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Sing, Juandalynn, sing!

Das Mädchen Juandalynn aus Montgomery liebt die Musik. Mit ihrer Stimme bewegt sie die Menschen um sich herum. Und was für eine Stimme sie hat! Juandalynn R. Abernathy spricht in diesem Buch als Zeitzeugin über ihr Leben als „erstes Kind der Freiheitsbewegung“, über ihren Vater Ralph David Abernathy, ihren Patenonkel Martin Luther King Jr., über Rassismus und den Kampf um Würde und gleiche Rechte.

Das Mädchen Juandalynn aus Montgomery liebt die Musik. Mit ihrer Stimme bewegt sie die Menschen um sich herum. Und was für eine Stimme sie hat!
Juandalynn R. Abernathy spricht in diesem Buch als Zeitzeugin über ihr Leben als „erstes Kind der Freiheitsbewegung“, über ihren Vater Ralph David Abernathy, ihren Patenonkel Martin Luther King Jr., über Rassismus und den Kampf um Würde und gleiche Rechte.

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Ralph David Abernathy<br />

sagt:<br />

„Gewalt ist die Waffe<br />

der Schwachen.”<br />

John Lewis<br />

John Lewis war ein Politiker,<br />

Bürgerrechtler und Autor. Er<br />

wurde im Jahr 1940 in Troy,<br />

Alabama, geboren.<br />

Als Student organisierte John<br />

Lewis gewaltfreie Student:innenproteste<br />

gegen die Segregation.<br />

Mit 18 Jahren traf er Martin<br />

Luther King Jr. und wurde eine<br />

wichtige Person der Bürgerrechtsbewegung.<br />

John Lewis war einer von<br />

mehreren Organisator:innen<br />

des Marsches auf Washington<br />

und Redner bei der Abschlusskundgebung.<br />

Er führte im Jahr<br />

1965 zusammen mit Hosea<br />

Williams den ersten Selmanach-Montgomery-Marsch<br />

an<br />

und wurde dabei von der Polizei<br />

schwer am Kopf verletzt.<br />

Ab 1987 bis zu seinem Tod<br />

im Jahr 2020 war John Lewis<br />

Abgeordneter für die demokratische<br />

Partei im Kongress.<br />

Am Montag sprach Susan nicht mehr mit mir.<br />

„Was ist los?”, fragte ich.<br />

Susan beschimpfte mich wegen meiner Hautfarbe<br />

und bespuckte mich.<br />

Ich jagte ihr hinterher und spuckte zurück.<br />

Als mein Vater davon erfuhr, wurde er wütend.<br />

Ich musste mich bei Susan entschuldigen.<br />

Sie hat sich nicht entschuldigt.<br />

Ich fand das ungerecht.<br />

John Lewis sagt:<br />

„Als ich am 7. März 1965 am<br />

Fuße der Edmund-Pettus-<br />

Brücke von einem Polizisten<br />

mit einem Schlagstock am Kopf<br />

getroffen wurde, dachte ich,<br />

ich würde sterben. Ich dachte,<br />

ich hätte den Tod gesehen.<br />

Dennoch würde ich niemals die<br />

Philosophie der Gewaltfreiheit in<br />

Frage stellen.“

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