dienstag 8.00 bis 16.00 Uhr<br />

Mittwoch 8.00 bis 16.00 Uhr<br />

Donnerstag 8.00 bis 17.30 Uhr<br />

Freitag 8.00 bis 12.00 Uhr<br />

Anregungen zur örtlichen Bauvorschrift<br />

können während dieser Auslegungsfrist<br />

schriftlich oder mündlich zur Niederschrift<br />

bei der genannten Stelle vorgebracht werden.<br />

Auskünfte und Erläuterungen zur örtlichen<br />

Bauvorschrift werden im Technischen Bürgeramt<br />

während der Öffnungszeiten oder<br />

nach telefonischer Vereinbarung unter der<br />

Telefonnummer (06221) 58-23120 auch zu<br />

anderen Zeiten erteilt.<br />

<strong>Heidelberg</strong>, 28.07.2005<br />

<strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong><br />

<strong>Stadt</strong>planungsamt<br />

Öffentliche Ausschreibung<br />

Die <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong>, vertreten durch das<br />

Landschaftsamt, schreibt auf der Grundlage<br />

der VOB folgende Arbeiten öffentlich<br />

aus:<br />

Brunnenarbeiten auf dem<br />

Kuckucksplatz<br />

Die Baumaßnahme umfasst im Wesentlichen<br />

folgende Leistungen:<br />

In die bestehende Rasenfläche auf dem<br />

Kuckucksplatz in <strong>Heidelberg</strong>-Pfaffengrund<br />

soll eine Brunnenanlage eingebaut werden.<br />

Die ausgeschriebenen Arbeiten umfassen<br />

die entsprechenden Landschaftsbauarbeiten<br />

sowie die Erstellung der kompletten<br />

Brunnentechnik einschl. Fundamentierung<br />

der Brunnenanlage. Die Brunnenskulptur<br />

ist bereits in einem anderen Verfahren vergeben<br />

worden.<br />

• Porphyr-Kleinstein- und -mosaikpflaster<br />

liefern und verlegen ca. 30 m²<br />

• Tennenbelag ca. 70 m²<br />

• Fundament <strong>für</strong> Brunnenschale ca. 5 m³<br />

• Bewässerungs- und<br />

Elektroleitungen herstellen ca. 30 m<br />

• KG-Kanalrohr DN 100–150<br />

liefern und verlegen ca. 35 m<br />

• Diverse Anschlussstücke und<br />

Verbindungen<br />

• Div. Armaturen<br />

• Pumpstation komplett mit Pumpe<br />

und Pumpenschacht 1 Stck<br />

• Ausstattung <strong>für</strong> best.<br />

Zählerschrank 1 Stck<br />

• Verteilerkasten 1 Stck<br />

Ausführung: September – Oktober 2005<br />

Sicherheitsleistung: Vertragserfüllungsbürgschaft<br />

und Bürgschaft <strong>für</strong> Mängelansprüche<br />

(Formblatt KEFB SICH1) in Höhe<br />

von 5% der Auftragssumme.<br />

Die Ausschreibungsunterlagen können ab<br />

sofort beim Landschaftsamt der <strong>Stadt</strong><br />

<strong>Heidelberg</strong>, Kornmarkt 1, Zi.217, von 8.00<br />

bis 13.00 Uhr abgeholt bzw. unter Tel.<br />

(06221) 58-28010 angefordert werden.<br />

Straßensperrungen beim Triathlon<br />

Am Sonntag, 7. August, veranstalten der<br />

SV Nikar und der Skiclub <strong>Heidelberg</strong> den<br />

Triathlon „heidelbergman“. Die Schwimmer<br />

starten um 9 Uhr an der Alten Brücke<br />

zum Neckarvorland. Bei der DLRG-Station<br />

beginnt (je nach Eintreffen der Teilnehmer)<br />

zwischen 9.20 und 9.50 Uhr das Radfahren<br />

über 36 Kilometer und etwa ab 10.20<br />

bis 11 Uhr der Lauf über 10 Kilometer. Der<br />

Lauf geht über den Philosophenweg bis<br />

zum Haarlassweg und zurück.<br />

Die Radfahrstrecke führt über Uferstraße,<br />

Neuenheimer Landstraße, Karl-<br />

Theodor-Brücke (Alte Brücke), Obere<br />

Neckarstraße, Fischergasse, Marktplatz<br />

(westliche Rathausfront), Oberbadgasse,<br />

Bremeneckgasse, Neue Schlossstraße,<br />

Schloss-Wolfsbrunnenweg, Molken-<br />

Die Schutzgebühr beträgt je Doppelexemplar<br />

€ 35,00 (ausschließlich Verrechnungsscheck),<br />

zuzüglich einer Pauschale von €<br />

5,00 bei Versand. Die Gebühr kann nicht<br />

zurückerstattet werden.<br />

Anbieter, die <strong>für</strong> die <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> Leistungen<br />

der ausgeschriebenen Art noch<br />

nicht erbracht haben, werden gebeten, mit<br />

der Abgabe des Angebotes zum Nachweis<br />

ihrer Fachkunde und ihrer Leistungsfähigkeit<br />

die Ausführung vergleichbarer Leistungen<br />

zu belegen.<br />

Hinweis: Vor Vergabe wird zur Prüfung der<br />

Zuverlässigkeit bei der Melde- und Informationsstelle<br />

<strong>für</strong> Vergabesperren gem. § 8 Nr.<br />

5 (1) c VOB/A angefragt. Dieser wird auch<br />

ein möglicher Ausschluss mitgeteilt.<br />

Prüfstelle <strong>für</strong> behauptete Verstöße gegen<br />

die Vergabebestimmungen: Regierungspräsidium<br />

Karlsruhe, Postfach 5343, 76035<br />

Karlsruhe<br />

Eröffnungstermin: 17.08.2005, 14.15<br />

Uhr, beim Landschaftsamt der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong>,<br />

Kornmarkt 1, Zi. 221<br />

<strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong><br />

Landschaftsamt<br />

Öffentliche Ausschreibung<br />

nach VOB<br />

STADT HEIDELBERG vertreten durch<br />

das GEBÄUDEMANAGEMENT, Friedrich-Ebert-Anlage<br />

50, 69117 <strong>Heidelberg</strong>,<br />

Tel. (06221) 58-26260/Telefax<br />

58-49190<br />

Sanierung der haustechnischen Anlagen<br />

des Sportheimes HSC, Harbigweg<br />

10, 69124 <strong>Heidelberg</strong><br />

Abbruch- und Mauerarbeiten<br />

Raumabschottungen ca. 150 qm<br />

Wandfliesen abbrechen ca. 150 qm<br />

Herstellen und Schließen von<br />

Installationsdurchbrüchen<br />

in Decken und Wänden ca. 35 Stück<br />

Ausführung: 36.KW. bis 40. KW. 2005<br />

Fertigstellung: 30.09.2005<br />

Eröffnung: 23.08.2005, 11.45 Uhr<br />

Gebühr: 10,00 € bei Abholung, 12,50 €<br />

bei Versand<br />

Die Ausschreibung kann ab 08.08.2005<br />

beim Gebäudemanagement, Zimmer 106,<br />

Friedrich-Ebert-Anlage 50, montags bis<br />

donnerstags von 7.30 Uhr bis 12.00 Uhr<br />

und von 13.00 Uhr bis 15.30 Uhr, freitags<br />

von 7.30 Uhr bis 13.00 Uhr gegen Entrichtung<br />

der genannten Schutzgebühr (Verrechnungsscheck)<br />

abgeholt werden. Die<br />

Unterlagen werden bei Anforderung auch<br />

zugesandt.<br />

Die Gebühr wird bei Nichtbeteiligung am<br />

Wettbewerb nicht zurückerstattet.<br />

Die Zuschlagsfrist endet am 15.09.2005.<br />

Die Prüfung behaupteter Verstöße gegen<br />

die Vergabebestimmungen erfolgt durch<br />

das Regierungspräsidium Karlsruhe, 76247<br />

Karlsruhe.<br />

kurweg, Gaiberger Weg, Kohlhöferweg,<br />

Chaisenweg, Königstuhlweg, Drei-Eichen-Weg,<br />

Unterer St. Nikolausweg,<br />

Saufercheckweg, Speyererhofweg, Johannes-Hoops-Weg,Klingenteichstraße,<br />

Graimbergweg (die Strecke Schloss-<br />

Wolfsbrunnenweg – Graimbergweg<br />

wird zweimal durchfahren) und über die<br />

Neue Schlossstraße auf umgekehrter<br />

Route zurück zur Uferstraße.<br />

Die genannten Straßen sind während des<br />

Radfahr-Wettbewerbs (bis nach 11.30<br />

Uhr) <strong>für</strong> den gesamten Fahrzeugverkehr<br />

gesperrt. Auf der Uferstraße und Neuenheimer<br />

Landstraße bleibt die südliche<br />

Fahrspur dem Triathlon vorbehalten. Auf<br />

der Alten Brücke trennen Absperrgitter<br />

die Radfahrer von den Fußgängern.<br />

Öffentliche Ausschreibung<br />

nach VOB<br />

STADT HEIDELBERG vertreten durch<br />

das GEBÄUDEMANAGEMENT, Friedrich-Ebert-Anlage<br />

50, 69117 <strong>Heidelberg</strong>,<br />

Tel. (06221) 58-26260/Telefax<br />

58-49190<br />

Sanierung der haustechnischen Einrichtungen<br />

des HSC-Clubgebäudes,<br />

Harbigweg 10, 69124 <strong>Heidelberg</strong><br />

Nieder- und Mittelspannungsanlagen mit<br />

Nennspannung bis 36 kV – DIN 18 382<br />

Demontage Altinstallation 1 Stück<br />

Installationskabel-<br />

und -leitungen ca. 1.500 m<br />

Niederspannungshauptverteilung<br />

1 Stück<br />

Unterverteilungen 5 Stück<br />

Schalt- und Steckgeräte ca. 120 Stück<br />

Leuchten ca. 70 Stück<br />

Ausführung: September-November 2005<br />

Eröffnung: 25.08.2004, 11.00 Uhr<br />

Gebühr: € 10,00 bei Abholung, € 13,00<br />

bei Versand<br />

Die Ausschreibung kann ab 08.08.2005<br />

beim GEBÄUDEMANAGEMENT, Zimmer<br />

106, Friedrich-Ebert-Anlage 50, montags<br />

bis donnerstags in der Zeit von 7.30 Uhr<br />

bis 12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00<br />

Uhr, freitags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr<br />

gegen Entrichtung der genannten Schutzgebühr<br />

(Verrechnungsscheck) abgeholt<br />

werden. Die Unterlagen werden bei Anforderung<br />

auch zugesandt. Die Gebühr wird<br />

bei Nichtbeteiligung am Wettbewerb nicht<br />

zurückerstattet.<br />

Die Zuschlagsfrist endet am 09.09.2005.<br />

Die Prüfung behaupteter Verstöße gegen<br />

die Vergabebestimmungen erfolgt durch<br />

das Regierungspräsidium Karlsruhe, 76247<br />

Karlsruhe.<br />

Aufhebung einer<br />

Zwangsversteigerung<br />

Das Amtsgericht <strong>Heidelberg</strong> hat die<br />

Zwangsversteigerung zur Aufhebung<br />

der Gemeinschaft folgenden Grundbesitzes<br />

a) Grundbuch von <strong>Heidelberg</strong> Nr.<br />

37711, Flst. Nr. 3739/21 Gebäude- und<br />

Freifläche, 16,01 a, Kurpfalzring 102a, b)<br />

Grundbuch von <strong>Heidelberg</strong> Nr. 35814, Flst.<br />

Nr. 3739/26, Verkehrsfläche, 5,80 a, Kurpfalzring,<br />

einstweilen eingestellt. Der im<br />

STADTBLATT Nr. 28 vom 13. Juli 2005 angekündigte<br />

Versteigerungstermin am<br />

09. August 2005 wird aufgehoben.<br />

(Geschäftszeichen 50 K 142/03).<br />

Stützmauersanierung in<br />

der Klingenteichstraße<br />

In der Klingenteichstraße wird in Höhe<br />

des Hauses Nr. 28 eine Stützmauer saniert.<br />

Die Arbeiten dauern voraussichtlich<br />

bis Mitte Oktober. So lange steht<br />

im Baustellenbereich nur nur eine Fahrspur<br />

zur Verfügung. Der Verkehr wird<br />

durch eine Baustellenampel geregelt.<br />

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STADTBLATT 3.8.2005 Bekanntmachungen / Aus dem Gemeinderat Seite 9<br />

Öffentliche Erinnerung<br />

An die Zahlung folgender Forderungen<br />

wird erinnert:<br />

• Grundsteuer und Gebühren <strong>für</strong> das<br />

3. Kalender-Vierteljahr 2005, fällig spätestens<br />

am 15.08.2005<br />

• Gewerbesteuer-Vorauszahlungsrate<br />

<strong>für</strong> das 3. Kalender-Vierteljahr 2005, fällig<br />

spätestens am 15.08.2005<br />

• Abschluss- und Vorauszahlungen<br />

von Steuern, Gebühren und Beiträgen aus<br />

Erst- oder Nachveranlagungen nach den<br />

zugestellten Bescheiden bzw. Zahlungsaufforderungen,<br />

soweit die Zahlungsfrist<br />

bereits abgelaufen ist<br />

Wird eine Steuer nicht rechtzeitig gezahlt,<br />

so werden vom Fälligkeitstag ab die gesetzlichen<br />

Säumniszuschläge berechnet.<br />

Gleiches gilt <strong>für</strong> sonstige städtische Steuernachforderungen,<br />

deren Fälligkeit im Einzelfall<br />

besonders festgesetzt oder vereinbart<br />

wurde und inzwischen eingetreten ist, sowie<br />

<strong>für</strong> fällige Gebühren und Beiträge.<br />

Teilnehmer am Bank- oder Postscheckeinzugsverfahren<br />

werden gebeten, selbst<br />

keine Zahlung zu veranlassen. Für diesen<br />

Personenkreis gilt die „Öffentliche Erinnerung“<br />

nicht.<br />

Ferner erinnert das Kassen- und Steueramt<br />

daran, dass jeder Halter eines Hundes<br />

im <strong>Stadt</strong>kreis <strong>Heidelberg</strong> verpflichtet<br />

ist, innerhalb eines Monats nach Beginn<br />

des Haltens oder nachdem der Hund das<br />

steuerpflichtige Alter von drei Monaten<br />

erreicht hat, dies dem<br />

Kassen- und Steueramt<br />

der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong><br />

Friedrich-Ebert-Platz 3<br />

(Erdgeschoss, Zi. 9A), Tel. 58-14 360<br />

mitzuteilen. Vom Ende der Hundehaltung ist<br />

innerhalb eines Monats die genannte Stelle<br />

zu benachrichtigen. Wer diese Frist nicht beachtet,<br />

muss mit einem Verwarnungs- oder<br />

Bußgeld nach den Bestimmungen des Gesetzes<br />

über Ordnungswidrigkeiten rechnen.<br />

Bankverbindungen der <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong>:<br />

• Sparkasse <strong>Heidelberg</strong> Kto. 24007<br />

BLZ 672 500 20<br />

• Sparkasse <strong>Heidelberg</strong> Kto. 3999<br />

BLZ 672 500 20 (nur <strong>für</strong> Bußgelder/<br />

Verwarnungen)<br />

• <strong>Heidelberg</strong>er Volksbank e.G.<br />

Kto. 20251000 BLZ 672 900 00<br />

• H + G Bank <strong>Heidelberg</strong> Kurpfalz<br />

Kto. 60360600 BLZ 672 901 00<br />

<strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong><br />

Kassen- und Steueramt<br />

Öffentliche Ausschreibung<br />

nach VOB<br />

STADT HEIDELBERG vertreten durch<br />

das GEBÄUDEMANAGEMENT, Friedrich-Ebert-Anlage<br />

50, 69117 <strong>Heidelberg</strong>,<br />

Tel. (06221) 58-26260/Telefax<br />

58-49190<br />

Erweiterung der Geschwister-Scholl-<br />

Schule, Königsberger Straße 2a,<br />

69124 <strong>Heidelberg</strong><br />

Tischler-, Verglasungs- und Rollladenarbeiten<br />

• Aluminium-Holzfenster<br />

Lieferung und Montage von zwei- bis dreiteiligen<br />

Fensteranlagen<br />

(Glasfläche ca. 210 qm) 62 Stck<br />

• Sonnenschutzanlagen<br />

Lieferung und Montage dazugehöriger<br />

Sonnenschutzanlagen 55 Stck<br />

• Aluwelle/Metallbauarbeiten<br />

Wärmedämmung ca. 55 qm<br />

Alubekleidung ca. 50 qm<br />

Aussenfensterbänke ca. 20 lfm<br />

Ausführung: Nov. 2005 bis Febr. 2006<br />

Eröffnung: 30.08.2005, 11.00 Uhr<br />

Gebühr: € 15,00 bei Abholung, € 17,50<br />

bei Versand<br />

Die Ausschreibung kann ab 08.08.2005<br />

beim GEBÄUDEMANAGEMENT, Zimmer 107,<br />

Friedrich-Ebert-Anlage 50, von 7.30 Uhr bis<br />

12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr,<br />

freitags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr gegen<br />

Entrichtung der genannten Schutzgebühr<br />

(Verrechnungsscheck) abgeholt werden. Die<br />

Unterlagen werden bei Anforderung auch<br />

zugesandt. Die Gebühr wird bei Nichtbeteiligung<br />

am Wettbewerb nicht zurückerstattet.<br />

Die Zuschlagsfrist endet am 28.10.2005.<br />

Prüfung behaupteter Verstöße gegen die<br />

Vergabebestimmungen durch Regierungspräsidium<br />

Karlsruhe, 76247 Karlsruhe.<br />

Offenes Verfahren nach VOB<br />

STADT HEIDELBERG vertreten durch<br />

das GEBÄUDEMANAGEMENT, Friedrich-Ebert-Anlage<br />

50, 69117 <strong>Heidelberg</strong>,<br />

Tel.(06221) 58-26260/Telefax<br />

58-49190<br />

Neubau Gregor-Mendel-Realschule,<br />

Harbigweg 24, 69124 <strong>Heidelberg</strong><br />

1. Gerüstarbeiten<br />

Doppeltes Fassadengerüst,<br />

längeorientiert ca. 3.000 qm<br />

Einfaches Fassadengerüst,<br />

längeorientiert ca. 250 qm<br />

Gerüstausleger ca. 700 lfm<br />

Ausführung: Februar bis August 2006<br />

Eröffnung: 02.09.2005, 11.00 Uhr<br />

Gebühr: € 20,00<br />

2. Dachdeckung und Dachabdichtung<br />

Bituminöse Dachabdichtung a. 3.300 qm<br />

Wärmedämmung XPS, 160 mm<br />

ca. 2.800 qm<br />

Wärmedämmung XPS, 60 bis 80 mm<br />

ca. 550 qm<br />

Extensive Dachbegrünung, Kies- und<br />

Plattenstreifen<br />

Flachdachsicherungssystem ca. 3.300 qm<br />

Bituminöse Abdichtung der<br />

Bodenplatte ca. 1.600 qm<br />

Abdichtung Fassadenfusspunkt, Polyesterharz<br />

mit Vliesarmierung ca. 110 lfm<br />

Ausführung: Februar bis Mai 2006<br />

Eröffnung: 02.09.2005, 11.15 Uhr<br />

Gebühr: € 20,00<br />

3. Fassade Holz-Aluminium Pfosten-Riegel-<br />

Konstruktion<br />

Pfosten-Riegel-Fassade ca. 1.600 qm<br />

Automatik-Schiebetüren 2 Stck<br />

Ausführung: Februar bis April 2006<br />

Eröffnung: 02.09.2005, 11.30 Uhr<br />

Gebühr: € 20,00<br />

4. Sonnenschutzarbeiten<br />

Außenliegende Aluminium-<br />

Raffstoreanlage ca. 1.000 qm<br />

- ca. 72 Einzelanlagen<br />

- ca. 53 gekuppelte Anlagen, 2 Behänge<br />

Ausführung: Mai bis Juni 2006<br />

Eröffnung: 02.09.2005, 11.45 Uhr<br />

Gebühr: € 20,00<br />

Die Ausschreibungen können ab 08.08.2005<br />

beim GEBÄUDEMANAGEMENT, Zimmer 107,<br />

Friedrich-Ebert-Anlage 50, von 7.30 Uhr bis<br />

12.00 Uhr und von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr,<br />

freitags von 7.30 Uhr bis 12.30 Uhr gegen<br />

Entrichtung der genannten Schutzgebühr<br />

(Verrechnungsscheck) abgeholt werden.<br />

Die Unterlagen werden bei Anforderung<br />

auch zugesandt.<br />

Die Gebühr wird bei Nichtbeteiligung am<br />

Wettbewerb nicht zurückerstattet.<br />

Die Angebote sind in Deutsch abzufassen.<br />

Sicherheit ist in Form einer Vertragserfüllungsbürgschaft<br />

in Höhe von 5% der Auftragssumme<br />

zu leisten.<br />

Die Zahlungsbedingungen richten sich jeweils<br />

nach § 16 VOB/B und den Besonderen<br />

und Zusätzlichen Vertragsbedingungen.<br />

Die Zuschlagsfrist endet am 08.11.2005.<br />

Die Prüfung behaupteter Verstöße gegen<br />

die Vergabebestimmungen erfolgt durch<br />

die Vergabekammer beim Regierungspräsidium<br />

Karlsruhe, 76247 Karlsruhe.<br />

Die vorgenannten Leistungen werden europaweit<br />

ausgeschrieben.<br />

Aus dem Gemeinderat<br />

Gemeinderat am 27. Juli 2005:<br />

• Römerstraße<br />

Die Römerstraße zwischen<br />

Bergheimer Straße und Kur<strong>für</strong>sten-Anlage<br />

(Römerkreis)<br />

wird verbreitert. Der Gemeinderat<br />

genehmigte bei zwei<br />

Enthaltungen die Umgestaltung<br />

der Straße und die Außerbetriebnahme<br />

des Kanals<br />

zwischen Bergheimer Straße<br />

und Alte Eppelheimer Straße<br />

mit Gesamtkosten von 1,425<br />

Millionen Euro und bewilligte<br />

<strong>für</strong> die Kanalbauarbeiten<br />

außerplanmäßige Mittel von<br />

175.000 Euro und <strong>für</strong> die Straßenbauarbeitenaußerplanmäßige<br />

Mittel von 150.000 Euro<br />

sowie eine außerplanmäßige<br />

Verpflichtungsermächtigung<br />

von 1,1 Millionen Euro.<br />

• Im Bieth<br />

Bei je einer Gegenstimme und<br />

einer Enthaltung stimmte der<br />

Gemeinderat dem Entwurf des<br />

Bebauungsplans „Im Bieth“ zu<br />

und beschloss die öff entliche<br />

Auslegung gemäß Baugesetzbuch.<br />

Ebenso stimmte er dem<br />

Entwurf der örtlichen Bauvorschriften<br />

zu und beschloss deren<br />

öff entliche Auslegung.<br />

• Einzelhandelsmarkt<br />

Der Gemeinderat stimmte<br />

bei einer Gegenstimme und<br />

fünf Enthaltungen dem Vorhaben-<br />

und Erschließungsplan<br />

zum vorhabenbezogenen Bebauungsplan<br />

„Ziegelhausen<br />

– Einzelhandelsmarkt auf<br />

dem Gelände der ehemaligen<br />

Schokoladenfabrik Haaf“ zu<br />

und genehmigte ohne Gegenstimme<br />

bei vier Enthaltungen<br />

den Abschluss eines Durchführungsvertrags<br />

mit der Firma<br />

Aldi Ketsch GmbH & Co KG.<br />

• Waldparksiedlung<br />

Um zu mehr Rechtssicherheit<br />

hinsichtlich der Gestaltungsvorschriften<br />

<strong>für</strong> den Bereich<br />

Boxberg-Waldparksiedlung<br />

zu gelangen, beschloss der<br />

Gemeinderat einstimmig (bei<br />

einer Enthaltung) die Einleitung<br />

eines Verfahrens zur Aufstellung<br />

einer örtlichen Bauvorschrift.<br />

Er stimmte dem<br />

Entwurf der örtlichen Bauvorschrift<br />

zu und beschloss deren<br />

öff entliche Auslegung (s. Bekanntmachung<br />

auf Seite 8).<br />

• Sachpreisrichter<br />

Die <strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> führt<br />

<strong>einen</strong> städtebaulichen Ideenwettbewerb<br />

<strong>für</strong> den Bereich<br />

Weststadt/Bergheim (zwischen<br />

Kur<strong>für</strong>sten-Anlage und Bahnhofstraße)<br />

durch. Dazu berief<br />

der Gemeinderat einstimmig<br />

die <strong>Stadt</strong>rätinnen Kristina Essig<br />

und Barbara Greven-Aschoff<br />

sowie <strong>Stadt</strong>rat Thomas Krczal<br />

zu Sachpreisrichter/innen und<br />

<strong>Stadt</strong>rätin Margret Hommelhoff<br />

zur stellvertretenden<br />

Sachpreisrichterin.<br />

• Baumschutzsatzung<br />

Um die Handhabung der<br />

Baumschutzsatzung zu verbessern<br />

und die Zahl der<br />

Genehmigungsverfahren zu<br />

verringern, beschloss der Gemeinderat<br />

mit 19 gegen 15<br />

Stimmen eine Satzung zur<br />

Änderung der Baumschutzsatzung<br />

(s. Bekanntmachung auf<br />

Seite 8). Unter anderem erhöht<br />

sich der Stammumfang der<br />

unter Schutz gestellten Bäume<br />

von bisher 60 auf 100 cm, bei<br />

Obstbäumen auf 80 cm.<br />

• Jahresabschluss 2004<br />

Einstimmig genehmigte der<br />

Gemeinderat die in seiner Zuständigkeit<br />

liegenden unabweisbaren<br />

Überschreitungen, die<br />

nach dem Rechnungsabschluss<br />

2004 noch entstanden sind. Außerdem<br />

beschloss er die noch<br />

verfügbaren Mittel aus 2004 als<br />

Haushaltsreste in das Hauhaltsjahr<br />

2005 zu übertragen.<br />

• Emmertsgrundschule<br />

Der Gemeinderat hat einstimmig<br />

der Konzeption der<br />

teilgebundenen Ganztagesgrundschule<br />

Emmertsgrund<br />

zugestimmt und dazu im<br />

Einzelnen beschlossen: Für<br />

die Betreuungs- und Bildungsangebote<br />

im Rahmen der<br />

Ganztagesgrundschule wird<br />

kein Elternbeitrag erhoben.<br />

Die Höhe des Entgelts <strong>für</strong> das<br />

Mittagessen richtet sich nach<br />

dem jeweiligen vom Gemeinderat<br />

festgesetzten Entgelt <strong>für</strong><br />

Mittagessen an Schulen. Für<br />

die Elternbeiträge der Ferienbetreuung<br />

wird die einkommensabhängige<br />

Staff elung<br />

der städtischen Kindereinrichtungen<br />

übernommen. Die<br />

Schulsozialarbeit und die außerschulischen<br />

Nachmittags-<br />

Betreuungsangebote, die die<br />

<strong>Stadt</strong> freiwillig leistet und die<br />

eigentlich in der originären Zuständigkeit<br />

des Landes liegen,<br />

werden unter entsprechenden<br />

Rechtsvorbehalt gestellt.<br />

• Off ene Jugendarbeit<br />

Der Internationale Bund<br />

(IB), Träger der off enen Jugendarbeit<br />

in Kirchheim, hat<br />

Anfang Juli Räumlichkeiten<br />

im neu eröff neten Bürgerzentrum<br />

Kirchheim bezogen.<br />

Die darauf hin erforderliche<br />

Änderung des Kooperationsvertrages<br />

zwischen <strong>Stadt</strong> und<br />

IB wurde vom Gemeinderat<br />

einstimmig genehmigt.<br />

• Karl-Kollnig-Platz<br />

Prof. Dr. Karl Kollnig, ehemaliger<br />

Rektor der Pädagogischen<br />

Hochschule und von der <strong>Stadt</strong><br />

<strong>Heidelberg</strong> mit der Richard-<br />

Benz-Medaille ausgezeichneter<br />

Publizist zur Geschichte<br />

der Kurpfalz und zur Münz-<br />

und Medaillenkunde, starb<br />

2003 in Handschuhsheim. Auf<br />

Vorschlag des <strong>Stadt</strong>teilvereins<br />

Handschuhsheim beschloss<br />

der Gemeinderat einstimmig<br />

(bei einer Enthaltung) den<br />

Platz, an dem Mühltalstraße,<br />

Waldweg und Bergstraße<br />

zusammentreff en, nach Karl<br />

Kollnig zu benennen.<br />

• Jugendhilfeausschuss<br />

Nach dem Einzug in den Gemeinderat<br />

ist Uwe Morgenstern<br />

als nichtgemeinderätliches<br />

stimmberechtigtes ordentliches<br />

Mitglied des Jugendhilfeausschusses<br />

ausgeschieden. Ebenso<br />

sind Horst Rockert als stellvertretendes<br />

Mitglied im Jugendhilfeausschuss<br />

und Marion<br />

Schutt als beratendes Mitglied<br />

im Sozialausschuss ausgeschieden.<br />

Der Gemeinderat berief<br />

einstimmig Katja Stange als<br />

stimmberechtigtes ordentliches<br />

Mitglied in den Jugendhilfeausschuss<br />

und Jörg Schmidt-Rohr<br />

als stimmberechtigtes stellvertretendes<br />

Mitglied.<br />

• Bezirksbeirat Kirchheim<br />

Kai Seehase ist auf Vorschlag<br />

der SPD-Fraktion vom Gemeinderat<br />

einstimmig zum Mitglied<br />

des Bezirksbeirats Kirchheim<br />

bestellt worden. Er folgt Harald<br />

Weisbrod, der aufgrund<br />

berufl icher Belastung aus dem<br />

Bezirksbeirat ausschied.<br />

• Erdgasfahrzeuge<br />

Einstimmig hat der Gemeinderat<br />

das Förderprogramm<br />

zur Anschaff ung und Umrüstung<br />

von Erdgasfahrzeugen<br />

verabschiedet, dessen Mittel<br />

auf 25.000 Euro jährlich begrenzt<br />

sind. Mit Erdgas betriebene<br />

Fahrzeuge (Pkw) emittieren<br />

bis zu 25 Prozent weniger<br />

Kohlendioxid, 75 Prozent weniger<br />

Kohlemonoxid und 60<br />

Prozent weniger Kohlenwasserstoff<br />

e als Benzinfahrzeuge.<br />

• Feuerwehr<br />

Der Gemeinderat hat ohne<br />

Gegenstimme die Neufassung<br />

der Kostenordnung der Feuerwehr<br />

beschlossen. Kostenordnung<br />

und Kostenverzeichnis<br />

galten seit 1996 und gewährleisteten<br />

nicht mehr den vollständigen<br />

Kostenersatz <strong>für</strong> die<br />

Leistungen der Feuerwehr (das<br />

STADTBLATT wird die neue<br />

Kostenordnung in der nächsten<br />

Ausgabe veröff entlichen).<br />

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Seite 10 Termine STADTBLATT Nr. 31<br />

Theater<br />

Schlossfestspiele <strong>Heidelberg</strong><br />

3. – 10. August,<br />

� 58-20000<br />

• „Urfaust“, Schauspiel von Johann.<br />

Wolfgang. Goethe, (Mi 3.8.- Fr<br />

5.8., 21 Uhr, Ballspielhaus)<br />

• „Hyperion“, Schauspiel nach dem<br />

Briefroman von Hölderlin, (Sa 6.8./<br />

So 7.8./Di 9.8.- Mi 10.8., 21 Uhr,<br />

Schloss, Dicker Turm)<br />

• „Carmina Burana“, Tanztheaterstück<br />

zu der Musik von Carl Orff,<br />

(Sa 6.8./Di 9.8 - Mi 10.8. 21 Uhr,<br />

Schloss, Schlosshof)<br />

• „Mozart-Gala“, Heinrich Lohr<br />

(Horn), Werke von Mozart und<br />

Tschaikowsky, (So 7.8., 21 Uhr,<br />

Schlosshof)<br />

Zimmertheater<br />

Hauptstr. 118, � 21069<br />

Mi 3.8.-Sa 6.8./Mo 8.8.-Mi 10.8.,<br />

20 Uhr, So 7.8., 17 Uhr: „Das wird<br />

schon. Nie mehr lieben“, Schauspiel<br />

von S. Berg<br />

Kino<br />

Programm vom 4. bis 10. August<br />

Gloria /Gloriette<br />

Hauptstr. 146, � 25319<br />

„Boudu – Ein liebenswerter Schnorrer“<br />

(Do-Di 17.30 Uhr, ab 6 J.)<br />

„Ferien auf Saltkrokan – Die Seeräuber“<br />

(Do-Mi, 15.15 Uhr)<br />

„I Heart Huckabees“ (OF, Mi 17.30<br />

Uhr, ab 12 J.)<br />

„Meeresfrüchte“ (Do-Mi 19.45 Uhr,<br />

ab 12 J.)<br />

„Melinda und Melinda“ (Do-Mi 22 Uhr)<br />

„Bombon: Eine Geschichte aus Patagonien“<br />

(Do-Mi 17.15, 19.30 Uhr,<br />

So, 11.30 Uhr)<br />

„Boudu – Ein liebenswerter Schnorrer“<br />

(Do-So/Di-Mi 21.45 Uhr, ab 6 J.)<br />

„I Heart Huckabees“ (OF, Sa 15 Uhr,<br />

Mo 21.30 Uhr, ab 12 J.)<br />

Kamera<br />

Brückenstr. 26, � 409802<br />

„Die Frau des Leuchtturmwärters“<br />

(Do-Mi 21.45 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Die Höhle des gelben Hundes“ (Do-<br />

Mi 17.15, 19.30 Uhr, Sa/So 15.15<br />

Uhr, So 11.30 Uhr)<br />

Karlstorkino<br />

Am Karlstor 1, � 978918<br />

„Vera Drake“ (OmU, Fr/So/Mi 19.30<br />

Uhr, Sa/Di 21.30 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Verschwörung im Berlin-Express“<br />

(OmU, Do/Mo 19.30 Uhr, Fr/So/Mi<br />

22 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Yasmin (2004)“ (OmU, Do/Mo<br />

21.30 Uhr, Sa/Di 19.30 Uhr)<br />

Lux-Harmonie<br />

Hauptstr. 110, � 22000<br />

„Batman Begins“ (Do-Mi 22.30 Uhr,<br />

ab 12 J.)<br />

„Der Sieger (1952)“ (Di/Mi 14 Uhr,<br />

ab 12 J.)<br />

„Die Insel (2005)“ (Do-Mi 14, 17,<br />

19.45, 22.30 Uhr, ab 16 J.)<br />

„Fantastic Four“ (Do-Mi 17.30, 20<br />

Uhr, Do-Mo, 14.15 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Krieg der Welten (2005)“ (Do-Mi<br />

14.30, 17.15, 20, 22.30 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Madagascar (2005)“ (Do-Mi 14,<br />

16, 18, 20.15 Uhr, Do-So/Di-Mi<br />

22.30 Uhr)<br />

„Mr. und Mrs. Smith (2005)“ (Do/So-<br />

Mi 22.30 Uhr, Do-Mi 14, 17, 20 Uhr,<br />

Fr/Sa 23 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Siegfried (2005)“ (Do-Mi 14, 16,<br />

18, 20.15, 22.30 Uhr, ab 6 J.)<br />

„Sneak Preview“ (Mo 22.30 Uhr)<br />

Open Air Kino im Tiergartenschwimmbad<br />

Tiergartenschwimmbad, im Neuen-<br />

Hyperion, nach Friedrich Hölderlin, ist eine einfühlsame Collage,<br />

die den Roman in dramatischen Bildern erzählt. Der wunderliche<br />

Hölderlin selbst ist der Erzähler, der sich als Hyperion imaginiert.<br />

Ab Samstag, 6. August, um 21 Uhr ist die Inszenierung von Matthias<br />

Brenner wieder im Dicken Turm des Schlosses zu sehen. Kartenreservierungen<br />

unter Telefon 58-20 000. Foto: Schlechter<br />

heimer Feld, � 2159421<br />

„Aviator“ (Do, 20 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Bin-Jip“ (Mi 20 Uhr)<br />

„Gegen die Wand“ (Di 20 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Ocean‘s Twelve“ (Sa 20 Uhr, ab 6 J.)<br />

„Per Anhalter durch die Galaxis<br />

(2005)“ (Fr 20 Uhr, ab 6 J.)<br />

„Rhythm is it!“ (So 20 Uhr)<br />

Schlosskino<br />

Hauptstr. 42, � 20525<br />

„Alles auf Zucker!“ (Do-Di 20.15<br />

Uhr, Do-Mi 16, 18 Uhr, Fr/Sa 22.45<br />

Uhr, ab 6 J.)<br />

„Batman Begins“ (OF, Mi 20.15 Uhr,<br />

ab 12 J.)<br />

„Herbie Fully Loaded – Ein toller Käfer<br />

startet durch“ (Do-Mi 15, 17.30,<br />

20 Uhr, Fr/Sa 22.30 Uhr)<br />

„Madagascar (2005)“ (Do-Mi 15,<br />

17, 19 Uhr, Fr/Sa 23 Uhr, Fr-Mi 21<br />

Uhr, Sa/So 13 Uhr)<br />

„Sneak Preview“ (Do 21 Uhr)<br />

Studio Europa<br />

Rohrbacher Str. 71, � 25600<br />

„L.A. Crash“ (Do-Mi 17.45, 20.30<br />

Uhr, Fr/Sa 23 Uhr, ab 12 J.)<br />

„Wenn Träume fliegen lernen“ (Do-<br />

Mi 15.30 Uhr)<br />

Musik<br />

Acht Grad<br />

Bergheimer Str. 147, � 4385581<br />

Fr 5.8., 22 Uhr: „Candy Club“,<br />

Sa 6.8., 21 Uhr: „8° Groove“<br />

Mi 10.8., 23 Uhr: „70‘s und 80‘s<br />

Classics“, Pop-Mix<br />

Augustinum<br />

Jaspersstr. 2, � 388812<br />

Do 4.8., 17 Uhr: „Sommer-Serenade“,<br />

musikalische Zeitreise vom 16.<br />

bis 20. Jh., Benefiz zugunsten eines<br />

Hilfswerks in Bolivien<br />

Bahnstadtbeach<br />

Eppelheimer Str. 5<br />

Mi 3.8.-Mi 10.8., 20 Uhr: „Nur bei<br />

schönem Wetter“, Sonnenwetter-<br />

Veranstaltungsort vom Acht Grad<br />

Sa 6.8., 21 Uhr: „Candy Beach<br />

Summer“<br />

Billy Blues im Ziegler<br />

Bergheimer Str. 1b, � 25333<br />

Fr 5.8., 22 Uhr: „Raku und Achim<br />

Fürsich“, Deep-House<br />

Sa 6.8., 22 Uhr: „Nite Club“,<br />

Di 9.8., 21 Uhr: „Unisex“<br />

Mi 10.8., 22 Uhr: „Salsa Party“<br />

Deep<br />

Hauptstr. 1, � 6517760<br />

Fr 5.8., 23 Uhr: „Housegast“, House<br />

Sa 6.8., 23 Uhr: „Funky Grooves“<br />

Don Carlitos Tango<br />

Hauptstr. 248<br />

Fr 5.8., 21 Uhr, So 7.8., 20 Uhr:<br />

„Tango Argentino“<br />

Halle 02<br />

Güteramtsstr. 2, � 137686<br />

Do 4.8./Mi 10.8., 18 Uhr, Zollhofgarten:<br />

„Frei“, Hangout zum<br />

Sonnenuntergang<br />

Fr 5.8., 18 Uhr: „Sunset Party“<br />

Sa 6.8., 22 Uhr: „R‘n‘B und Hip Hop<br />

Party“<br />

Heiliggeistkirche<br />

Hauptstr. 198<br />

Do 30.6.-Fr 1.7./So 3.7.-Mi 6.7.,<br />

17.15 Uhr: „Sommerliches Orgelkurzkonzert“,<br />

Kompositionen aus<br />

500 Jahren Orgelmusik<br />

Sa 6.8., 18.15 Uhr: „Sommerliches<br />

Orgelkonzert“, Christoph Andreas<br />

Schäfer (Orgel), von Barock bis Jazz<br />

Jazzhaus in der Kulturbrauerei<br />

Leyergasse 6, � 600955<br />

Mi 3.8., 21 Uhr: „Borelli Trio“, Jazz<br />

Kongresshaus <strong>Stadt</strong>halle<br />

Neckarstaden 24, � 58396<br />

Mo 8.8., 20 Uhr, Havana Club:<br />

„Swingdancing“<br />

Musikfabrik Nachtschicht<br />

Bergheimer Str. 147, � 4385522<br />

Do 4.8., 22 Uhr: „Big FM Groove<br />

Night Radio Show“, Hip Hop<br />

Fr 5.8., 22 Uhr: „Crossover Party“<br />

Sa 6.8., 22 Uhr: „Schichtwechsel“<br />

Print Media Academy<br />

Kur<strong>für</strong>sten-Anlage 52-60, � 922401<br />

Do 4.8., 22 Uhr: „Mixed Grooves“<br />

Fr 5.8., 22 Uhr: „Tom Tainted“,<br />

House<br />

Sa 6.8., 22 Uhr: „Michael Turecki“,<br />

House<br />

Mo 8.8., 21 Uhr: „SMICE“, Evergreens<br />

go Easy Jazz<br />

Schwimmbad Musikclub<br />

Tiergartenstr. 13, � 400031<br />

Mi 3.8., 21.30 Uhr: „Alternative-<br />

Rock-Night“, mit Azrael‘s Seed u.a.<br />

Do 4.8., 21.30 Uhr: „Fiddler‘s Green“<br />

Do 4.8., 20 Uhr: „NDW“,<br />

Fr 5.8., 20 Uhr: „Fun Music“<br />

Fr 5.8., 21.30 Uhr: „Quicksteps“<br />

Sa 6.8., 20 Uhr: „Depeche Mode Party“<br />

Mi 10.8., 21.30 Uhr: „Boonaraaas“<br />

Soundcafé Storchennest<br />

Karl-Metz-Str. 1a, � 653569<br />

Mi 3.8., 21 Uhr: „Solid F“<br />

Do 4.8., 21 Uhr: „Metaebene“<br />

Fr 5.8., 21 Uhr: „Tingel Tangel“<br />

Sa 6.8., 21 Uhr: „Mom‘s Day“, Punk<br />

So 7.8., 21 Uhr: „Keepers best“<br />

Mo 8.8., 21 Uhr: „Norris Norisk und<br />

Louis Philippe“, dub le pop<br />

Di 9.8., 21 Uhr: „Der Staatsanwalt<br />

und Das kleine dicke Mädchen“<br />

Mi 10.8., 21 Uhr: „Mischa“<br />

T-Club<br />

Kettengasse 23, � 169445<br />

Do 4.8., 22 Uhr: „The Legendary<br />

Northern Soul Punch“, Northern<br />

Soul, Rare Grooves und Floorfiller<br />

Fr 5.8., 22 Uhr: „Do you remember?“,<br />

Klassiker und Hits seit den<br />

70ern<br />

Sa 6.8., 22 Uhr: „Querbeat – nach<br />

Gusto“, Nu Grooves, SurferRock und<br />

Oldskool Beats<br />

Tribu del Mar<br />

Alte Eppelheimer Str. 50<br />

Sa 6.8., 20.30 Uhr: „Noche de<br />

Salsa“<br />

Villa Nachttanz<br />

Wieblinger Weg 100 a, � 751362<br />

Fr 5.8., 17 Uhr: „All That Jazz“<br />

Sa 6.8., 17 Uhr: „Electronix“<br />

Ausstellungen<br />

Altenpflegeheim St. Michael<br />

Steubenstr. 56 - 58<br />

8-19.30 Uhr<br />

„Helga Bauer“, Aquarelle (bis<br />

15.11.)<br />

Augustinum<br />

Jaspersstr. 2, � 388812<br />

täglich 10-20 Uhr<br />

„Josef Rues: Die Farbe im Aquarell“,<br />

Bilder (bis 28.8.)<br />

Bistro Mantei<br />

Eppelheimer Str. 8<br />

So 8-13 Uhr, Mo-Fr 6-18.30 Uhr, Sa<br />

6-14 Uhr<br />

„Luigi Toscano: Colorblind“, Fotografien<br />

(bis 11.9.)<br />

Büchergilde Buch und Kultur<br />

Kleinschmidtstr. 2, � 28282<br />

Mo-Fr 10-18 Uhr, Sa 10-14 Uhr<br />

„Imaginäre Reise“ (bis 10.9.)<br />

Buchhandlung Himmelheber<br />

Theaterstr. 16, � 22201<br />

Mo-Mi, Fr 9-18.30 Uhr, Do 9-20 Uhr,<br />

Sa 9-14 Uhr<br />

„Manfred Görlach: <strong>Heidelberg</strong><br />

2004“, Fotografie (bis 20.8.)<br />

Bürgeramt Wieblingen<br />

Mannheimer-Str. 259, � 833437<br />

Di, Mi, Fr 8.30-16 Uhr, Do 8.30-18<br />

Uhr<br />

„Brigitte Leskau: Gegenden II – Am<br />

Neckar von Wieblingen bis Ziegelhausen“<br />

(bis 15.12.)<br />

Destille<br />

Untere Str. 16, � 22808<br />

So-Do 12-3 Uhr, Fr, Sa 12-2 Uhr<br />

„Brenda Scruby: Meer und mehr“,<br />

Malerei (bis 3.9.)<br />

Deutsches Verpackungsmuseum<br />

Hauptstr. 22, � 21361<br />

Sa, So 11-18 Uhr, Mi-Fr 13-18 Uhr<br />

„150 Jahre Schwan-Stabilo – Schreiben<br />

im Zeichen des Schwans“, die<br />

lange Geschichte einer kl<strong>einen</strong> Bleistiftfabrik<br />

in Bildern und Objekten<br />

(bis 31.10.)<br />

Forum <strong>für</strong> Kunst<br />

Heiliggeiststr. 21, � 24023<br />

Di, Mi, Fr-So 14-18 Uhr, Do 14-22<br />

Uhr<br />

„3 x 1“, Collagen von Rolf Buwing,<br />

Angelika Dirscherl und Andrzej<br />

Urbanski (bis 14.8.)<br />

Galerie am Schloss<br />

Molkenkurweg 1, � 26539<br />

Mi, Fr-So 16-20 Uhr<br />

„Edith Eidner“, Malerei (bis 24.8.)<br />

Galerie heidelArt<br />

Brückenstr. 11, � 6530414<br />

Mo-Fr 10.30-19 Uhr, Sa 10.30-16<br />

Uhr<br />

„Brigitte Wilke: Landschaften“,<br />

Malerei (bis 15.8)<br />

Goldene Sonne<br />

Hauptstr. 172, � 8935764<br />

Di-So 12-15 Uhr, 18-24 Uhr<br />

„Milan Chlumsky: Voyage – Retros-<br />

pektive“ Fotografie (bis 2.9.)<br />

<strong>Heidelberg</strong>er Kunstverein<br />

Hauptstr. 97, � 184086<br />

Di, Do-So 11-18 Uhr, Mi 11-20 Uhr<br />

„Götz Diergarten: Fotobilder“, Fotografie<br />

(bis 28.8.)<br />

„Paul Schwer: Petit Lait“, Installationen<br />

(bis 28.8.)<br />

Kopfklinik, Foyer<br />

INF 400<br />

täglich 8-20 Uhr<br />

„Sebastian Hartmann: einmaleins“<br />

Malerei (bis 6.8.)<br />

Kurpfälzisches Museum<br />

Hauptstr. 97, � 58-34000<br />

Di-So 10-18 Uhr<br />

„Einblicke“, Kunstankäufe der <strong>Stadt</strong><br />

<strong>Heidelberg</strong> aus den Jahren 2003 und<br />

2004 (bis 7.8.)<br />

So. 7.8., 13 Uhr Vernissage: „Max<br />

Zachmann: Entdeckung eines Expressionisten“<br />

(bis 4.9.)<br />

„Straße ins Jenseits“, Präsentation<br />

von Beigaben aus den großen römischen<br />

Gräberfeldern <strong>Heidelberg</strong>s<br />

(bis 4.9.)<br />

So 7.8., 11 Uhr: „Straße ins Jenseits“,<br />

Führung<br />

Landratsamt, Foyer<br />

Kur<strong>für</strong>stenanlage 38-40<br />

Mo-Do 8-17 Uhr, Fr 8-15.30 Uhr<br />

„Einblicke – Rückblicke!“, Arbeiten<br />

der Stipendiaten der Kulturstiftung<br />

Rhein-Neckar, zum 10-jährigen<br />

Bestehen der Stiftung (bis 9.9.)<br />

Mensa im Marstall<br />

� 54-0<br />

„Levin Thai: Brechungen und Berührungen“,<br />

Konzeptkunst (bis 13.8.)<br />

Museum Haus Cajeth<br />

Haspelgasse 12, � 24466<br />

Mo-Sa 11-17 Uhr<br />

„Bilder der Sammlung Hassbecker in<br />

Begegnung mit dem Bauhausschüler<br />

Heiner Knaub“ (bis 30.9.)<br />

Print Media Academy<br />

Kur<strong>für</strong>sten-Anlage 52-60, � 922401<br />

Mo-Fr 10-17 Uhr<br />

„Richard Fischer: Sculpture Cultures“,<br />

Fotografie (bis 6.8.)<br />

Rathaus foyer<br />

Marktplatz 10, � 58-10580<br />

Mo-Fr 8-18 Uhr<br />

„Ausgezeichnete Architektur“,<br />

Ausstellung des Bundes Deutscher<br />

Architekten (bis 5.8.)<br />

Sammlung Prinzhorn<br />

Voßstr. 2, � 564739<br />

Di, Do-So 11-17 Uhr, Mi 11-20 Uhr<br />

„Psychatrie in Afrika – fotografische<br />

Erkundungen“, Ausstellung im Rahmen<br />

des Monats der Fotografie im<br />

Rhein-Neckar-Dreieck (bis 9.10.)<br />

So 7.8., 14 Uhr, Mi 10.8., 18 Uhr:<br />

„Psychatrie in Afrika – fotografische<br />

Erkundungen“, Führung durch die<br />

aktuelle Ausstellung<br />

<strong>Stadt</strong>bücherei<br />

Poststr. 15, � 5836000<br />

Di-Fr 10-20 Uhr, Sa 10-16 Uhr<br />

„Bilder-Malprozesse“ Malerei von<br />

Cholud Kassem, Lena Reutter und<br />

Nadine Joos“, (bis 10.9.)<br />

Textilsammlung Max Berk<br />

Brahmsstr. 8, � 800317<br />

Mi, Sa, So 13-18 Uhr<br />

„Avantgarde und Tradition – Die philipinischen<br />

Naturfasern Abaca und<br />

Pina“, zeitgenössische Kunstobjekte,<br />

traditionelle Textilien und kommerzielle<br />

Produkte (bis 2.10.)<br />

Mi 10.8., 17 Uhr: „Avantgarde und<br />

Tradition – Die phillipinischen Naturfasern<br />

Abaca und Pina“, Führung<br />

durch die aktuelle Sonderausstellung<br />

Universitätsbibliothek<br />

� 54-0<br />

„Die edel kunst der truckerey“, Inkunabeln<br />

der Universitätsbibliothek<br />

<strong>Heidelberg</strong> (bis 29.10.)<br />

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STADTBLATT 3.8.2005 Termine / Infos Seite 11<br />

Volkshochschule<br />

Bergheimer Str. 76, � 911911<br />

Mo-Sa 9-20 Uhr<br />

„Peter Stahl: Retrospektive“, Zeichnungen,<br />

Acrylbilder (bis 25.8.)<br />

Zoo<br />

Tiergartenstr. 3, � 64550<br />

täglich 9-19 Uhr<br />

„Zu Besuch bei den Waldmenschen“,<br />

Borneo-Ausstellung des<br />

WWF (bis 31.12.)<br />

„Rose von Selasinsky“, Fotografie (bis<br />

31.8.)<br />

Kids & Teens<br />

Explo<strong>Heidelberg</strong><br />

INF 582, � 7282346<br />

Sa, So 13-18 Uhr, Mo, Mi-Fr 14-18<br />

Uhr<br />

„Wahrnehmen mit Augen und<br />

Ohren“, interaktive Exponate zu<br />

naturwissenschaftlichen Themen<br />

im Bereich Optik, Akustik und<br />

Mechanik<br />

Marktplatz Neuenheim<br />

Mi 10.8., 16 Uhr: „Entschieden <strong>für</strong><br />

Christus“, kirchliches Spieleangebot<br />

<strong>für</strong> Kinder<br />

<strong>Stadt</strong>bücherei<br />

Poststr. 15, � 5836000<br />

Do 4.8./Fr. 5.8., jew. 16-18 Uhr:<br />

„Internetpoint“, Bildbearbeitung<br />

mit Gimp<br />

Senioren<br />

Akademie <strong>für</strong> Ältere<br />

Bergheimer Str. 76, � 975032<br />

Mi 3.8., 10.30 Uhr: „Yoga auf dem<br />

Stuhl“, in Theorie und Praxis<br />

Mi 3.8., 14 Uhr: „Zypern“, Diavortrag<br />

Do 4.8., 11 Uhr: „Die Römer in<br />

Baden-Württemberg“, altgeschichtlicher<br />

Vortrag<br />

Gelbe Tonnen<br />

8. bis 12. August<br />

Gebiet Königstuhl, Bergheim (einschl.<br />

und östl. Mittermaierstr.), Boxberg, Emmertsgrund,<br />

Handschuhsheim (einschl.<br />

und zwischen Berliner Str. und Rottmannstr.),<br />

Handschuhsheimer Feld,<br />

Kirchheim (südl. Carl-Diem-Str.), Kirchheimer<br />

Höfe, Neuenheim (einschl. und<br />

westl. von Brückenstr. und Handschuhsheimer<br />

Landstr.), Neuenheimer Landstr.,<br />

Ziegelhäuser Landstr., alle Str. im Bereich<br />

Neckarhelle bis Stiftweg, Rohrbach und<br />

Südstadt (einschl. und östl. Karlsruher<br />

u. Rohrbacher Str. bis Rohrbach Markt,<br />

mit Rathausstr., Kühler Grund, Weingasse<br />

und Bierhelder Weg), Schlierbach<br />

(östl. vom Bahnhof), Weststadt (einschl.<br />

Franz-Knauff-Str.), Ziegelhausen.<br />

15. bis 19. August<br />

Altstadt, Bergheim (westl. Mittermaierstr.),<br />

Handschuhsheim (nördl. der Berliner<br />

Str. und Rottmannstr.), Grenzhof, Kirchheim<br />

(nördl. und einschl. der Carl-Diem-<br />

Str.), Neuenheim (östl. der Brückenstr./<br />

Handschuhsheimer Landstr.), Neuenheimer<br />

Feld, Pfaffengrund (auch Gewerbegebiet),<br />

Rohrbach und Südstadt (westl.<br />

Karlsruher und Rohrbacher Str., südl.<br />

der Rathausstr. auch östl. der Karlsruher<br />

Str.), Industriegebiet Rohrbach Süd,<br />

Schlierbach (westl. vom Bahnhof), Gewerbegebiet<br />

Weststadt/Alte <strong>Stadt</strong>gärtnerei,<br />

Wieblingen, Ochsenkopf.<br />

Recyclinghöfe<br />

Öffnungszeiten<br />

Recyclinghof (RH) am Oftersheimer Weg<br />

Do 4.8., 15 Uhr: „Märchen von<br />

Christian Andersen“, literaturgeschichtlicher<br />

Vortrag<br />

Fr 5.8., 10 Uhr: „Der Onkel aus Boston<br />

– Die Entstehung einer Oper“,<br />

Vortrag mit Filmvorführung<br />

Fr 5.8., 14 Uhr: „Zeitgeschichte und<br />

aktuelle Politik“<br />

Mo 8.8., 15 Uhr: „Das Bundesland<br />

Sachsen“, Diavortrag<br />

Mo 8.8., 13.30 Uhr: „Mesopotamien<br />

– Jordanien“, Vortrag mit<br />

Filmvorführung<br />

Di 9.8., 14 Uhr: „Aktuelle Politik“<br />

Di 9.8., 15 Uhr: „Sören Kierkegaard<br />

– Ein Vorläufer der Existenzphilosophie“,<br />

philosphiegeschichtlicher<br />

Vortrag<br />

SENIORENZENTREN<br />

Programmauswahl; Mo-Fr Mittagstisch<br />

Altstadt<br />

Marstallstr. 13, � 181918<br />

Mi 10.8., 9 Uhr: „Wassergymnastik“<br />

Do 4.8., 14.30 Uhr: „Donnerstagscafé“<br />

Fr 5.8., 14.30 Uhr: „Über Gott und<br />

die Welt“, Gesprächskreis<br />

Fr 5.8., 15 Uhr: „GO“, Einführung<br />

in das japanische Brettspiel<br />

Mo 8.8., 14 Uhr: „Seniorengymnastik“<br />

Mi 10.8., 14.30 Uhr: „Spielgruppe<br />

<strong>für</strong> alle“<br />

Bergheim<br />

Kirchstr. 16, � 182428<br />

Do 4.8., 11.15 Uhr: „Spanisch“<br />

Do 4.8., 14.30 Uhr: „Kaffeetreff“<br />

Fr 5.8., 14 Uhr: „Schachtreff“<br />

Mo 8.8., 15 Uhr: „Skat“<br />

Mo 8.8., 15 Uhr: „Frei sein aber<br />

auch geborgen“<br />

Di 9.8., 14 Uhr: „Schach“<br />

Di 9.8., 15 Uhr: „Woher kommt die<br />

Medizin?“, Vortrag<br />

Mi 10.8., 11 Uhr: „Gedächtnistraining“<br />

Handschuhsheim<br />

Obere Kirchgasse 5, � 4379782<br />

Do 4.8., 9.30, 10.30 Uhr: „Französisch“<br />

Do 4.8., 16.45 Uhr/Fr 5.8., 14, 15<br />

und Recyclinghof Abfallentsorgungsanlage<br />

Mittelgewannweg: Mo-Fr 8-16<br />

Uhr, Sa 8-13 Uhr; RH an der Müllsauganlage<br />

Emmertsgrund, RH Klausenpfad,<br />

RH Parkplatz Johannes-Gutenberg-Schule,<br />

RH Parkplatz Stiftsmühle:<br />

Mo-Fr 8-12 Uhr und 13-16 Uhr, Sa<br />

8-13 Uhr.<br />

Sperrgutbörse<br />

Tel. 58-29580<br />

Receiver, SM/AM Stereotuner von<br />

Technics, Tel. 3893757.<br />

Schmuddelecken<br />

Unter Telefon 58-29380 können Verschmutzungen<br />

und Müllablagerungen<br />

im <strong>Stadt</strong>gebiet gemeldet werden.<br />

Städtepartnerschaft<br />

Freundeskreise<br />

Bautzen, Vors. Dr. Dieter Lange, Tel.<br />

802354; Cambridge, Vors. Ursula<br />

Liedvogel, Tel. 480184; Kumamoto,<br />

Vors. Prof. Dr. Hans-Günther Sonntag,<br />

Tel. 566453; Rehovot, Vors. Jochen<br />

Reder, Tel. 06203/2383; Simferopol,<br />

Vors. Magdalena Melter, Tel. 28977<br />

Montpellier-Haus<br />

Leiterin: Karla Jauregui, Tel. 162969<br />

Uhr: „Englisch“<br />

Mo 8.8., 18 Uhr: „Latein“<br />

Di 9.8., 10 Uhr: „Schmecken, Tasten,<br />

Riechen, Hören, Sehen“, Gedächtnistraining<br />

Mi 10.8., 9, 10 Uhr: „Gedächtnistraining<br />

Mi 10.8., 15 Uhr: „Geselliges Tanzen“<br />

Kirchheim<br />

Alstater Str. 29, � 720022<br />

Do 4.8., 10 Uhr: „Spiel – Rhythmik<br />

– Bewegung“<br />

Do 4.8., 14.30 Uhr: „Bingo-Spiele“<br />

Fr 5.8., 12.30 Uhr: „Rommé, Canasta<br />

und Gesellschaftsspiele“<br />

Mo 8.8., 13 Uhr: „Gesellschaftsspiele“<br />

Mo 8.8., 13 Uhr: „Skattreff“<br />

Di 9.8., 8.30 Uhr: „Backkreis“<br />

Di 9.8., 9.30 Uhr: „Nähkreis“<br />

Di 9.8., 14 Uhr: „Gymnastik“<br />

Di 9.8., 14.40 Uhr: „Entspannungstraining“<br />

Mi 10.8., 9.15 Uhr: „Patchwork“<br />

Rohrbach<br />

Baden-Badener Str. 11, � 334540<br />

Do 4.8., 9.30 Uhr: „Englisch“<br />

Do 4.8., 10.30 Uhr: „Französisch I“<br />

Do 4.8., 14.30 Uhr: „Bridge“<br />

Fr 5.8., 9.30 Uhr: „Französisch <strong>für</strong><br />

Fortgeschrittene<br />

Mo 8.8., 9.00 Uhr: „Medizinische<br />

Fußpflege“<br />

Di 9.8., 14.30 Uhr: „Skat<br />

Weststadt<br />

Dantestr. 7, � 5838360<br />

Fr 5.8., 13 Uhr: „Skat-Treff“<br />

So 7.8., 14 Uhr: „Sonntags-Café“<br />

Di 9.8., 14 Uhr: „Schönes aus Stoff<br />

und Wolle“<br />

Wieblingen<br />

Mannheimer Str. 267, � 830421<br />

Do 4.8., 19 Uhr: „Rücken-und<br />

Wirbelsäulengymnastik“<br />

Mo 8.8., 9 Uhr: „Werk- und Bastelkreis“<br />

Mo 8.8., 14 Uhr: „Rommee- und<br />

Spieletreff“<br />

Di 9.8., 9.30 Uhr: „Aquarellmalkurs“<br />

Bürgerämter<br />

Altstadt: Rathaus, Marktplatz 10, Tel.<br />

58-13900/-13920, geöffnet Mo, Fr 8-<br />

12 Uhr, Di, Mi 8-16 Uhr, Do 8-18 Uhr<br />

Emmertsgrund/Boxberg: Emmertsgrundpassage<br />

17, Tel. 8968-80/-81,<br />

geöffnet Di, Do, Fr 8.30-16 Uhr, Mi<br />

8.30-18 Uhr<br />

Handschuhsheim: Dossenheimer<br />

Landstraße 13, Tel. 409065, geöffnet Di,<br />

Mi, Fr 8.30-16 Uhr, Do 8.30-18 Uhr<br />

Kirchheim: Schwetzinger Straße 20,<br />

Tel. 781088, geöffnet Di, Mi, Fr 8.30-<br />

16 Uhr, Do 8.30-18 Uhr<br />

Mitte (Bergheim, Weststadt, Südstadt):<br />

Bergheimer Straße 69, Tel. 58-<br />

47980, geöffnet Mo, Fr 8-12 Uhr, Di,<br />

Do 8-16 Uhr, Mi 8-17.30 Uhr<br />

Rentenstelle nur nach Terminvereinbarung,<br />

Tel. 58-13760/-13770<br />

Neuenheim: Lutherstraße 18, Tel.<br />

471709, geöffnet Di 8.30-18 Uhr, Mi,<br />

Do, Fr 8.30-16 Uhr<br />

Pfaffengrund: Sperberweg 24, Tel.<br />

775081, 775165, geöffnet Di 8.30-<br />

18 Uhr, Mi, Do, Fr 8.30-16 Uhr<br />

Rohrbach: Rathausstraße 43, Tel.<br />

315129, geöffnet Di 8.30-18 Uhr, Mi,<br />

Do, Fr 8.30-16 Uhr<br />

Wieblingen: Mannheimer Straße<br />

259, Tel. 833437, geöffnet Di, Mi, Fr<br />

8.30-16 Uhr, Do 8.30-18 Uhr<br />

Ziegelhausen: Kleingemünder Straße<br />

18, Tel. 800161, 80 20 46, geöffnet Di,<br />

Mi, Fr 8.30-16 Uhr, Do 8.30- 18 Uhr<br />

Technisches Bürgeramt: Kornmarkt<br />

Mi 10.8., 13 Uhr: „Spielerunde“<br />

Mi 10.8., 16 Uhr: „Diät- und Ernährungsberatung“<br />

Ziegelhausen<br />

Brahmsstr. 6, � 804427<br />

Mo 8.8., 9.30 Uhr: „Rücken-und<br />

Osteoporosegymnastik“<br />

Mo 8.8., 10 Uhr: „Qi Gong“<br />

Mi 10.8., 14 Uhr: Gymnastik“<br />

Sonst was los<br />

Augustinum<br />

Jaspersstr. 2, � 388812<br />

Mo 8.8., 17 Uhr: „Wie entsteht ein<br />

Lexikon?“, Vortrag<br />

Gaststätte „Zum Hutzelwald“<br />

Gaisbergstr. 93<br />

Mi 10.8., 20 Uhr: „In Stein gehauen“,<br />

Beispiele epigraphischer und<br />

anderer Geschichtszeugen aus Mittelalter<br />

und Neuzeit in Dossenheim<br />

<strong>Heidelberg</strong>er Gästeführer<br />

Jaspersstr. 2, � 388812<br />

Sa 6.8., 20 Uhr: „<strong>Heidelberg</strong> im<br />

Abendlicht“, Abendspaziergang zum<br />

Schloss, Treffpunkt: Nordseite der<br />

Alten Brücke<br />

So 7.8., 11 Uhr: „<strong>Heidelberg</strong> zur<br />

Zeit der Romantik“, Themenführung<br />

zu Dichtern, Malern und Musikern,<br />

Treffpunkt: Brückenaffe am<br />

Brückentor<br />

Kornmarkt<br />

Do 4.8., 22 Uhr: „Werwölfe, Wiedergänger<br />

und Vampire“, nächtliche<br />

Führung durch die Altstadt,<br />

Treffpunkt: Marienstatue auf dem<br />

Kornmarkt<br />

Messplatz<br />

Kirchheimer Weg<br />

Sa 6.8., 6 Uhr: „Flohmarkt“<br />

Neckarvorland/Altstadt/Königstuhl<br />

www.heidelbergman.de<br />

So 7.8., 9 Uhr: „<strong>Heidelberg</strong>man“,<br />

Triathlon<br />

INFOS / SERVICE<br />

1, Tel. 58-25250, geöffnet Mo, Fr 8-12<br />

Uhr, Di, Mi 8-16 Uhr, Do 8-17.30 Uhr<br />

Schwimmbäder<br />

Aktuelle Infos unter Tel. 412594<br />

Tiergartenbad<br />

Täglich 9-20 Uhr<br />

Thermalbad<br />

Täglich 8-20 Uhr<br />

Hallenbad Köpfel<br />

Mo, Di, Mi, Fr 7.30-20.30 Uhr, Do<br />

7.30-14 Uhr, Sa, So 10-18 Uhr;<br />

Sauna geöffnet Mo 10-20 Uhr (gemischt),<br />

Di 10-20 Uhr (Damen), Mi<br />

10-20 Uhr (gemischt), Do geschlossen,<br />

Fr 10-20 Uhr (gemischt), Sa 10-<br />

17.30 Uhr (gemischt), So 10-17.30<br />

Uhr (Familien)<br />

Bürgerengagement<br />

Koordinierung im OB-Referat: Brigitte<br />

Klingler, Tel. 58-10320, Fax 58-20900,<br />

E-Mail: Brigitte.Klingler@<strong>Heidelberg</strong>.de<br />

Lob und Kritik<br />

Nicola Ullrich<br />

vom Ideen- und Beschwerdemanagement<br />

steht Ihnen <strong>für</strong> Kritik an der <strong>Stadt</strong>verwaltung,<br />

Beschwerden, Ideen und<br />

Universität sfrauenklinik<br />

Voßstr. 9, � 56-7856<br />

Do 4.8., 19 Uhr: „Gemeinsam<br />

gegen Genitalverstümmelung in Tansania“,<br />

Filmvorführung und Vortrag<br />

über Projekte<br />

Universitätsplatz<br />

Mi 3.8./Fr 5.8/Mi 10.8., 18.30 Uhr:<br />

„Abendführung“, Rundgang durch<br />

die historische Altstadt, Treffpunkt:<br />

Informationssäule auf dem Universitätsplatz<br />

Do 4.-Fr 5.8., 14.30 Uhr/ 6.8.,<br />

10.30, 14.30 Uhr: „<strong>Stadt</strong>rundfahrt<br />

mit Schlossbesichtigung“, Führung,<br />

Treffpunkt: Informationssäule auf<br />

dem Universitätsplatz<br />

Do 4.8./Di 9.8., 20.30 Uhr:<br />

„Abends durch <strong>Heidelberg</strong>s Gassen“,<br />

abendlicher Spaziergang durch<br />

die Altstadt, Treffpunkt: Löwenbrunnen<br />

auf dem Universitätsplatz<br />

Sa 6.8., 15 Uhr: „Auf den Spuren<br />

von Mark Twain“, Themenführung,<br />

Treffpunkt: Löwenbrunnen auf dem<br />

Universitätsplatz,<br />

Mo 8.8./Mi 10.8., 20.15 Uhr: „Über<br />

den Dächern der <strong>Stadt</strong>“, Abendspaziergang<br />

mit ungewöhnlichen<br />

Aus- und Überblicken, Treffpunkt:<br />

Löwenbrunnen auf dem Universitätsplatz<br />

Mi 10.8., 10.30 Uhr: „Altstadtrundgang“,<br />

Führung, Treffpunkt:<br />

Informationssäule auf dem Universitätsplatz<br />

Villa Nachttanz<br />

Wieblinger Weg 100 a, � 751362<br />

Do 4.8., 18 Uhr: „Poetry Slam“,<br />

Dichterwettstreit<br />

Di 9.8., 17 Uhr: „Tag der Literatur“,<br />

Lesung verschiedener Autoren,<br />

Musik von Capsule<br />

Zen Dojo<br />

Mühlstr. 13, � 412939<br />

Fr 5.8., 18 Uhr: „Einführung in die<br />

Zen-Praxis“, bitte dunkle, bequeme<br />

Kleidung mitbringen<br />

Weitere Termine im Internet<br />

unter www.heidelberg.de<br />

Lob gerne zur Verfügung. Telefon: 58-<br />

11580; Rathaus, Zimmer 139.<br />

Bürgerbeauftragter<br />

Hans-Ulrich Tzschaschel<br />

ist Mittler bei Konflikten zwischen Bürgerinnen<br />

und Bürgern und der <strong>Stadt</strong>verwaltung.<br />

Telefon 58-10260 oder<br />

58-10270. Büro: Rathaus, Zimmer<br />

216. Urlaub vom 5. bis 30. August<br />

Impressum<br />

Herausgeber:<br />

<strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong>, Amt <strong>für</strong> Öffentlichkeitsarbeit,<br />

Marktplatz 10,<br />

Postfach 105520, 69045 <strong>Heidelberg</strong>,<br />

Tel. 06221/58-12000/010, Fax<br />

06221/58-12900, E-Mail:<br />

oeffentlichkeitsarbeit@heidelberg.de,<br />

www.heidelberg.de<br />

Leitung des Amtes:<br />

Heike Dießelberg (hei)<br />

Redaktion: Jürgen Brose (br.)<br />

Eberhard Neudert-Becker (neu)<br />

Dr. Bert-Olaf Rieck (rie)<br />

Beate Reck-Dohmen (doh)<br />

Christina Euler (eu)<br />

Layout: Gabriele Schwarz<br />

Druck und Vertrieb:<br />

Rhein-Neckar-Zeitung GmbH<br />

Vertriebs-Hotline: 0800/06221-20<br />

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Seite 12 Kultur STADTBLATT Nr. 31<br />

Mozart-Gala<br />

Im Rahmen der Schlossfestspiele<br />

fi ndet am Sonntag, 7.<br />

August, um 21 Uhr eine Mozart-Gala<br />

statt. Zum Auftakt<br />

spielt das Philharmonische<br />

Orchester die „Mozartiana“<br />

von Peter Tschaikowsky,<br />

eine Folge von Tänzen,<br />

die der russische Komponist<br />

als Hommage an den<br />

österreichischen Kollegen<br />

schrieb. Es folgt das mozartsche<br />

Konzert <strong>für</strong> Horn und<br />

Orchester, gespielt vom neuen<br />

Solohornisten des Philharmonischen<br />

Orchesters<br />

Heinrich Lohr. Zum Abschluss<br />

erklingt die beliebte<br />

„Prager Sinfonie“. Kartenreservierungen<br />

unter Telefon<br />

58-20 000.<br />

Max Zachmann<br />

Der <strong>Heidelberg</strong>er Kunstverein<br />

lädt mit seiner neuen Ausstellung<br />

zur „Entdeckung<br />

eines Expressionisten“ ein.<br />

Max Zachmann, 1892 in <strong>Heidelberg</strong><br />

geboren und 1917 im<br />

Alter von 25 Jahren im Krieg<br />

gefallen, hat nur ein schmales,<br />

aber bemerkenswertes<br />

Werk hinterlassen. Zwischen<br />

1910 und 1917 setzte<br />

Zachmann sich mit unterschiedlichen<br />

künstlerischen<br />

Vorbildern auseinander und<br />

fand schließlich s<strong>einen</strong> eigenen<br />

– expressionistischen<br />

Weg. Seine Arbeiten sind bis<br />

zum 4. September im Wechselausstellungsraum<br />

des<br />

Kurpfälzischen Museums,<br />

Hauptstraße 97, zu sehen.<br />

Vernissage ist am Sonntag,<br />

7. August, um 13 Uhr.<br />

Halle 02<br />

Im Juli von der Popakademie<br />

Mannheim ausgezeichnet<br />

mit dem „Sonderpreis<br />

innovativste Clubidee“ <strong>für</strong><br />

die einzigartige Verbindung<br />

von Kunst, Musik und Party<br />

startet Atelier Kontrast mit<br />

einem umfangreichen Sommerprogramm<br />

in den August.<br />

Mittwochs und donnerstags<br />

heißt es jeweils ab<br />

18 Uhr „Eintritt frei“, wenn<br />

wechselnde DJs aufl egen und<br />

am Freitag, 5. August, steigt<br />

ebenfalls bei freiem Eintritt<br />

die Sunset Party mit DJ Monophonic<br />

& Shir Khan.<br />

Vampire<br />

Manche malerische Gasse<br />

birgt seit Jahrhunderten ein<br />

schreckliches Geheimnis.<br />

Die nächste nächtliche Exkursion<br />

zu den Schauplätzen<br />

von Mythen und Legenden<br />

in der Altstadt beginnt am<br />

Donnerstag, 4. August, um<br />

22 Uhr auf dem Kornmarkt.<br />

Treff punkt: Marienstatue.<br />

Bei der neuen Ausstellung im<br />

Haus Cajeth geht es um die Begegnung<br />

von professioneller<br />

und naiver Malerei. Werke des<br />

Bauhausschülers Heiner Knaub<br />

aus Eberbach treffen auf Bilder<br />

aus der Sammlung Hassbecker.<br />

„Dass die Entstehung einer<br />

Sammlung untrennbar verbunden<br />

ist mit der Biografi e<br />

des jeweiligen Sammlers“, sagte<br />

Bürgermeister Dr. Joachim<br />

Gerner bei der Ausstellungseröff<br />

nung, „kann man hier im<br />

Haus Cajeth sehr gut sehen.“<br />

Aber nicht nur als Sammler<br />

überzeugte Egon Hassbecker an<br />

diesem Abend, auch als Erzähler<br />

verstand er die Aufmerksamkeit<br />

der Besucher zu fesseln. Er<br />

berichtete, wie er den Maler Heiner<br />

Knaub (1904-1975) kennengelernt<br />

hatte, dessen Lebensweg<br />

von zahlreichen Schick-<br />

Malerei im Dialog<br />

Neue Ausstellung im Haus Cajeth – Teil III der Reihe: „Wie Egon Hassbecker begann Bilder zu sammeln“<br />

salsschlägen gezeichnet ist.<br />

1904 in Eberbach geboren, studierte<br />

Knaub von 1928 bis 1931<br />

am Bauhaus in Dessau bei so bekannten<br />

Lehrern wie Mies van<br />

der Rohe, Wassily Kandinsky<br />

und Paul Klee. Nach dem Studium<br />

ließ er sich zusammen mit<br />

<strong>Stadt</strong> kauft Kunst<br />

Auch im Jahr 2005 kauft die<br />

<strong>Stadt</strong> <strong>Heidelberg</strong> wieder Arbeiten<br />

von bildenden Künstlerinnen<br />

und Künstlern aus <strong>Heidelberg</strong><br />

und der Region an, um<br />

auf diese Weise <strong>einen</strong> Beitrag<br />

zur Förderung der heimischen<br />

Kunstszene zu leisten. Angekauft<br />

wird in diesem Jahr aus<br />

der Sparte Malerei. Teilnahmeberechtigt<br />

sind alle Interessierten,<br />

deren erster Wohnsitz dem<br />

Postleitzahlenbereich 69... zugeordnet<br />

ist. Wegen des immer<br />

größer werdenden Teilnehmerkreises<br />

gelten in diesem<br />

Jahr folgende Bedingungen:<br />

Egon Hassbecker vor einigen Bildern seiner Sammlung. Foto: Rothe<br />

Akzeptiert werden bis zu drei<br />

Arbeiten, deren jeweilige Größe<br />

<strong>einen</strong> Quadratmeter nicht<br />

übersteigt. Serien sind bis zu<br />

einem Quadratmeter je Teilarbeit<br />

zugelassen. Fotografi sche<br />

Reproduktionen der Arbeiten<br />

sind als Bewerbung ebenfalls<br />

möglich. Eine Kurzvita sowie<br />

Preisangaben sind beizufügen.<br />

Die Unterlagen können in der<br />

Zeit vom 19. bis 30. September<br />

täglich von 9 bis 16 Uhr, freitags<br />

bis 15 Uhr, im Kulturamt, Haspelgasse<br />

12, 69117 <strong>Heidelberg</strong>,<br />

abgegeben werden. Auskunft<br />

unter Telefon 58-33060.<br />

Großer Abschied von einem großen Theatermann. Nach fünf Jahren<br />

als Intendant in <strong>Heidelberg</strong> verabschiedete sich Günther Beelitz<br />

am vergangenen Freitag von seinem Ensemble, s<strong>einen</strong> „Mitstreitern“<br />

und seinem Publikum. Oberbürgermeisterin Beate Weber<br />

dankte Beelitz <strong>für</strong> viele gute Gespräche und interessante Theaterabende<br />

und bekannte „Ich habe Sie gern in <strong>Heidelberg</strong> gehabt!“ Er<br />

habe zahlreiche Akzente gesetzt und hervorragend dazu beigetragen,<br />

<strong>Heidelberg</strong> als Kulturstadt zu bereichern – mit einem Theater,<br />

das von innen und außen bewundert worden sei. Foto: Rothe<br />

seiner Frau in Mannheim nieder,<br />

wo er auch ein Atelier einrichtete.<br />

„Der Krieg hat ihm alles<br />

geraubt, sein Atelier wurde<br />

zerstört, seine Frau starb und<br />

er geriet in russische Gefangenschaft“,<br />

berichtete Hassbecker.<br />

Nach Eberbach kehrte Knaub<br />

als gebrochener Mann zurück.<br />

Nur allmählich fand er zurück<br />

in ein normales Leben, begann<br />

zu malen und nahm schließlich<br />

eine Stellung an der Gewer-<br />

„Extragutes Ferien-Filmprogramm“<br />

hat das Karlstorkino im<br />

August zu bieten. Während das<br />

Kulturhaus Karlstorbahnhof<br />

Sommerpause macht, zeigt das<br />

Medienforum jede Menge Klassiker<br />

und lang ersehnte Publikumswünsche.<br />

Zum Auftakt am Donnerstag,<br />

4. August, um 19.30 Uhr wird<br />

„Skenbart – Verschwörung im<br />

Berlin-Express“, eine herrliche<br />

Komödie aus Schweden gezeigt.<br />

Der Film spielt in einem<br />

Zug im Jahr 1945 an der Schwelle<br />

von Untergang und Neubeginn.<br />

Regisseur Peter Dalle arbeitet<br />

meisterhaft mit Slapstick<br />

und tiefgründigem Humor.<br />

Neues britisches Kino ist vertreten<br />

mit „Yasmin“ von Kenny<br />

Glenaan, über eine junge Pakistanerin<br />

zwischen Tradition und<br />

Moderne, und „Vera Drake“ von<br />

Mike Leigh, der von den illegalen<br />

Aktivitäten einer Hausfrau<br />

in den 50er Jahren berichtet.<br />

In die Kategorie Publikumswünsche<br />

fällt auch „In the<br />

mood for love“ von Wong Kar-<br />

Wai. Der Film spielt im Hongkong<br />

des Jahres 1962 in einem<br />

beschule II in <strong>Heidelberg</strong> an.<br />

Egon Hassbecker sah zufällig<br />

die Bilder, die Knaub von den<br />

Idyllen Eberbachs, dem Pulverturm<br />

und dem Kuckucksmarkt<br />

angefertigt hatte. „Sie<br />

zeigten schon deutlich den<br />

konstruktiven Stil, der seine<br />

späteren Werke auszeichnet“,<br />

erinnert sich Hassbecker. 1971<br />

stellte er Knaubs Arbeiten erstmals<br />

in seiner Hofbuchhandlung<br />

in Eberbach aus.<br />

Jetzt, in der <strong>Heidelberg</strong>er Ausstellung,<br />

treten Knaubs Werke<br />

in den Dialog mit Minna<br />

Ennulats Bildern und denen<br />

von Natalie Schmidtova, Peter<br />

Stephan und Fred Anselm.<br />

„Während unsere Künstler aus<br />

sich heraus geschaff en haben,<br />

konnte Heiner Knaub auf eine<br />

fundierte Ausbildung zurückgreifen“,<br />

erläuterte Egon Hassbecker.<br />

Die Präsentation ist bis zum<br />

30. September im Haus Cajeth,<br />

Haspelgasse 12, jeweils Montag<br />

bis Samstag von 11 bis 17<br />

Uhr zu sehen. doh<br />

Sommerkino im Karlstor<br />

Krimis, Tragödien und Komödien bis zum 30. August<br />

„Urga“ spielt in den Weiten der<br />

mongolischen Steppe.<br />

klaustrophobisch engen Mietshaus.<br />

„Paraiso“ ist ein Highlight<br />

vom Filmfestival Cine Latino.<br />

Regisseurin Alina Teodorescu<br />

porträtiert die Enkel der alten<br />

Herren vom „Buena Vista Social<br />

Club“. Die junge Band spielt<br />

den pulsierenden Changúy mit<br />

HipHop-Einfl üssen.<br />

Japanische Filmkunst kommt<br />

mit „Zatoichi – Der blinde Samurai“<br />

zu ihrem Recht. Weitere<br />

Informationen zum Programm<br />

des Karlstorkinos<br />

sind im Internet unter www.<br />

karlstorkino.de zu fi nden. doh<br />

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