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GESCHÄFTSBERICHT 2012-2013 - beim LSO

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Runder Tisch: Im November gab es einen Runden Tisch in zwei Teilen. Im ersten Teil stellte sich<br />

Dominic Wicki (Leiter SPD) vor, dann präsentierten Elisabeth Ambühl-Christen und Ursula von<br />

Burg (beide VSA) Neues aus dem Schulversuch. Anschliessend konnten die Versammelten direkt<br />

Fragen stellen und Anliegen anbringen. Der zweite Teil konnte zum Diskutieren, Deponieren und<br />

Sammeln genutzt werden. Im Mai fand ein weiterer Runder Tisch statt. Auch dieser wurde gut<br />

besucht. Die Diskussionen waren wertvoll und wurden von allen Beteiligten geschätzt.<br />

Weiterbildung: Im Forum Weiterbildung des IWB lag das Interesse darin, das Angebot mit Blick<br />

auf die Klassenteams, inklusive Heilpädagogiklehrpersonen zu überdenken. Gemeinsame Weiterbildungen<br />

scheinen sinnvoll, es muss jedoch inhaltlich für alle passen. Dies soll auch bei der<br />

Kursauschreibung beachtet werden. Zu den Frühfremdsprachen fanden in diesem Jahr Informationsveranstaltungen<br />

für Heilpädagogiklehrpersonen statt. Das IWB und das VSA antworteten<br />

damit auf unser Bedürfnis. Im neuen Verbandsjahr wird ein Weiterbildungsnachmittag mit dem<br />

Inhalt Selektion und Integration stattfinden. Damit wird ein grosses Anliegen aus diesem Verbandsjahr<br />

aufgenommen.<br />

Lohneinreihung altrechtliche Diplome und Mangel an Heilpädagogiklehrpersonen: Weitere Gespräche<br />

zu dieser Problematik haben stattgefunden und sind am Laufen.<br />

Sarah Krähenbühl<br />

4.9 Fraktion der Werken-Lehrpersonen<br />

Noch an der Fraktionsversammlung im September <strong>2012</strong> schwebte das Damoklesschwert des kantonalen<br />

Sparpaketes über den Werken-Lehrpersonen, ehe der Kantonsrat im November zugunsten<br />

der Bildung und somit zugunsten der Zukunft unserer Jugend entschied und den grössten<br />

Teil des Bildungs-Sparpaket nicht nur zurückwies, sondern vollumfänglich ablehnte. Ein grandioser<br />

Erfolg. Wie erheblich alle Bemühungen des gesamten <strong>LSO</strong> dabei Einfluss nehmen konnten, ist<br />

nicht genau festzustellen. Es ist aber sicher, dass das starke, einheitliche Auftreten unserer Gewerkschaft<br />

ein positives Zeichen setzen konnte und hoffentlich noch oft setzen wird. Bereits mit<br />

der Einführung des Lehrplans 21 steht wohl die nächste Veränderung an.<br />

Die Fraktionskommission erledigte in vier Sitzungen die anstehenden Fraktionsgeschäfte. Auch<br />

dieses Jahr organisierte die Fraktion ein Regionaltreffen. Ein Schokoladenworkshop wartete auf<br />

uns. In den Produktionsräumen der bekannten Suteria in der Solothurner Weststadt erfuhren 25<br />

Fraktionsmitglieder zuerst Interessantes über die Herkunft, den Anbau, die Ernte und die anschliessende<br />

Veredelung der beliebten Süssigkeit. Die Herstellung köstlicher Pralinen in einem<br />

weiteren Teil machte den Anlass endgültig zu einer ‘süssen Verlockung’. Nach dem anschliessenden<br />

Apéro, selbstverständlich mit Minipatisserie aus der Eigenproduktion, und mit Unterrichtsunterlagen<br />

zum Thema 'Pralinen-Gussformen tiefziehen' ausgerüstet, ging ein gelungener Event zu<br />

Ende.<br />

Dieses Jahr nahm die Fraktionspräsidentin an drei Geschäftsleitungs+-Sitzungen teil. Die Sitzungen<br />

waren jeweils sehr interessant, informativ, aufschlussreich und zeigten das immense Pensum<br />

auf, welches die GL zu bewältigen hat. Im März bestand die Gelegenheit, am Weiterbildungsforum<br />

des Instituts für Weiterbildung und Beratung einen Blick ins kommende Kursprogramm zu<br />

werfen und Wünsche für den Fachbereich Werken einzubringen.<br />

Im Frühjahr trafen sich alle Präsidentinnen der verschiedenen Kantonalsektionen des LCH-TW in<br />

Zürich zu einer Tagung. Es war ein informativer Anlass, der aufzeigte, dass andere Regionen mit<br />

gleichen oder ähnlichen Themen beschäftigt sind. Ein nicht enden wollender Diskussionspunkt<br />

war die Namensgebung des Fachbereichs.<br />

Lisa Leibundgut<br />

4.10 Fraktion der Musik-Lehrpersonen<br />

Das Verbandsjahr begann mit Standaktionen der Fraktion Musik-Lehrpersonen (F-MU) am Tag<br />

der Musik - am 1. September bei strömendem Regen - in Olten und Solothurn. Dieser alljährliche<br />

Anlass stand ganz im Zeichen von ‘Jugend und Musik’. Der Einsatz aller Musikerinnen und Musiker<br />

lohnte sich. Das Schweizer Stimmvolk nahm in der Volksabstimmung vom 23. September <strong>2012</strong><br />

den Verfassungsartikel ‘Musikalische Bildung’ mit 73 Prozent Ja-Stimmen an. Diese eidgenössische<br />

Volksinitiative war bereits am 18. Dezember 2008 mit 153'626 gültigen Unterschriften eingereicht<br />

worden. Der Verband Musikschulen Schweiz (VMS) arbeitet nun zusammen mit dem Verband<br />

Schweizer Schulmusik (VSSM) ein Grundlagenpapier zur musikalischen Bildung aus.<br />

Nachdem der Kantonsrat die geplanten Sparmassnahmen im Musikunterricht verwarf, hatte das<br />

angespannte Warten auch da ein Ende. Nach dem Warten folgt nun das Abwarten. Geplant war,<br />

dass im Januar <strong>2013</strong> die Neuregelung der Subventionierung des freiwilligen kommunalen Musikunterrichtes<br />

nach Fachbelegungen die bisherige Subventionierung ablöst. Dieses Vorhaben wurde<br />

nun auf Dezember 2014 verschoben.<br />

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